St. Hippolyt unterstützt Sachsens Schulpferde in Coronazeiten: Schulpferdeüberraschungspakete

Montag, 29. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Schulpferde sind das Herz des Pferdesports und ohne Schul- und Voltigierpferde fehlen besonders Kindern und Jugendlichen die Zugangsmöglichkeiten zum Sportpartner Pferd. Die Corona-Pandemie und der Lockdown stellen aber gerade Vereine und Reitschulen vor besondere Herausforderungen. In vielen Fällen erhalten sie aufgrund der Förderkriterien keine Unterstützung aus den staatlichen Wirtschaftshilfen. Genau hier möchte der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. zusammen mit dem Jugendteam Sachsen und der Firma St. Hippolyt ansetzen. Geplant sind Schulpferdeüberraschungspakete für bedürftige Vereine und Reitschulen, um die sich diese zusammen mit ihren Reitschülern unter dem Motto "Mein schönster Moment mit meinem Schulpferd" bewerben können.

 

St. Hippolyt hilft Schulpferden in Sachsen

Die Firma St. Hippolyt sieht die Bedeutung von Schulpferden für den Pferdesport und hat darum gern zugesagt, sich bei der Unterstützung betroffenen Vereine und Reitschulen. „Der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. hat uns auf die existenziell bedrohliche Situation einiger Vereine und Reitschulen mit Schulpferden in Sachsen aufmerksam gemacht“, sagt Henri Siehlow von St. Hippolyt. "Es berührt uns sehr, wenn wir hören, dass Schulpferde verkauft werden müssen aber auch, dass Reitschüler zu Hause sitzen und nicht zu ihrem Lieblingsschulpferd können. Gern möchten wir Vereine und Reitschulen mit Schulpferde unterstützen und dabei deren Reitschüler einbinden."

 

Gemeinsam mit dem Jugendteam Sachsen des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. hat sich die Firma St. Hippolyt mit entschieden sogenannte Schulpferdeüberraschungspakete zu vergeben. Unter dem Motto "Schönster Moment mit meinem Schulpferd" sind Einsendungen erwünscht und es kann gebastelt, gemalt, fotografiert oder gefilmt werden.

 

Hier die Eckpunkte der Aktion:

  • Unter dem Motto "Schönster Moment mit meinem Schulpferd" sind kreative Einsendungen erwünscht und es kann durch die Reit-, Fahr- und Voltigierschüler gebastelt, gemalt, fotografiert oder gefilmt werden.
  • Einzureichen sind die kreativen Ideen gesammelt durch den Verein bzw. die Reitschule via E‑Mail an jugend@pferdesport-sachsen.de oder per Post an die Anschrift des Landesverbandes. >> Bitte hierzu den kurzen Steckbrief ausfüllen und der Einsendung anhängen bzw. beilegen!
  • Unter allen Einsendungen werden Platz 1 bis 10 ausgelobt und entsprechend wertige Schulpferdeüberraschungspakete mit Futtergutscheinen, Schulpferdezubehör, Pflegeprodukten und Kleinigkeiten für die Reitschüler.
  • Alle kreativen Ideen werden mit #SchulpferdeFürSachsen sowie #HippolytSupportsUs auf den sozialen Medien sowie der Homepage des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. und in gedruckter Form im Fachmagazin PFERDE in Sachsen und Thüringen veröffentlicht.
  • Einsendeschluss ist der 15. April 2021. Die Auswahl der besten Einsendungen erfolgt durch St. Hippolyt und das Jugendteam Sachsen.
  • Beteiligen können sich Mitgliedsvereine und -betriebe (die mit Vereinen kooperieren) des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. mit Schulpferden, die Reit-, Fahr- oder Voltigierschulbetrieb anbieten.

Begleitet wird die Aktion auf den Social-Media-Kanälen des Landesverbandes und von St. Hippolyt:

Facebook: @St. Hippolyt@LandesverbandPferdesportSachsen

Instagram: @sthippolyt_official | @lv_pferdesport_sachsen


Seminar Turnierfachkräfte und Veranstalter Vielseitigkeit mit Christian Zehe in Seelitz und Grimma

Mittwoch, 24. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. lädt zusammen mit den Fachausschüssen Vielseitigkeit sowie Turnierrichter und Parcourschefs zu folgender Veranstaltungsreihe ein:

 

SEMINAR für Geländebauer, Richter und Ausbilder sowie Turnierveranstalter Vielseitigkeit mit Christian Zehe

 

Freitag, 23. April 2021 | Geländebau- und Trainingsplanung | 12 Uhr Geländestrecke in Seelitz

  • Besichtigung der Gegebenheiten
  • Strecken-, Trainings- und Turnierkonzepte erstellen
  • Praktische Arbeiten
  • Verändern, Befestigen und Ausflaggen von Hindernissen

optional, je nach der Anzahl von angemeldeten Richtern und Ausbildern:

  • Praktische Übungen im Gelände
  • Bewertung vom Stil- und Geländepferdeprüfungen
  • Was will der Richter sehen?
  • Beurteilung von Pferden und Reitern
  • Abschließend gemeinsame Auswertung
    • Dieser Tag ist besonders geeignet für Geländebauer, aber auch für Turnierrichter und Ausbilder.

Samstag, 24. April 2021 | Austausch aktuelle Situation und Perspektiven anschließend Geländebau und Praxis | 10 Uhr Dorfgemeinschaftshaus Bahren in Grimma OT Bahren

  • Herausforderungen für die Vielseitigkeit
  • Austausch
  • Mögliche Hilfen für Veranstalter, Gewinnung neuer Veranstalter
  • Möglichkeiten, mehr Reiter für die Vielseitigkeit zu begeistern
  • Vorstellung von Konzepten
    • Dieser Teil ist besonders geeignet für Turnierveranstalter.

14 Uhr Geländestrecke Böhlsche Wiesen in Grimma

  • Besichtigung der Gegebenheiten
  • Strecken-, Trainings- und Turnierkonzepte erstellen
  • Praktische Arbeiten
  • Verändern, Befestigen und Ausflaggen von Hindernissen
  • Praktische Übungen im Gelände
  • Bewertung vom Stil- und Geländepferdeprüfungen
  • Was will der Richter sehen? – Beurteilung von Pferden und Reitern
    • Dieser Teil ist besonders geeignet für Turnierrichter, Trainer.

In dem zweitägigen Seminar stehen neben den theoretischen und praktischen Themen vor allem der gegenseitige Austausch der Teilnehmer im Vordergrund. Eingeladen sind neben Veranstaltern und Turnierfachkräften auch Reiter und Trainer.

 

Hinweis: Am Samstag, 24. April 2021 findet ab 8 Uhr auf Einladung des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. ein Frühstück mit den sächsischen Vielseitigkeitsveranstaltern statt. Hierzu lädt der Landesverband gesondert per E-Mail ein.

  • Anmeldung: Verbindliche Anmeldungen bitte bis zum 15. April 2021 an den Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. E-Mail seminare@pferdesport-sachsen.de (bitte Seminartag angeben).
  • Kosten: Die Teilnehmergebühr je Tag i.H.v. 25 € für sächsische Teilnehmer und 35 € für Teilnehmer aus anderen Landesverbänden ist bis zum o.g. Anmeldeschluss unter dem Verwendungszweck „Seminar Vielseitigkeit – Name Teilnehmer“ auf das Konto des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V., IBAN DE26 8508 0000 0385 6434 00, Commerzbank AG zu überweisen.

Aufgrund der Hygieneverordnung ist vor Ort keine Verpflegung der Teilnehmer vorgesehen.

Die Teilnahme am Seminar wird mit 6 LE (3 LE je Tag Profil 3) zur Verlängerung der DOSB-Lizenz anerkannt.

 

Hintergrund zum Referenten: Christian Zehe, Sanitz Ambitionierter Geländebauer und Parcourschef, langjähriger Trainer im In- und Ausland und ehemaliger Vielseitigkeitsreiter

 

Landesverband Pferdesport Sachsen e.V.


Dreiteilige Veranstaltungsreihe für Neuzüchter: Einstieg in die Pferdezucht in Moritzburg und Graditz

Mittwoch, 24. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

In gemeinschaftlicher Ausrichtung bieten das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e.V. und die Sächsische Gestütsverwaltung eine neue Seminarreihe für angehende Züchter an.

 

Wie wird man vom Stutenbesitzer zum Züchter? Wie finden Sie den passenden Hengst für Ihre Stute? Was gilt es bei der Versorgung von Stute und Fohlen zu berücksichtigen? Wie bekommen Sie einen Deckschein und das Fohlen einen Equidenpass? In einer neu konzipierten Veranstaltung können sich Stutenbesitzer, die zum ersten Mal ein Fohlen züchten möchten, grundlegend informieren lassen. An drei Terminen im April, Mai und Juni können Sie sich im kleinen Kreis (max. 10 Teilnehmer wegen der aktuellen Auflagen zum Infektionsschutz) weiterbilden. Neben der Beurteilung von Hengst und Stute stehen auch die medizinische Versorgung und Prophylaxe auf dem Programm. Ganz nebenbei haben die Teilnehmer die Möglichkeit, das Landgestüt Moritzburg und das Hauptgestüt Graditz kennenzulernen.

