Goldene Schärpe Ponys

Dienstag, 27. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Deutschlandpreis der Ponyreiter im Saarland

 

Für den LV Pferdesport Sachsen machten sich am vergangenen Wochenende Julia Gersten, Josepha Fischer, Lilly Kretschmer, Leonie Seidel und Magdalena Steinle sowie Landestrainer Manfred Kröber auf den Weg ins saarländische Überherrn um dort bei der Goldenen Schärpe Ponys – Deutschlandpreis der Ponyreiter die sächsischen Farben zu vertreten. Insgesamt 18 Mannschaften aus zwölf Verbandsbereichen waren angereist, wobei aus den neuen Bundesländern nur Sachsen und Thüringen mit Teams vertreten waren. Neben den reiterlichen Disziplinen Dressur, Springen und Gelände galt es für die Teilnehmer auch einen Ausdauertest, Vormustern und Theorie zu absolvieren.

 

Nach solider Dressur und tollen Leistungen im Gelände und der Theorie, lag das sächsische Team am Samstagabend auf Rang sechs. Beim Vormustern wurden nochmal Punkte gutgemacht, die im Springen leider nicht gehalten werden konnten. Ein toller Platz sieben der 18 Mannschaften sowie die Plätze 9 - Leonie Seidel/Montana und 13 - Magdalena Steinle/Maddox und die Ränge 16 - Josepha Fischer/Bel-a-Bon, 24 - Lilly Kretschmer/Peppito und 25 - Julia Gersten/Happy in der Einzelwertung sind das Endergebnis des sächsischen Teams.


Antje Schöniger Erster und Vierter im CIC 2*

Montag, 26. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Mit zwei Pferden aus eigener Zucht belegte die Lengenfelderin Antje Schöniger vordere Plätze beim CIC 2* im niedersächsischen Holzerode. Unter 21 Startern belegte sie mit FST Schoensgreen Quebec und Schoensgreen Continus nach der Dressur die ersten beiden Plätze. Im Springen unterlief mit beiden Pferden ein Fehler, so dass sie Boden einbüßte. Mit der besten Geländeleistung konnte sie sich mit FST Schoensgreen Quebec wieder auf den Spitzenrang vorschieben und diese Prüfung gewinnen. Schoensgreen Continus blieb bei seiner 2-Sterne Premiere ebenfalls fehlerfrei im Gelände und beendete die Prüfung als Vierter.

 

Im CIC 1* waren 61 Pferde aus acht Ländern am Start. Hier konnte sich Antje Schöniger mit Altina von Platz 41 nach der Dressur mit zwei Nullrunden im Springen und im Gelände noch auf den achten Platz vorschieben. Einen Platz dahinter kam Janet Wiesner aus Flöha mit FST Golden Joy ins Ziel. Sie hielt ihren Dressurplatz, da sie im Springen einen Abwurf und im Gelände Zeitfehler in Kauf nehmen musste. Janet Wiesner wurde mit ihren bisherigen Saisonergebnissen in Strzegom, Liepe und hier auf die Longlist für die Europameisterschaft der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter vom 26. - 30. Juli im belgischen Tongeren gesetzt, von der sie in den letzten Jahren schon medaillendekoriert nach Hause kam.


Sächsische Voltigierer in Schweden auf dem Treppchen

Dienstag, 20. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Julia Wagner und Team Schenkenberg I erreichten beim CVI 2/3* Turnier in Flyinge zweimal den dritten Platz.

 

Nicht nur diesen Erfolg gab es zu feiern, denn auch Juniorteam II des Vereins errang bei dem hochkarätigem Sichtungsturnier für die EM und WM den fünften Platz im Finale.


Michael Kölz in Polen erfolgreich

Dienstag, 20. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Einen guten Lauf hatte der Leisniger Michael Kölz beim mit Reitern aus 20 Ländern gut besetzten CSI4* im polnischen Poznan. Insgesamt ging er 15mal an den Start und elfmal wurde er zur Platzierung gerufen. Keines seiner fünf Pferde ging dabei leer aus. Für einen Sieg reichte es zwar nicht, mit zwei zweiten Plätzen war er aber dicht dran. Insgesamt gab es in vier Springen Punkte für die Weltrangliste zu holen.

 

In allen vier Springen war der Leisniger platziert. Mit Dipylon belegte er in der Großen Tour einen zweiten und einen siebenten Platz. Im Großen Preis (1,60 m) wurde er nach einem Fehler im Stechen Achter. Im Finale der Mittleren Tour (1,45 m), in dem es auch Weltranglistenpunkte gab, war er mit Dünensturm zwar Schnellster im Stechen, zwei Abwürfe ließen aber nur Platz Elf zu.


Sächsische Jugendmeisterschaften in Holschdubrau

Montag, 19. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Was für ein Wochenende... Sonne und Regen wechselten sich genauso ab, wie die Emotionen nach den einzelnen Wertungsprüfungen. Aber seit Sonntagnachmittag stehen sie fest, die diesjährigen sächsischen Meister in den Disziplinen Dressur und Springen in den Altersklassen Junioren, Junge Reiter und Ponyreiter.