  • Teil 1: 10.04.2021 | 08:30 – 16:00 Uhr im Landgestüt Moritzburg
  • Teil 2: 08.05.2021 | 08:30 – 16:00 Uhr im Hauptgestüt Graditz
  • Teil 3: 10.06.2021 | 08:30 – 13:00 Uhr im Landgestüt Moritzburg

Anmeldungen können an Frau Wietje Nolte geschickt werden: wietje.nolte@smul.sachsen.de.

 

Für die Veranstaltung ist ein Unkostenbeitrag von 50,- Euro (für alle drei Tage) fällig, der am ersten Termin zu entrichten ist. Gegenwärtig wird die Reihe „Einstieg in die Pferdezucht“ als Präsenzveranstaltung geplant.

 

Weitere Infos im Veranstaltungsflyer.


Herpes-Virus: Nationale Veranstaltungen ab 29. März mit Einschränkung wieder möglich

Montag, 22. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

In Abstimmung mit ihren Mitglieds- und Anschlussverbänden hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) beschlossen, nationale Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen ab 29. März 2021 wieder zuzulassen – allerdings bis zum 11. April unter der Voraussetzung, dass dabei keine Pferde vor Ort eingestallt werden oder übernachten. Vor dem Hintergrund des Ausbruchs des Equinen Herpesvirus (EHV-1) bei einem Turnier in Valencia/ESP im Februar hatten die Verbände Anfang März entschieden, alle Veranstaltungen bis 28. März abzusagen. Die Aufhebung des Veranstaltungsstopps betrifft jedoch nur nationale Turniere. Der Weltreiterverband FEI hat bereits am 12. März alle internationalen Turniere in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, bis zum 11. April abgesagt. Derweil entspannt sich mit einer Ausnahme die Lage in den deutschen Ställen der Valencia-Rückkehrer.

 

Nachdem das EHV-1 im Februar beim internationale Springturnier CES Valencia-Tour ausgebrochen war, wurden alle teilnehmenden Pferde sowohl für internationale als auch nationale Turniere gesperrt. Ebenso verhielt es sich mit den teilnehmenden Pferden der Turniere in Vejer de la Frontera/ESP, Oliva Nova/ESP und Doha/QAT. Die gesperrten Pferde dürfen erst wieder an Turnieren teilnehmen, wenn ihre 21-tägige Quarantäne abgelaufen ist, sie negativ auf EHV-1 getestet worden sind und die Testergebnisse bei FN und FEI vorliegen. Die FN hat alle in Deutschland lebenden Reiter*innen, die an den genannten Turnieren teilgenommen haben, über notwendige Hygiene- und Quarantänemaßnahmen informiert und steht in regelmäßigem Austausch mit den deutschen Rückkehrer*innen. Nach aktuellem Stand sind die allermeisten Pferde inzwischen symptomfrei und es gibt nur noch einen Stall mit akutem Ausbruchsgeschehen.

 

"Wir wissen nach heutigem Stand, dass die betroffenen Reiter*innen ihre Pferde nach der Rückkehr im Heimatstall unter Quarantäne gestellt und die notwendigen Hygienemaßnahmen ergriffen haben“, sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und ergänzte: „Natürlich werden wir, gerade in den Winter- und Frühlingsmonaten, immer irgendwo in Deutschland Herpes-Ausbrüche haben und nie den Zeitpunkt erreichen, an dem es keine Ausbrüche gibt. Wir haben aber keine Hinweise darauf, dass sich das Virus über die Ställe der Rückkehrer hinaus verbreitet hat. Das war das Ziel des Veranstaltungsstopps der vergangenen Wochen. Deshalb können wir es jetzt verantworten, ab dem 29. März in die Freiluft-Saison zu starten."

 

Ebenso haben sich die Verbände dafür ausgesprochen, dass wieder Pferdezucht- und Lehrgangsveranstaltungen stattfinden können – sofern dabei keine Pferde vor Ort eingestallt werden oder übernachten und die Corona-Auflagen dies erlauben. Darüber hinaus appelliert die FN noch einmal an alle Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen, unbedingt den FN-Hygieneleitfaden zu beachten.

 

Für die Hengstleistungsprüfungen der Reitpferde gibt es einen Sonderbeschluss bzgl. der Eintragung in das Hengstbuch I. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

 

FN-Press


neue CoronaSchVO ab 8. März: Inzidenzwerte bestimmen Umfang der Lockerungen, Handlungsempfehlungen aktualisiert

Mittwoch, 10. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Das Kabinett hat nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 3. März die sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Damit werden die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 8. März bis Ablauf des 31. März 2021.

 

Damit werden die geltenden Corona-Maßnahmen im Wesentlichen fortgeführt. Die Grundsätze wie Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen im öffentlichen Raum (idealerweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske), überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Was ist grundsätzlich neu?

Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert: Ein Hausstand darf sich in der Öffentlichkeit sowie in privat genutzten Räumen und Grundstücken mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Insgesamt sind maximal fünf Personen erlaubt. Kinder unter 15 Jahren werden nicht mitgezählt.

 

Die bislang geltenden Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Auflage, die Unterkunft nur mit triftigem Grund verlassen zu dürfen, werden grundsätzlich aufgehoben. Dies gilt auch für das Alkoholverbot. Die nächtliche Ausgangssperre fällt ersatzlos weg.

 

Die im Folgenden aufgeführten, inzidenzbasierten Lockerungen sind nicht zulässig, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 durch Covid-19-Erkrankte belegten Krankenhausbetten in Sachsen auf der Normalstation überschritten wird.

 

Maßnahmen bei Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100:

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt erlauben:

  • Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.

Hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März 2021 erlauben:

  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich. Teilnehmer müssen einen negativen, tagesaktuellen Covid19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen.

Maßnahmen bei Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 50:

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt erlauben:

  • Kontaktfreien Sport in kleinen Gruppen (maximal 20 Personen) im Außenbereich.

Hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März erlauben:

  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich ohne Testpflicht für Teilnehmer.

Maßnahmen bei Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 35:

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt erlauben:

  • Lockerung der Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich in der Öffentlichkeit und im privaten Raum bis zu drei Hausstände mit insgesamt maximal zehn Personen treffen. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt.

Rückfallregelung / verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Inzidenz

  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 50 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt, gelten im Landkreis oder kreisfreien Stadt ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regelungen für eine Inzidenz zwischen 50 und unter 100. Der Landkreis oder die kreisfreie Stadt muss die darüber hinaus geltenden entsprechenden Lockerungen aufheben.
  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt, müssen Landkreise oder kreisfreie Stadt die entsprechenden Lockerungen ab dem zweiten darauffolgenden Werktag aufheben. Zeitgleich müssen Ausgangsbeschränkungen (Verlassen der Unterkunft nur mit triftigem Grund) und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit eingeführt werden. Zudem gelten erneut die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt und maximal einer weiteren Person. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt.
  • Sind die maßgeblichen Inzidenzwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten Ausgangsbeschränkungen und Alkoholverbot ab dem zweiten darauffolgenden Werktag ebenso wieder außer Kraft wie die strengeren Kontaktbeschränkungen.
  • Die zuständigen kommunalen Behörden können abhängig von der regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen ergreifen.

Handlungsempfehlungen des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V.

 

Nach Rücksprache mit dem Landessportbund Sachsen haben wir unserer Handlungsempfehlungen aktualisiert und auf unserer Corona-Infoseite veröffentlicht.

 

Die folgende Grafik soll die Öffnungsschritte anhand der Inzidenzwerte verdeutlichen und steht ebenfalls auf der Coronaseite zur Verfügung.


Wirtschaftshilfen für Reitschulen: Unterstützung bei Wirtschaftshilfe III-Anträgen

Dienstag, 9. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Um den Vereinen und Betrieben mit Schulpferden den Zugang zu finanziellen Hilfen zu erleichtern, hat die FN wichtige Infos und Hilfsangebote erstellt.

 

Hier ein Überblick:

 

Finanzielle Unterstützung für die Beantragung von Wirtschaftshilfen

Hierfür hat die FN die Fördersituation der Überbrückungshilfe III Antragsstellung der Reitschulen mit ihrem Partner lexoffice umfassend aufgearbeitet und unter www.pferd-aktuell.de/schulpferderettung ins Netz gestellt.

 

Video-Tutorials erklären Antragsverfahren:

Die filmische Erklärung folgt dem logischen Weg der Antragsstellung. Fünf Videos sind elementar und bringen die absolute Basis rüber:

  1. Effizienter Antragsprozess mit dem Steuerberater
  2. Checkliste Zusammenarbeit mit Steuerberater
  3. Allgemeiner Umsatzbergriff
  4. Umsatzdetails
  5. Relevante Kosten – Generelles zum Kostenansatz
  6. Relevante Kosten – Die Excel-Unterstützungsliste

 

Die anderen Videos greifen häufiger nachgefragte speziellere Themen auf.

 

Excel-Unterstützungsliste für die Antragstellung:

Das ist im Grunde der inhaltliche Antragsrahmen, der für Reitschulen aufbereitet wurde.

Anwendung: Die Anwender tragen ihre Zahlen ein und die hinterlegten Berechnungsformeln berechnen entsprechend. Natürlich bleibt es dabei, dass der Steuerberater den Antrag prüfen und einreichen muss. Wichtig: Für die Anwendung gibt es zusätzlich in der oben erwähnten Videoreihe ein passendes Video.

 

Checkliste für die Zusammenarbeit mit Steuerberatern:

Hierzu gibt es in der obigen Videoreihe ebenfalls ein passendes Video, das das Ganze erklärt.

 

BSI-Unterstützungsaktion der ÜBH III – Antragstellung:

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie (BSI) – Fachgruppe Pferdesport stellt Mittel bereit, so dass 150 Reitschulen eine Unterstützung in Höhe von 250 Euro für den Steuerberater erhalten können. Die BSI-Hilfe wird über das untenstehende Formular beantragt. Nach der Eingangsbestätigung wird die Bewerbung geprüft und die Reitschule erhält eine Information, ob sie unter den 150 Reitschulen ist. Sobald die von der Reitschule beauftragte Steuerkanzlei der FN bestätigt hat, dass die Kanzlei den Antrag gestellt hat, werden die 250 Euro an die Reitschule überwiesen.

 

Fördermittelseminar für Reitschulen:

Zusammen mit lexoffice bietet die FN am Dienstag, den 16.03.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr für Reitschulen ein kostenloses Fördermittelseminar an. Dort können die Reitschulen Detailfragen stellen. Die Anmeldung läuft über ein kurzes Anmeldeformular.

 

Weitere Infos auf der Homepage der FN unter www.pferd-aktuell.de/schulpferderettung


neue CoronaSchVO ab 8. März: Inzidenzwerte bestimmen Umfang der Lockerungen für den Sport, Handlungsempfehlungen noch in Abstimmung

Montag, 8. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Das Kabinett hat nach den Beschlüssen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 3. März die sächsische Corona-Schutz-Verordnung angepasst. Damit werden die Beschlüsse auf Landesebene umgesetzt. Die neue Verordnung gilt vom 8. März bis Ablauf des 31. März 2021.

 

Damit werden die geltenden Corona-Maßnahmen im Wesentlichen fortgeführt. Die Grundsätze wie Reduzierung der Kontakte und das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen im öffentlichen Raum (idealerweise medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske), überall dort, wo sich Menschen begegnen, bleiben gültig. Dies gilt auch für den Verzicht auf Reisen und Besuche sowie die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Was ist grundsätzlich neu?

Die Kontaktbeschränkungen werden gelockert: Ein Hausstand darf sich in der Öffentlichkeit sowie in privat genutzten Räumen und Grundstücken mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes treffen. Insgesamt sind maximal fünf Personen erlaubt. Kinder unter 15 Jahren werden nicht mitgezählt.

 

Die bislang geltenden Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Auflage, die Unterkunft nur mit triftigem Grund verlassen zu dürfen, werden grundsätzlich aufgehoben. Dies gilt auch für das Alkoholverbot. Die nächtliche Ausgangssperre fällt ersatzlos weg.

 

Die im Folgenden aufgeführten, inzidenzbasierten Lockerungen sind nicht zulässig, wenn das festgelegte Maximum von 1.300 durch Covid-19-Erkrankte belegten Krankenhausbetten in Sachsen auf der Normalstation überschritten wird.

 

Maßnahmen bei Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100:

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt erlauben:

  • Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen.

Hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März 2021 erlauben:

  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich. Teilnehmer müssen einen negativen, tagesaktuellen Covid19-Schnell- oder Selbsttest vorlegen.

Maßnahmen bei Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 50:

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt erlauben:

  • Kontaktfreien Sport in kleinen Gruppen (maximal 20 Personen) im Außenbereich.

Hat sich der Sieben-Tage-Inzidenzwert auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt nach diesen Öffnungsschritten an weiteren 14 Tagen insgesamt nicht erhöht, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt frühestens ab 22. März erlauben:

  • Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich ohne Testpflicht für Teilnehmer.

Maßnahmen bei Unterschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 35:

Wird der Sieben-Tage-Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt erlauben:

  • Lockerung der Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich in der Öffentlichkeit und im privaten Raum bis zu drei Hausstände mit insgesamt maximal zehn Personen treffen. Kinder unter 15 Jahren bleiben unberücksichtigt.

Rückfallregelung / verschärfte Maßnahmen bei erhöhter Inzidenz

  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 50 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt, gelten im Landkreis oder kreisfreien Stadt ab dem zweiten darauffolgenden Werktag wieder die Regelungen für eine Inzidenz zwischen 50 und unter 100. Der Landkreis oder die kreisfreie Stadt muss die darüber hinaus geltenden entsprechenden Lockerungen aufheben.
  • Bei Überschreitung des Sieben-Tage-Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Freistaat Sachsen oder dem Landkreis oder der kreisfreien Stadt, müssen Landkreise oder kreisfreie Stadt die entsprechenden Lockerungen ab dem zweiten darauffolgenden Werktag aufheben. Zeitgleich müssen Ausgangsbeschränkungen (Verlassen der Unterkunft nur mit triftigem Grund) und ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit eingeführt werden. Zudem gelten erneut die Kontaktbeschränkungen von einem Haushalt und maximal einer weiteren Person. Kinder unter 15 Jahre bleiben unberücksichtigt.
  • Sind die maßgeblichen Inzidenzwerte an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten, treten Ausgangsbeschränkungen und Alkoholverbot ab dem zweiten darauffolgenden Werktag ebenso wieder außer Kraft wie die strengeren Kontaktbeschränkungen.
  • Die zuständigen kommunalen Behörden können abhängig von der regionalen Infektionslage verschärfende Maßnahmen ergreifen.

Handlungsempfehlungen des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V.

 

Aktuell sind wir bei der Abstimmung unserer Handlungsempfehlungen mit dem Landessportbund Sachsen und werden sie so schnell wie möglich auf unserer Corona-Infoseite veröffentlichen.


Geplante Sichtungslehrgänge Vielseitigkeit, Förderlehrgang Fahren und Weiterbildung Prüfer abgesagt

Donnerstag, 4. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Die Entwicklungen der aktuellen Herpes Ausbrüche ziehen auch national erhebliche Konsequenzen nach sich. Vorgestern hat die FN zusammen mit den Landespferdesport- und -zuchtverbänden eine Absage aller Veranstaltungen entschieden, bei denen Pferde aus verschiedenen Beständen zusammen kommen können. Dies gilt zunächst bis zum 28.03.2021.

 

In diesem Zusammenhang hat der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. in Schulterschluss mit den Fachausschüssen die im März geplanten Lehrgänge, wie z.B. die Sichtungslänge Vielseitigkeit und der SFP-Förderlehrgang Fahren, abzusagen. Die betroffenen Sportler wurden informiert und neue Termine wurden benannt oder sind aktuell in Abstimmung mit den geplanten Trainern und Stützpunkten.

 

Ebenfalls abgesagt wurde die geplante Weiterbildung der Prüfer Breitensport am 20. März in Seelitz, um hier beim praktischen Teil den Bestand der Pferde nicht zu gefährden.

 

Bleiben Sie gesund!


Umfrage zur finanz. Lage von Reitschulen: über 50% von Sachsens Reitschulen in der Existenz bedroht

Mittwoch, 3. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Kein Unterricht, keine Einnahmen, oftmals keine staatlichen Hilfen und auch kein Kurzarbeitergeld für Schulpferde aber die Kosten für die vierbeinigen Mitarbeiter laufen weiter: Den Vereinen und Betrieben mit Schulpferden steht das Wasser bis zum Hals. Wie genau es den Reit-, Fahr- und Voltigierschulen geht, zeigen die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Februar 2021 zur wirtschaftlichen Situation der Vereine und Betrieben mit Schulpferden.

 

Eine sachsenspezifische Auswertung lieferte erste Zahlen die bereits ein ernstes Bild liefern:

 

Insgesamt 127 Vereine und Pferdebetriebe mit Schulpferde- oder Voltigierangeboten aus Sachsen haben sich an der Befragung beteiligt, knapp dreiviertel von ihnen sind Mitglied des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V.. Genauer hingeschaut teilen sich die Teilnehmer der Umfrage in 25 Vereine (28 %), 71 Pferdebetriebe/Reitschulen (gewerblich) (56 %) und 21 Pferdebetriebe (landwirtschaftlich) (17 %) auf. In Summe stellen diese stolze 1.152 Schulpferde, davon 161 Voltigierpferde zur Verfügung. Davon stehen 277 in Vereinen, 722 in gewerbliche Reitschulen und 153 auf landwirtschaftlichen Betrieben. Mit im Durchschnitt neun Schulpferde/-ponys je Verein/Betrieb, ergibt sich beim genauen Hinschauen folgende Verteilung: 32 % haben 1-5 Schulpferde/-ponys, 38 % 6-10 Schulpferde/-ponys, 20 % 11-15 sowie weitere 11 % mehr als 16 Schulpferde/-ponys.