 

  • Dressur Pony:
    1. Alina Schneider
    2. Ann-Kathrin Voß,
    3. Leticia Schindler
    U14: 1. Anna-Lena Frenzel | 2. Johanna Glotz | 3. Nourie Leppelmeier
    U18: 1. Alina Schneider | 2. Isabel Fütz | 3.Marc Lattermann
    U21: 1. Marie-Luise Misztl | 2. Philipp Stanslowski | 3. Maike Kettwig
  • Springen Pony:
    1. Lilly Künzel
    2. Svenja Arndt
    3. Christina Schöniger
    U14: 1. Christian Heuter | 2. Charlotte Hillmann | 3. Lilly Künzel
    U18: 1. Laura Schoechert | 2. Svenja Arndt | 3. Isabel Fütz
    U21: 1. Luise Bayer | 2. Nathalie Munke | 3. Annika Ebert

 

Herzlichen Glückwunsch allen Meistern und Medaillenträgern aber natürlich allen Reitern für die tollen Ritte auf einem sehenswerten Niveau und in klasse Starterfeldern!!

 

Herzlichen Dank auch an den Veranstalter und lieben Dank den Gästen aus den ostdeutschen Bundesländern sowie Polen und Tschechien.


Michael Kölz in Polen erfolgreich

Montag, 19. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Einen Lauf hatte der Leisniger Michael Kölz beim mit Reitern aus 20 Ländern gut besetzten CSI4* im polnischen Poznan. Insgesamt ging er 15mal an den Start und elfmal wurde er zur Platzierung gerufen. Keines seiner fünf Pferde ging dabei leer aus. Für einen Sieg reichte es zwar nicht, mit zwei zweiten Plätzen war er aber dicht dran.

 

Insgesamt gab es in vier Springen Punkte für die Weltrangliste zu holen. In allen vier Springen war der Leisniger platziert. Mit Dipylon belegte er in der Großen Tour einen zweiten und einen siebenten Platz. Im Großen Preis (1,60 m) wurde er nach einem Fehler im Stechen Achter. Im Finale der Mittleren Tour (1,45 m), in dem es auch Weltranglistenpunkte gab, war er mit Dünensturm zwar Schnellster im Stechen, zwei Abwürfe ließen aber nur Platz Elf zu.


Michael Kölz Elfter bei DM

Montag, 12. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bei den Deutschen Meisterschaften der Springreiter sorgte der Leisniger Michael Kölz von Beginn an für Aufsehen. Nach zwei Nullrunden im ersten Umlauf der 1. Wertung einem S****-Springen und jeweils einem Fehler im zweiten Umlauf lag er mit FST Dipylon und Daria auf Platz Neun in der Meisterschaft. Nachdem in der 1. Wertung noch 55 Pferde auf der Startliste standen, traten zur 2. Wertung, einem S****-Springen mit zwei unterschiedlichen Umläufen nur noch 25 Pferde an. Nach einem Fehler im 1. Umlauf blieb er mit FST Dipylon im 2. Umlauf fehlerfrei. Mit Daria hatte er im 1. Umlauf einen Abwurf und im 2. Umlauf zwei Abwürfe. Damit belegte er mit FST Dipylon den neunten Platz in dieser Prüfung und insgesamt den elften Platz unter 44 Reitern bei der Deutschen Meisterschaft.


Zweispännergold für Stefanie Scholz

Montag, 12. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Einen Start-Ziel-Sied landete bei den Landesmeisterschaften der Zweispänner Pferde die Langenbernsdorferin Stefanie Scholz. Die Silbermedaillengewinnerin des Vorjahres setzte sich in der Dressur an die Spitze des Feldes und gab diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Beim Hindernisfahren gelang ihr die einzige Nullrunde, mit der sie ihren Vorsprung weiter ausbaute. Im Gelände brauchte sie kein Risiko mehr zu gehen und konnte ihren Vorsprung verwalten. Platz Fünf in dieser Teilprüfung reichte zum Titelgewinn mit 8 P. Vorsprung vor Mario Junghanns aus Grumbach und 19 P. Vorsprung vor Tino Seifert aus Ullersdorf.


DJM Vielseitigkeit Junioren mit zwei sächsischen Platzierungen

Montag, 12. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bereits zum sechsten Mal waren das Gut Matheshof und das ostbayerische Pferdezentrum in Kreuth-Rieden am vergangenen Wochenende Gastgeber der Deutschen Jugendmeisterschaften Vielseitigkeit.

 

In der Altersklasse Junioren gingen mit Linda Stiefelmeyer und Katharina Grupen auch zwei sächsische Reiterinnen mit ihren Pferden Santiago bzw. Royal Favorite und Cassydi in der ausgeschriebenen internationalen Vielseitigkeitsprüfung CCI1* an den Start.