 

Staatliche Hilfsprogramme passen nicht für den Pferdesport

Nachdem 80 % der teilnehmenden Vereine und Pferdebetriebe mit Schulpferde- oder Voltigierangeboten angaben, die vorhandenen Hilfsprogramme (z.B. Soforthilfe, Novemberhilfe, Überbrückungshilfe) zu kennen, ergab die Frage nach deren Verständlichkeit ein weniger gutes Bild. Für mehr als dreiviertel sind Förderkriterien der bekannten Programme mittelmäßig bis sehr schlecht nachvollziehbar und verständlich. Trotz allem, haben 66 % für ihren Verein oder Betrieb bereits Unterstützung aus den Corona-Hilfsprogrammen beantragt. In Zahlen sind dies 9 Vereine, 37 gewerbliche Reitschulen sowie 3 landwirtschaftliche Betriebe. Für knapp 60 % wurde der Antrag bereits bewilligt. Ein trügerisches Bild, wenn man die Antworten auf die Frage: „Warum haben Sie keine Hilfe beantragt?“, anschaut: für 82 % haben die Förderkriterien keinen Antrag zugelassen und für weitere 13 % verhinderten zu komplizierte Anträge die Antragstellung.

 

Gravierende Existenzbedrohung für Sachsens Reitschulen

Eine weitere, sehr wichtige Erkenntnis brachte die Frage: „Ist das Schulpferde- und/oder Voltigierpferdeangebot akut in seiner Existenz gefährdet?“. Lediglich 4,7 % gaben an, dass der wirtschaftliche Schaden vom Verein/ Betrieb wahrscheinlich gut zu überstehen sei (drei Vereine, zwei gewerbliche Reitschulen, ein landwirtschaftlicher Betrieb). Insgesamt 66 Teilnehmer der Umfrage und damit mit 52 % über die Hälfte beantworteten die Frage nach einer akuten Existenzbedrohung mit „Ja“. Neben 18 Vereinen haben dies 42 gewerbliche Reitschulen und 6 landwirtschaftliche Pferdebetriebe angegeben. Zahlen die aufhorchen lassen. Weitere 55 Teilnehmer, sprich 43,3 %, sehen zwar aktuell noch keine Existenznot, gaben aber an, dass die Situation schwierig ist.

 

Die Vereine und Betriebe, deren Situation bereits existenzbedrohend ist, wurden um eine weiterführende Einschätzung gebeten. Während knapp 20 % ihre Existenz auf weniger als sechs Monate schätzen, geben sich mit über 62 % der Großteil nur weniger als drei Monate. Besonders akut ist es für 18 %, sie gaben ihre Existenz auf weniger als vier Wochen an.

 

Schulpferde stehen zum Verkauf, Sportart verliert die Basis

Noch schwerwiegender waren die Antworten auf die Fragestellung, ob die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie so gravierend sind, dass die Schul-/Voltigierpferde abgegeben werden müssen. Erschreckend hoch ist die Zahl der Vereine/Betriebe, die dieses Damoklesschwert über sich schweben sehen: 45 Teilnehmer der Umfrage sagten, Schul- und/oder Voltigierpferde verkaufen zu müssen (11 Vereine, 29 gewerbliche Reitschulen, 5 landwirtschaftliche Betriebe). Hoffnungsvoll erscheint die Tatsache, dass 82 einen Verkauf ihrer Pferde und Ponys verneinten.

 

Dennoch wurde die Anzahl der Schul-/Voltigierpferde, die aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie und des Lockdown bereits oder kurzfristig abgeschafft werden müssten, auf 173 beziffert.

 

Ein für jede Reitschule aber auch die sächsische Gesellschaft großer Verlust. Schulpferde sind vierbeinige Lehrer, Seelentröster, Sportpartner und Mitarbeiter mit einer wertvollen Ausbildung und Kompetenz, die sich nicht so leicht wiederbeschaffen lässt.

 

Weitere Zahlen werden in dem Verbandsmagazin PFERDE in Sachsen und Thüringen Ausgabe 04/2021 und unter www.pferdesport-sachsen.de veröffentlicht.

 

Offener Brief an die Landespolitik

 

Neben der bundesweiten Initiative der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) werden die sächsischen Ergebnisse durch den Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. genutzt, um gegenüber der Politik den Ernst der Lage in den Reitschulen mit Daten zu belegen und die Freigabe für Gruppenunterricht unter Hygienebedingungen zu erreichen.

 

Sowohl das Schreiben an den Sächsischen Wirtschaftsminister Herrn Martin Dulig als auch an den Sächsischen Sportminister Herr Prof. Dr. Roland Wöller sind als Download verfügbar.


Herpes-Virus EHV-1: Bundesweit alle Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen bis 28. März abgesagt

Dienstag, 2. März 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV-1) beim spanischen Reitturnier CES Valencia zieht weitreichende Konsequenzen nach sich. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat in den vergangenen Tagen alle deutschen Teilnehmer des Turniers kontaktiert und darüber aufgeklärt, welche Infektionsschutzmaßnahmen auf der Heimreise sowie nach der Reiserückkehr zu beachten sind. Leider steht auch fest, dass nach aktuellem Stand vier deutsche Pferde dem Virus zum Opfer gefallen sind. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband FEI fast alle internationalen Turniere in zehn europäischen Ländern bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt und empfiehlt den nationalen Verbänden, auch alle weiteren Turniere abzusagen. Dies setzt die FN nun um.

 

Nationale Veranstaltungen: In Abstimmung mit den Landespferdesportverbänden werden in Deutschland ab sofort alle nationalen Pferdesport-Veranstaltungen bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Darüber hinaus schließt das DOKR den Bundesstützpunkt in Warendorf für externe Pferde und sagt alle zentralen und dezentralen Sichtungslehrgänge sowie das HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter ab. In Abstimmung mit den Zuchtverbänden werden auch die im März anstehenden Sportprüfungen für Hengste und Körungen verschoben. Die FN sowie ihre Mitglieds- und Anschlussverbände empfehlen dringend, alle sonstigen Veranstaltungen, bei denen Pferde aus verschiedenen Beständen zusammenkommen, abzusagen. Laufende Veranstaltungen sollen gestoppt werden. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um einer Ausbreitung des Virus vorzubeugen. Das Training im heimischen Verein oder Betrieb ist davon ausgenommen, auch wenn dazu das Pferd transportiert werden muss.

 

Internationale Turniere: Die FEI spricht bei dem Ausbruch in Valencia von dem schlimmsten und aggressivsten EHV-Ausbruch der vergangenen Jahrzehnte. Um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband vorsorglich die allermeisten internationalen Turniere in Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Italien, Österreich, Polen, den Niederlanden, Deutschland und der Slowakei bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Mehrwöchige Touren in Vejer de la Frontera (ESP), Vilamoura (POR), San Giovanni in Marignano (ITA) und Gorla Minore (ITA), zu denen die Reiter und Pferde bereits angereist sind, sollen jedoch weiter stattfinden. Allerdings unter strengsten Infektionsschutzmaßnahmen. Die Fortführung dieser Turniere dient dazu, große Rückreise-Wellen zu verhindern. Es dürfen jedoch keine neuen Pferde anreisen. Abreisen dürfen weiterhin nur Pferde, die keine Symptome vorweisen und für die ein Gesundheitszertifikat der örtlichen Veterinärbehörde ausgestellt wurde. Zudem müssen diese Pferde im Heimatstall separiert werden. Die FN rät allen Reiserückkehrern, Kontakt zu ihrem zuständigen Amtsveterinär aufzunehmen, um weitere Infektionsschutzmaßnahmen abzustimmen.

 

Rückblick: Bereits in der vergangenen Woche haben Weltreiterverband und FN alle Pferde, die seit dem 1. Februar an Turnieren in Valencia teilgenommen haben, für weitere Turnierteilnahmen gesperrt. Erst wenn diese Pferde auf das EHV-1 getestet wurden und das Testergebnis negativ ausgefallen ist, dürfen diese Pferde wieder an Turnieren teilnehmen. Die Besitzer der Pferde müssen der FEI sowie der FN die Untersuchungsergebnisse vorlegen, um wieder eine Startberechtigung für diese Pferde zu erhalten. Diese Sperre gilt ausschließlich für die betroffenen Pferde, nicht jedoch für die Reiter, die mit anderen Pferde weiterhin an Turnieren teilnehmen könnten. Gleichwohl hat die FN sie darauf hingewiesen, dass, so lange die Situation im Heimatbetrieb in Bezug auf das Vorkommen des Equinen Herpesvirus nicht geklärt ist beziehungsweise als unbedenklich eingestuft wurde, auch von Turnierstarts mit weiteren Pferden, die nicht in Valencia waren, abgesehen werden sollte.

 

Bisherige Maßnahmen: Pferde, die in Valencia keine Symptome einer Erkrankung, wie etwa Fieber, zeigten, durften das Turniergelände verlassen und nach Hause gebracht werden. Da das Equine Herpesvirus in Deutschland nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, gibt es dazu keine seuchenrechtlichen Vorgaben der Veterinärbehörden. Die FN hat die betroffenen Reiter dennoch zu erhöhter Vorsicht aufgerufen und über erforderliche Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Dazu zählt, dass die Pferde bei einer möglichen Einstallung auf der Heimreise und bei der Ankunft im heimischen Stall vorsichtshalber von anderen Pferden zu separieren sowie weitere Hygienemaßnahmen gemäß FN-Hygieneleitfaden zu ergreifen sind. Diese Informationen ergingen zunächst an die deutschen Teilnehmer der Turniere in Valencia, Oliva und Vejer. Derzeit werden auch die in Deutschland beheimateten ausländischen Reiter, die in Spanien sind bzw. waren, identifiziert und benachrichtigt. Wichtig für alle Reiserückkehrer ist ebenfalls, dass sie ihre Pferde gut beobachten und regelmäßig Fieber messen, um mögliche Symptome schnell erkennen und behandeln zu können.

 

Informationen zum Equinen Herpesvirus: Da das EHV-1 in Deutschland nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, gibt es keinen exakten Überblick darüber, wo es derzeit Ausbrüche gibt. Nach aktueller Kenntnis der FN sind aktuell vor allem die Turnierställe derjenigen Reiter betroffen, die in Valencia waren, nicht jedoch eine große Zahl von Vereinen und Betrieben im Freizeit- bzw. Amateurbereich. Fakt ist, dass es unabhängig von den Vorkommnissen in Valencia in den Wintermonaten regelmäßig zu Herpes-Fällen kommt, da das Virus in der Pferdepopulation weit verbreitet ist. Wichtig ist deshalb immer, unabhängig von dem aktuellen Ausbruchgeschehen, bestimmte Hygieneregeln im Pferdestall einzuhalten. Hilfreich ist dabei, dass derzeit aufgrund des Corona-Lockdowns ohnehin in den Pferdeställen besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden müssen. Darüber hinaus sollten in jedem Stall in Bezug auf die Pferde folgende Punkte immer beachtet werden:

  • Die Gesundheit der Pferde täglich überprüfen (Fressverhalten, Gesamteindruck)
  • Bei Kenntnis von Ausbrüchen in der Umgebung regelmäßiges Fiebermessen
  • Bei Symptomen, wie etwa Fieber, Abgeschlagenheit, Husten und Nasenausfluss, das erkrankte Pferd von anderen Pferden separieren und einen Tierarzt hinzurufen
  • Mit erkrankten Pferden oder augenscheinlich gesunden Pferden aus Betrieben, in denen kranke Pferde stehen, nicht zu Turnieren oder anderen Veranstaltungen fahren
  • Ausschließliches Benutzen der eigenen Ausrüstung (Eimer, Halfter, Stricke, Decken, usw.), also Pferde nicht aus gemeinsamen Tränken trinken lassen und nur aus dem eigenen Eimer fressen lassen
  • Immer dann, wenn mehrere Pferde aus unterschiedlichen Ställen aufeinandertreffen, steigt der Infektionsdruck. Deshalb sollten neue Pferde, die in einen Stall kommen, zunächst isoliert und der gesamte Bestand genau beobachtet werden.
  • Auch Menschen können das Virus über Hände, Kleidung und Ausrüstungsgegenstände weitertragen, deshalb sind hier Hygiene und Desinfektion besonders wichtig.

Equine Herpesvirusinfektionen verursachen keine auf Menschen übertragbaren Krankheiten. Bis zu 80% aller Pferde tragen das Virus in sich. Häufig verläuft die Infektion symptomlos. Einmal infizierte Pferde tragen das Virus aber quasi unsichtbar (‚latent‘) weiter in sich und es besteht keine Möglichkeit, diese Pferde wieder Herpesvirus-frei zu bekommen. Ausbrüche des Virus zeigen sich meistens in Form eines fiebrigen Infekts der oberen Atemwege (sog. Respiratorische Form). Nicht selten laufen diese Infekte unbemerkt ab. Besonders gefürchtet ist jedoch die seltene, neurologische Ausprägung der Erkrankung, die über Bewegungsstörungen (Ataxie) zum Festliegen und damit häufig zum Tod des Pferdes führen kann. Der Spätabort bei tragenden Stuten ist eine weitere von Züchtern gefürchtete Ausprägungsform der Viruserkrankung.


Sportvereine und Corona: LSB wendet sich mit offenem Brief an die Landespolitik

Mittwoch, 24. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der Landessportbund Sachsen (LSB) hat die Politik heute in einem offenen Brief dazu aufgefordert, Perspektiven für den organisierten Sport im Freistaat zu schaffen. Die Dachorganisation befürchtet aufgrund der anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie eine Gefährdung des Vereinssports.

 

In dem von LSB-Präsident Ulrich Franzen und LSB-Generalsekretär Christian Dahms unterzeichneten Dokument werden die Auswirkungen der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen geschildert. Schon jetzt sichtbar sei ein Rückgang der vereinssportlich aktiven Kinder und Jugendlichen sowie ein Schwund an Mitgliedern im Rehabilitationssport. Für die Zukunft warnt der LSB auch vor einer Gefährdung der sportlichen Vielfalt im Freistaat und dem Verlust von Ehrenamtlichen.

 

Zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes erwartet der Landessportbund deswegen zeitnah schrittweise Lockerungen: "Der vorwiegend ehrenamtlich organisierte sächsische Vereinssport benötigt klare Bekenntnisse der Politik und der Regierung, gezielte Maßnahmen zum Wiedereinstieg und schnelle und unbürokratische Hilfen, um seinen wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgaben nachkommen zu können."

 

Den offenen Brief im Wortlaut finden Sie hier.


Laub Immobiliengruppe Dt. Amateurmeisterschaften in Münster: 2021 mit Mannschaftswertung

Montag, 22. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Noch haben die Amateurreiter keine Gelegenheit mit ihren Pferden bei Turnieren zu starten. Dennoch gibt es gute Nachrichten. Die Laub Immobiliengruppe Deutsche Amateur Meisterschaften 2021 warten mit einem neuen Konzept auf, das den sportlichen Höhepunkt des Jahres für die Dressur- und Springreiter weiter aufwerten wird.

 

Wenn vom 24. bis 26. September 2021 in Münster-Handorf wieder die nationalen Meisterschaften ausgetragen werden, erwarten die Veranstalter in diesem Jahr mit etwa 170 Teilnehmern mehr aktive Reiter als in den vorherigen Jahren, und sie bieten ein noch attraktiveres Programm an. Neben den jeweils drei Prüfungen in den Bereichen Deutsche Amateur Meisterschaften (Dressur und Springen) und Deutsches Amateur Championat (Dressur und Springen) gibt es jetzt eine disziplinübergreifende Länderwertung, die das Wir-Gefühl der Teams hervorheben soll. Für diese Länderwertung werden die Gesamtergebnisse aller vier Touren ausgewertet.

 

Malte Laub, Titelsponsor und seit Jahren aktiver Springreiter in der Amateurklasse, ist vom neuen Konzept angetan: "Die vier Wettbewerbe sind für uns Amateure sehr attraktiv, und die Länderwertung wertet das Ganze noch erheblich auf. Jetzt haben wir Springreiter einen weiteren Anlass, unsere Kolleginnen und Kollegen im Dressurviereck anzufeuern, und umgekehrt ist es ebenso." Laub, der sich nach der Übernahme des Titelsponsorings im Vorjahr vorgenommen hat, den Stellenwert der Amateure zu stärken, freut sich darüber, dass auch der Teamgeist unter den Aktiven gestärkt werden soll. "Es ist doch eine super Sache, wenn zum Abschluss des Turniers die ganzen Landesverbände miteinander eine Ehrenrunde drehen und sich vom Publikum feiern lassen."

 

Weitere Informationen: www.pferd-aktuell.de/dam


Marvin Jüngel wird Fünfter im Großen Preis im polnischen Poznań

Montag, 22. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bei der zweiten Hälfte der Cavaliada Winter Tour im polnischen Poznań vom 18. bis 21. Februar waren im mit 320.000 polnischen Zlotys dotierten CSI2*-W/CSI*/CSIYH* gleich drei sächsische Reiter sehr erfolgreich mit insgesamt 15 Platzierungen am Start.

 

Für die wertvollste Platzierung sorgte dabei am Schlusstag der Rothenburger Marvin Jüngel, der mit Balou`s Erbin im Großen Preis, zugleich Weltcupspringen, nach Stechen einen hervorragenden fünften Platz belegte. Nicht einmal 3 s fehlten am Sieg. Beide waren bereits im ersten Springen der Großen Tour als 18. platziert. In diesem konnten die beiden Leisniger Ellen Kölz mit Something Special den vierten und Michael Kölz mit Cino den zehnten Platz belegen. Im zweiten Springen der Großen Tour holte Michael Kölz mit DSP Anpowikapi als Fünfter wertvolle Weltranglistenpunkte. Im Finale der Mittleren Tour wurden Ellen Kölz mit Something Special Siebenter und Michael Kölz mit Cino 18. Auch in der Youngster Tour mischten die Sachsen erfolgreich mit, in der Finalprüfung am Sonntag belegte Marvin Jüngel mit Solea Ecrasant den neunten und Michael Kölz mit Cristallino den 13. Platz.


Umfrage zur finanziellen Lage von Reitschulen: bitte bis 22. Februar beteiligen

Donnerstag, 18. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Kein Gruppenunterricht, keine Einnahmen, kein Kurzarbeitergeld für Schulpferde: Den Vereinen und Betrieben mit Schulpferden steht das Wasser bis zum Hals. Wie vielen anderen Branchen auch droht den Reitschulen eine Pleitewelle.

 

Seit Monaten setzt sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zusammen mit den Landespferdesportverbänden bei den politisch Verantwortlichen auf allen Ebenen für die kontrollierte Öffnung der Reitschulen ein. Die erneute Verlängerung des Lockdowns hat die Lage in den Reitschulen nochmals verschärft.

 

Um gegenüber der Politik den bundesweiten Ernst der Lage in den Reitschulen mit Daten zu belegen und die Freigabe für Gruppenunterricht unter Hygienebedingungen zu erreichen, bittet die FN alle betroffenen Vereine und Betriebe an einer anonymisierten Kurz-Umfrage teilzunehmen.

 

Da die Zahlen, Daten, Fakten schnellstmöglich für die nächsten Gespräche zur Verfügung stehen soll, endet die Befragung bereits am 22. Februar. Die Umfrage findet sich unter folgendem Link:

https://forms.office.com/Pages/ResponsePage.aspx?id=0LUXsayuTEuX4kyvi1vpzAtOvuSNtYZIm7BYOIgt_1lUQ1kzRkhCNEhUUE05RldIQjRRV1FGVkoyVC4u.

 

Danke!


Korrektur!!! Transparenzregister – Befreiungsantrag für gemeinnützige Vereine mittels Formblatt möglich

Dienstag, 16. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

In den letzten Tagen haben zahlreiche Vereine Gebührenbescheide zur Führung der Daten des Vereins im Transparenzregister vom registerführenden Bundesanzeiger Verlags GmbH erhalten.

 

Grundlage für die Gebühren des Transparenzregisters ist die Transparenzregistergebührenverordnung (TrGebV), die zum 08.01.2020 geändert wurde. Danach beträgt die Gebühr ab dem Jahr 2020 jährlich 4,80 Euro + 19 % USt. Nach § 4 TrGebV kann sich aber ein gemeinnütziger Verein auf Antrag ab dem Jahr 2020 von diesen Gebühren befreien lassen:

  • die Gemeinnützigkeit ist dazu nachzuweisen (KSt-Freistellungsbescheid)
  • der Antrag wirkt in dem Jahr, in dem er gestellt wurde und kann nicht rückwirkend gestellt werden (also nicht mehr für das Jahr 2020)

Den Antrag kann der Verein (Stand: Februar 2021) nur auf der Homepage des Bundesanzeiger Verlag GmbH (www.transparenzregister.de) stellen.

 

Dazu ist erforderlich, dass sich der Verein zunächst registriert und dann mit seinen Anmeldedaten unter "Anmelden" einloggt. Unter "Meine Daten" findet man das Formular „Antrag gem. § 24 Abs. 1 S.2 GWG“. Dieses bitte ausfüllen und verwenden. Dazu ist erforderlich, die nachfolgenden Nachweisdokumente als Datei vorzubereiten (PDF) und dann hochzuladen.

  • Aktueller Vereinsregisterauszug mit Namen und Sitz des Vereins und unter Bezeichnung des aktuellen Vorstands mit Vertretungsbefugnis
  • Nachweis der Identität der beantragenden Vorstandsmitglieder unter Vorlage einer Kopie eines gültigen amtlichen Ausweises mit Lichtbild (§ 4 Abs. 2 S. 3 TrGebV)
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit des Vereins (z.B. KSt-Freistellungsbescheid)

Wichtig! Der Antrag muss jährlich gestellt werden und gilt nur für das Jahr der Antragstellung.

 

Merkblatt z.Th. Transparenzregister

 

Dieses sehr informative Merkblatt vom Vereinsrechtsexperten Stefan Wagner - aktualisiert per 16.02.2021 - bietet Informationen und Handreichungen zugleich.


Cavaliada Winter Tour in Poznan: Marvin Jüngel verpasst knapp Weltranglistenpunkte

Montag, 15. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Vom 11. bis 14. Februar war der Rothenburger Marvin Jüngel beim ersten Teil der Cavaliada Winter Tour im polnischen Poznan mit vier Pferden beim CSIYH1* und CSI2* am Start. Am Samstag belegte der 19-Jährige in der Großen Tour über 1,40 m mit Jolie Lafee den zehnten Platz – es fehlten nur 3,09 Sekunden zum Sieg. Noch knapper ging es im Großen Preis, einem Weltranglistenspringen über 1,45 m zu. Nach einem Abwurf verfehlte Marvin als 18. um 1,35 Sekunden die begehrten Weltranglistenpunkte.

 

Im Finalspringen der Mittleren Tour über 1,35 m kämpften 120 Reiter-Pferd-Paare um den Sieg. Unter ihnen auch der Rothenburger. Im Sattel von Jolie Lafee wurde er nach fehlerfreier schneller Runde Neunter. Es fehlten 3,12 Sekunden zum Sieg.


Finale des Bundesnachw.champ. der Ponyspringreiter in Darmstadt: Teresa Häsler wird Vierte

Montag, 15. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept und strenge Auflagen sowie ein Wechselbad der Gefühle erwarteten die drei sächsischen Ponyspringreiterinnen Fabienne Bender vom RV St. Georg Burgstädt e.V. sowie Antonia und Teresa Häsler beide vom RFV Seifersdorf e.V. und ihre zwei- und vierbeinigen Begleiter beim diesjährigen Finale des Bundesnachwuchschampionates der Pony-Springreiter vom 12. bis 14. Februar in Darmstadt-Kranichstein.

 

Für die beste Leistung aus sächsischer Sicht sorgte die 15-jährige Teresa Häsler . Im Sattel von Ponyhengst Berkzicht Rob schrammte sie knapp an Bronze vorbei. Nachdem die beiden in der Einlaufprüfung, einer Ponystilspringprüfung Kl. L, schon mit WN 8,6 den fünften Platz belegt hatten, bekamen sie im Finale in der Ponyspringprüfung Kl. M* wieder diese Wertnote. Das war sogar der dritte Platz und der Einzug in den zweiten Umlauf. Hier stellte Teresa ihren Rob nach Meinung der Richter noch souveräner vor und erhielt die WN 8,7. Leider musste aber ein Abwurf registriert werden. Mit diesen 0,5 Punkten Abzug kam sie in der Wertnotensumme auf 16,8. Das bedeutete in der Endabrechung einen hervorragenden vierten Platz. Der Abwurf kostete die Chemnitzerin somit den Bronzerang.

 

Für die beiden anderen sächsischen Reiter-Pony-Paare Fabienne Bender vom RV St. Georg Burgstädt mit Baileys und Teresas Schwester Antonia Häsler, ebenfalls RFV Seifersdorf, mit For President verlief das Finale leider weniger erfreulich. Nach einer tollen Runde in der Einlaufprüfung und dem ersten Reserverang, wurde Teresas Schwester Antonia Häsler mit For President im Finale leider eliminiert. Genauso erging es auch Fabienne Bender mit Baileys, die schon in der Einlaufprüfung nicht an ihre gewohnten Leistungen anknüpfen konnten. Schade! Aber schon die Qualifikation für das Finale des Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter, dessen langer Weg über bundesweite Sichtungen und anschließende Sichtungslehrgänge in Warendorf führt, ist ein großer Erfolg!


Gutachten bestätigt: Ansteckungsgefahr mit Corona in Reithallen ist gering

Mittwoch, 10. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Ein vom Niederösterreichischen Pferdesportverband in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt das, was für Pferdesportler*innen eigentlich schon längst klar war: Angesichts des regen Luftaustauschs ist die Ansteckungsgefahr mit SARS-CoV-2 in Reithallen äußerst gering. Unter der aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmenverordnung ist Reiten in der Halle zwar erlaubt, nicht jedoch der Reitunterricht, sofern man nicht der Gruppe der Spitzensportler angehört. Für viele Hobbyreiter und Trainer, speziell jedoch für die Reitschulen, ist das ein echtes Dilemma. Zwar sind Einzeltrainings im Freien möglich, Außenreitplätze im Winter aufgrund der Witterung aber häufig nicht bereitbar. Und manche Betriebe haben noch nicht einmal einen Reitplatz im Freien.

 

Besonders für Schulbetriebe sei die Lage derzeit besorgniserregend, heißt es vonseiten des Niederösterreichischen Pferdesportverbandes. Die Verbandsführung drängt deshalb auf eine Öffnung der Reithallen. Mit diesem Schritt könnten die wirtschaftlichen Belastungen zumindest etwas gemildert werden. Schützenhilfe bekommt der NOEPS von der Wissenschaft. Ein auf Initiative von NOEPS-Präsident Gerold Dautzenberg hin erstelltes Expertengutachten hat das Risiko einer Virusübertragung in Reithallen unter die Lupe genommen.

 

Fazit der Berechnungen: Die Ansteckungsgefahr ist unter Einhaltung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen sehr gering. Bei vier Reiter*innen, die sich in einer herkömmlichen Reithalle (20 x 40 mit durchschnittlicher Höhe von 5,50 m) bewegen, liegt die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung bei 1 : 4.000, wenn eine der Personen hochansteckend ist. Tragen die Reiter*innen zudem einfache Mund-Nasenschutz-Masken, sinkt das Risiko sogar auf 1 : 10.000.

 

Hier geht’s zum Originalartikel


FN-Initiative #endlichwiederturnier unterstützt Veranstalter beim Wiedereinstieg ins Turniergeschehen

Sonntag, 7. Februar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der letzte Sommer hat bewiesen, dass es auch unter Corona-Bedingungen möglich ist ein Turnier auszurichten. Etwas aufwendiger ist es aber schon. Daher wiederholt die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) die Initiative #endlichwiederturnier. Auf die Gewinner warten wertvolle Ehrenpreise und ein Live-Streaming, ferner dürfen sich 30 Erstveranstalter auf eine Vorabberatung und eine finanzielle Starthilfe in Höhe von 400 Euro freuen. Denn Ziel der Initiative ist es nicht nur die Turnierlandschaft wiederzubeleben, sondern sie auf Dauer auszubauen. Und die Nachfrage nach Startplätzen ist in der Regel größer als das Angebot, vor allem im Amateurbereich.

 

Teilnahmeberechtigt sind alle Pferdesportvereine, die zwischen Anfang Mai bis Ende September 2021 ein Turnier mit LPO-Prüfungen oder gemischtes LPO-/WBO-Turnier veranstalten mit insgesamt mindestens sechs Prüfungen / Wettbewerben, davon mindestens eine Prüfung der Klasse L in Dressur oder Springen (vorzugsweise geschlossene Prüfungen) und/oder der Klasse A in Fahren oder Vielseitigkeit/Gelände. Für das Live-Streaming ist eine gute LTE/G4-Netzabdeckung am Turnierplatz notwendig.

 

Details und weitere Informationen gibt es in den ausführlichen Teilnahmebedingungen unter www.pferd-aktuell.de/endlichwiederturnier.


Neue CoronaSchVO ab 28. Januar gültig: Für den Pferdesport erneut keine Änderungen

Donnerstag, 28. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der Freistaat Sachsen passt nach dem gemeinsamen Beschluss der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 19. Januar seine Corona-Schutz-Verordnung an und setzt damit die Beschlüsse auf Landesebene um. Die neue Verordnung gilt vom 28. Januar bis Ablauf des 14. Februar. Leider gab es keine wesentlichen Änderungen oder Erleichterungen für den (Pferde)Sport. Wir haben daraufhin unsere Handlungsempfehlungen an den entsprechenden Stellen angepasst und am 28. Januar veröffentlicht.

 

Die aktualisierten Dokumente und weiterführende Infos finden Sie wie immer auf unserer Corona-Infoseite.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Wesentliche neue Regelungen in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ab dem 28. Januar:

Die Grundsätze der Verordnung wie Reduzierung der Kontakte, das Tragen von Mund-Nasenbedeckungen, idealerweise medizinischem Mund-Nasen-Schutz, überall dort, wo sich Menschen begegnen, der Verzicht auf Reisen, Besuche und Einkäufe, die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Zu den Empfehlungen tritt neu hinzu, die Verpflichtung von Arbeitgebern in Fällen von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten den Beschäftigten anzubieten, diese Tätigkeiten von zu Hause aus auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Weiterhin wird neu geregelt, dass die aufgestellten Hygienekonzepte von Kirchen und Religionsgemeinschaften an die besondere Infektionslage anzupassen sind, dies kann konkret u.a. den Verzicht auf gemeinschaftlichen Gesang beinhalten.

 

Landkreise und kreisfreie Städte können die Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages aufheben, wenn die Inzidenz von 100 an fünf Tagen dauernd unterschritten wird. Darauf hatten sich das Land und die Kommunen vorab verständigt. Der Konsum von Alkohol ist auf den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, untersagt. Die konkret betroffenen Örtlichkeiten sind jeweils von der zuständigen kreisfreien Stadt oder dem zuständigen Landkreis festzulegen.

 

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bleibt überall dort bestehen, wo sich Menschen begegnen. Eine Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, vor dem Eingangsbereich von und in Groß- und Einzelhandelsgeschäften sowie in Gesundheitseinrichtungen (z.B. Arztpraxen) und für Zusammenkünfte in Kirchen und bei der Religionsausübung.

 

Eine Verpflichtung zum Tragen von FFP2-Masken oder dem vergleichbaren Standard KN95/N95 besteht für die Beschäftigten ambulanter Pflegedienste bei der Ausübung der Pflege, beim Besuch von Tagespflegeeinrichtungen, in Pflegeeinrichtungen für die Besucher, in Justizvollzugsanstalten, Flüchtlingsunterkünften für das Personal und die Besucher.

 

Beschäftigte müssen in Arbeits- und Betriebsstätten mindestens medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn eine Mindestfläche von 10 qm für jede im Raum befindliche Person unterschritten wird, der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann oder bei den ausgeführten Tätigkeiten mit Gefährdung durch erhöhten Aerosolaustausch zu rechnen ist. Davon ausgenommen sind Beschäftigte in Schulen oder Einrichtungen der Kindertagesbetreuung.

 

Die bestehenden Ausnahmen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres, Personal ohne Kundenkontakt oder soweit andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, für Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen behalten ihre Gültigkeit.

 

In Alten- und Pflegeheimen werden für Beschäftigte 3 Tests pro Woche ab Ende der 5. Kalenderwoche verbindlich festgelegt.

 

Mehr Informationen: www.coronavirus.sachsen.de


Veranstaltungstipp: Sächsisch-Thüringischer Pferdetag 2021 am 6. März als Online-Veranstaltung

Montag, 25.  Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum laden in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Pferdesport Sachsen e. V., dem Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen e. V. und der Sächsischen Gestütsverwaltung ein zum 20. Sächsisch-Thüringischen Pferdetag 2021. Die Veranstaltung ist als Online-Seminar geplant und findet am 6. März 2021 statt.

 

Welche Strategien zur Entwurmung werden in Deutschland praktiziert und wie lässt sich die selektive und zeitgenmäße Entwurmung am besten im Stall umsetzen? Wie lässt sich das Interieur des Pferdes – auch vor dem Hintergrund des Zuchtziels „Freizeitpartner“ – züchterisch bearbeiten? Wie gestaltet sich optimales Grünlandmanagement im Pferdebereich und wie können wir der zunehmenden Trockenheit begegnen? Was sind Faszien, wie lassen sie sich beim Pferd trainieren und was bedeuten sie für die Rückenstabilität des Pferdes? Wie können Pferdebestände vor Infektionskrankheiten geschützt werden und wie sollte das Hygienemanagement gestaltet sein?

 

Folgende Vorträge und Referenten sind für die Veranstaltung eingeplant:

ReferentIn Thema

Dr. Uwe Hörügel

(Sächsische Tierseuchenkasse)

Parasitenkontrolle: Selektive und zeitgemäße Entwurmung beim Pferd

Dr. Florian Sitzenstock

(Hochschule Osnabrück)

Interieurmerkmale in der Pferdezucht und Zuchtwertschätzung: neues Zuchtziel „Freizeitpartner“?

Dr. Gerhard Riehl

(LfULG)

Pflege und Management von Pferdeweiden unter Berücksichtigung der Problematik der Trockenheit

Barbara Welter-Böller

(Fachschule für Osteopathische Pferde- und Hundetherapie)

Rückenstabilität durch Faszien: Faszientherapie und Faszientraining beim Pferd

 

Dr. Uwe Hörügel

(Sächsische Tierseuchenkasse)

Biosicherheit und Hygienemanagement in Pferdebeständen – wie schütze ich meine Pferde Infektionskrankheiten?

Dr. Kati Schöpke

(Sächsische Gestütsverwaltung)

Präsentation ausgewählter Deckhengste der Sächsischen Gestütsverwaltung

Anmeldungen können an Frau Wietje Nolte gerichtet werden: wietje.nolte@smul.sachsen.de

 

Zu gegebener Zeit informieren wir Sie über genaue Zeiten und Anmeldemodalitäten. Wir freuen uns auf Ihre virtuelle Teilnahme!


DRV-Angebot für Turnierfachleute: Online-Vortragsreihe Vielseitigkeit

Montag, 18. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Unter dem Motto „Gemeinsam wollen wir sattelfest bleiben“ wird seitens des Fachausschusses Vielseitigkeit der Deutsche Richtervereinigung für Pferdeleistungsprüfungen e.V. – Verband für Turnierfachleute (DRV) eine Online-Vortragsreihe für Turnierfachleute der Sparte Vielseitigkeit (Richter, TD’s, PC’s, Anwärter etc.) angeboten.

 

Die Kurzvorträge (ca. 30 – 45 Minuten) zu verschiedenen Themen finden in einem Turnus von 3 Wochen jeweils am Montagabend statt (Beginn: 19:30 Uhr). Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag besteht die Möglichkeit für einen Erfahrungsaustausch mit dem Referenten sowie insbesondere untereinander.

 

Auftakt:

  • Termin: 25.01.2021 (19:30 Uhr)
  • Thema: "Wir sind ein Team – Verantwortlichkeiten von Turnierfachleuten in der Vielseitigkeit"
  • Referent: Martin Plewa

Die DRV bittet um formlose Anmeldung per E-Mail an Alexander Schade (schade.alexander1990@gmail.com) bis spätestens 18:00 Uhr am Vorabend der jeweiligen Veranstaltung. Nach erfolgter Anmeldung werden die Zugangsdaten durch die DRV verschickt.

 

Die Vortragsreihe wird von der DRV finanziert.


PARTNER PFERD 2021 abgesagt – voller Fokus auf die Weltcup-Finals 2022

Donnerstag, 14.  Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Trotz aller Bemühungen: Die Infektionszahlen der Corona-Pandemie lassen keine andere Entscheidung zu, als die PARTNER PFERD 2021 abzusagen. Das ist der traurige Entschluss, der jetzt in Abstimmung zwischen den beiden Veranstaltern Leipziger Messe und der Agentur EN GARDE Marketing GmbH sowie den Verbänden (FN und FEI) getroffen wurde. Die nächste PARTNER PFERD findet vom 6. bis 10. April 2022 auf der Leipziger Messe statt – als Austragungsort der FEI World Cup Finals.

 

"Eigentlich würden wir genau jetzt die 24. PARTNER PFERD zelebrieren. Vermutlich wie immer mit einer Spitzenbesetzung und der gewohnt sensationellen Stimmung, die das Leipziger Publikum immer wieder in die Halle bringt. Aber unter diesen Bedingungen geht es einfach nicht, auch wenn wir das sehr bedauern", fasst Turnierchef Volker Wulff zusammen. Im vergangenen November gab es noch Hoffnung, das internationale fünf Sterne Weltcup-Turnier statt im Januar im März stattfinden zu lassen. Durch die aktuellen Entwicklungen ist jedoch unumstößlich, dass 2021 keine PARTNER PFERD stattfinden kann. "Und ganz klar ist auch, dass Vernunft und der Schutz der Gesundheit eindeutig überwiegen müssen", erklärt Wulff weiter. "Wir bedauern es sehr, die diesjährige PARTNER PFERD nun doch absagen zu müssen. Wir haben alles versucht, um den Alternativtermin 2021 zu halten und die Vorfreude der Fans war in den hohen Vorverkaufszahlen bereits deutlich spürbar.", sagt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. "Fest steht aber: Gesundheit geht vor und nach den Entwicklungen der vergangenen Wochen war eine Absage die einzig richtige Entscheidung. An dieser Stelle auch noch mal einen herzlichen Dank an unsere Aussteller, die uns bis zuletzt ihr Vertrauen entgegengebracht haben und treu zur Seite standen. Freuen wir uns nun gemeinsam auf die PARTNER PFERD 2022, die mit dem Weltcup-Finale ein ganz besonderes Event zu werden verspricht."

 

So werden nun alle Kräfte auf das anstehende Turnierhighlight in Leipzig fokussiert, denn die PARTNER PFERD ist 2022 Austragungsort der FEI World Cup Finals in mehreren Disziplinen – es steht also ein erneutes Multi-Final an, ähnlich wie es 2011 schon in die Reitsportgeschichte einging. „Auf dem Weg dorthin werden wir versuchen, immer wieder kleine Highlights zu setzen, um schon frühzeitig in Stimmung zu kommen und ich denke, dass alle Reitsportfans sich nach der langen Turnierpause doppelt und dreifach auf dieses Event freuen können. Wir wollen dann ein echtes Pferdefest erleben“, so Volker Wulff.


Termine Talentscouting Dressur 2021 vorerst abgesagt

Dienstag, 12. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Aufgrund der akuten Pandemielage müssen wir die geplanten Scoutingtermine Ende Januar für talentierten Dressurnachwuchs vorerst absagen. Wir planen das Talentscouting zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Weitere Infos folgen schnellstmöglich.

 

Bitte bleibt gesund!


Neue CoronaSchVO ab 11. Januar gültig: keine wesentlichen Änderungen für den Pferdesport

Samstag, 9. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Aufgrund der weiter anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Sachsen hat das sächsische Kabinett am 8. Januar 2021 eine neue Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) beschlossen. Die Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom 5. Januar 2021 wurden dabei berücksichtigt. Die Maßnahmen sollen die Infektionszahlen senken und die Dynamik der Corona-Pandemie eindämmen. Die neue Verordnung gilt vom 11. Januar 2021 bis einschließlich 7. Februar 2021.

 

Im Wesentlichen gelten die Regelungen der aktuell noch bis zum 10. Januar 2021 gültigen Corona-Schutz-Verordnung weiter.

 

Auch die Regelung für das Notversorgen und Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen wurde nicht verändert und der Leitfaden des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 15. Dezember 2020 für Pferdebetriebe und Vereine mit Publikumsverkehr gelten weiter.

 

Die Veröffentlichung der zur CoronaSchutzVerordnung (CoronaSchVO) gehörigen Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes steht leider noch aus und auch die Interpretationen und FAQs des Landessportbundes Sachsen e.V. (LSB) wurden noch nicht veröffentlicht. Maßgebliche Änderungen zu den bisher gültigen Regelungen für den Sport sind hier jedoch nicht zu erwarten. Wir bitten bei der Umsetzung der jeweiligen Hygienekonzepte neben den Gegebenheiten der jeweiligen Reitanlagen vor Ort auch die verschärften Kontaktbeschränkungen zu beachten. Es bleibt auch dabei, dass über die entsprechend notwendige Maßnahmen zur Umsetzung der Corona-Schutz-Verordnung die betroffenen Kreise in Abstimmung mit der Landesregierung entscheiden. Die aktualisierten Handlungsempfehlungen und Informationen gibts auf unseren Corona-Infoseiten.

 

Verschärfte Kontaktbeschränkungen

* Erlaubt sind Treffen von einem Hausstand in Begleitung des Partners oder der Partnerin und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie einer Person aus einem weiteren Hausstand. Zulässig ist aber die wechselseitige, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen familiären oder nachbarschaftlichen Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfassen.


Geplante Weiterbildungen der Turnierrichter und Meldestellenleiter vorerst abgesagt

Freitag, 8.  Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Aufgrund der aktuell verschärften Lage im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben sich die zuständigen Fachausschüsse der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen Sachsen dazu entschieden, sowohl die jährliche Weiterbildung der Turnierrichter der LK Sachsen als auch das Treffen der Meldestellenleiter abzusagen. Das Treffen der Meldestellenleiter wird ggf. in einer digitalen Form – z. B. als Videokonferenz – nachgeholt.

 

Bleiben Sie gesund!


Ausrichter gesucht: Sparkassen Landesjugendspiele 2021 im Raum Dresden

Dienstag, 5. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. ist auf der Suche nach einem Ausrichter für die Sparkassen Landesjugendspiele 2021. "Zeig Dein Sporttalent!" ist das aktuelle Motto der Veranstaltung. Damit will der Landessportbund Sachsen (LSB) noch stärker als bisher die Sichtung und Förderung von sportlich talentierten Kindern und Jugendlichen unterstützen und in den Blickpunkt rücken. Der Leistungsgedanke steht nach wie vor bei den Wettkämpfen im Zentrum.

 

Bei den Landesjugendspielen handelt es sich um eine reine Kinder- und Jugendveranstaltung, die im breitensportlichen (Wettbewerbe gem. WBO) aber gern auch unteren leistungssportlichen Bereich (Prüfungen Kl. A oder L gem. LPO) angesiedelt ist. Ob Ein- oder Zweitagesveranstaltung ist noch offen und in Absprache mit dem ausrichtenden Verein zu klären. Nicht verschiebbar, da durch den LSB sachsenweit vorgegeben, ist der 17. und/oder 18. Juli 2020 als Veranstaltungstermin. Ebenfalls nicht veränderbar ist die Stadt Dresden und der Umkreis von ca. 20 km als Veranstaltungsort, da dies als Region der Sparkassen Landesjugendspiele 2021 ebenfalls vom LSB vorgegeben ist.

 

Interessierte Vereine melden sich bitte bis Ende Januar 2021 bei LVP-Geschäftsführerin, Susann Krönert, unter kroenert@pferdesport-sachsen.de oder Tel. 035207-89613.


Sächsische Meisterschaften und Bestenermittlungen 2021 – Termine und Kriterien

Dienstag, 5. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Trotz der aktuell verschärften Coronasituation und den restriktiven Bestimmungen für Training blickt der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. nach vorn und freut sich auf die Turniersaison 2021.

 

Daher haben wir nun die Kriterien und – nach aktuellem Stand – geplanten Termine der diesjährigen Sächsischen Meisterschaften und -bestenermittlungen online als Download zur Verfügung gestellt und in der Januarausgabe der PFERDE in Sachsen und Thüringen veröffentlicht.

 

Schaut doch schon mal nach, wann und wo es in diesem Jahr was zu reiten, fahren oder turnen gilt, damit ihr die aktuelle trainingsfreie Zeit zum Erstellen eurer individuellen Trainings- und Saisonplanung nutzen könnt.


Bundesnachwuchschampionat Dressur Pony: Nourie Leppelmeier vertrat Sachsen beim Finale

Montag, 4. Januar 2021 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Als eins von zwei ostdeutschen Reiter-Pony-Paaren erhielten Nourie Leppelmeier und ihre Stute Carletta WE einen Startplatz beim Bundesnachwuchschampionat der Ponydressurreiter.

 

Nach der corona-bedingten Absage der ursprünglichen Veranstaltung in Verden sprang kurzerhand der Veranstalter Darmstadt-Kranichstein vom 11. bis 13. Dezember ein.

 

Unter den Augen der Bundestrainerin präsentierte sich das sächsische Paar routiniert, aber leider nicht ganz fehlerfrei. In den beiden, als Dressurreiterprüfungen Kl. L, ausgeschriebenen Wertungsprüfungen vergaben die Richter die Noten 6,9 und 7,2 für die Plätze 13 und zwölf.

 

In der Gesamtwertung des Bundesnachwuchschampionates der Ponydressurreiter erritten Nourie Leppelmeier und Carletta in Summe einen tollen 12. Rang.

 

Herzlichen Glückwunsch!