 

Die drei Paare zeigten tolle Leistungen und blieben im sehr schweren Gelände ohne Spring- und Zeitfehler. Linda hatte sich mit Santiago sogar auf Platz fünf – vor dem abschließenden Springen – vorgekämpft und liebäugelte verdient mit einer Medaille. Leider war das Glück am Sonntag nicht mehr auf der sächsischen Seite. Zwei Stangen bei Linda und eine bei Katharina bzw. Zeitfehler bedeuteten letztendlich Platz 15 und 16 sowie Rang 44 für Linda mit Santiago, Katharina mit Royal Favorite und Cassydi. Katharina hat es mit Royal Favorite und ihren tollen Leistungen auf die Longlist der diesjährigen EM Junioren in Millstreet/IRL geschafft. Herzlichen Glückwunsch! Und auch Linda hat das Interesse der Bundestrainerin Julia Krajewski erregt. Mal schauen wie es da weitergeht und ob das Paar vielleicht mal die Einladung zu einem Lehrgang nach Warendorf erhält.

 

Die am Rande der DJM ausgetragene Vielseitigkeitsprüfung der Kl. A** - Station des Derby Dynamic Cups – wurde von Lisa Marie Fischer und Goleo dominiert.


CVI*** Masterclass Wiesbaden und CVIO Ebreichsdorf (AUT)

Dienstag, 8. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Erik Oese auf den Plätzen 1 und 2

 

Erik Oese konnte sich im Schlosspark von Wiesbaden über den Titel bei den Herren freuen. Der Vize-Weltmeister von 2012 ließ die versammelte Konkurrenz mit seinem Pferd Calvador und Longenführer Andreas Bäßler hinter sich.

 

In der großen Pferdesportarena von Ebreichsdorf, in der Nähe von Wien, fand eine Woche vor Pfingsten das Nationenpreisturnier Österreichs statt. Erik Oese konnte als bester deutscher Herr hinter dem Österreicher Ramin Rahimi die silberne Schleife erringen. Im Nationenpreis landete Deutschland hinter Italien und Österreich auf dem dritten Platz.


Sachsen goes international...

Freitag, 2. Juni 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Mit Marie-Luise Misztl und Marvin Jüngel haben sich gleich zwei sächsische Reiter mit ihren Leistungen beim Preis der Besten, Warendorf für Nominierungen zu internationalen Turnieren empfohlen.

 

Für Marie-Luise und ihr Pferde Balian und Skyfall geht es vom 01.-04.06. ins dänische Aarlborg um dort die deutschen Farben beim CDIOY zu vertreten bzw. im CDIY zu starten. Marvin und Ponyhengst Mas que nada wurden nicht nur in den Bundeskader Springen Pony berufen, sondern haben auch die Startberechtigung für das CSIOP i.R. der Future Champions vom 13.-18.06. in Hagen a.T.W. erhalten. Ausgeschrieben als offizielles EM-Sichtungsturnier, geht es hier auch um einen Platz im deutschen EM-Team.

 

Wir gratulieren Euch recht herzlich und drücken die Daumen!!!


Michael Kölz bei Pferd International München erfolgreich

Montag, 29. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Zu einem Sieg hat es für den Leisniger Michael Kölz auf dem Münchener Olympiagelände zwar nicht gereicht, aber drei zweite Plätze und weitere gute Platzierungen sprechen für ein erfolgreiches Wochenende. So holte er mit FST Dipylon in einem 1,50 m Springen wertvolle Weltranglistenpunkte. Mit Landfee war er über 1,40 m ebenfalls Zweiter. Im Barrierenspringen ging das Stechen bis 1,90 m. Bei dieser Höhe gab es mit Anpowikapi einen Abwurf. Da aber nur eine Reiterin ohne Fehler blieb war es auch hier der zweite Platz. Weitere Platzierungen gab es noch mit diesen Pferden aber auch Colorfox, Daria und Dünensturm.


Janet Wiesner verfehlt CIC2* Sieg um Haaresbreite

Montag, 29. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Spannender hätte die Entscheidung beim CIC2* in Wahlsdorf-Liepe nicht sein können. Nach den drei Teilprüfungen Dressur, Gelände über 3300 m mit 24 Hindernissen und 31 Sprüngen und dem Springen auf dem Platz lagen Andreas Brandt aus Neuendorf mit Morgensonne und Janet Wiesner aus Flöha mit FST Golden Joy punktgleich an der Spitze. Da in diesem Fall die bessere Geländeleistung zählt, ging der Sieg in den Norden, Janet Wiesner wurde Zweite. Sie war Beste in der Dressur. Im Gelände war sie aber 43 s über der erlaubten Zeit. Sie hätte nur eine Sekunde schneller sein müssen, um diese Prüfung zu gewinnen. Fünfter wurde Oliver Besecke aus Friedersdorf mit Chiara.

 

Ende Mai geht die erste Sichtungsetappe für die Europameisterschaft der Ländlichen Vielseitigkeitsreiter zu Ende. Nur acht Wochen nach der Geburt ihrer Tochter dürfte sich Janet Wiesner mit ihrem Sieg beim CIC1* in Strzegom und Platz Zwei bei diesem CIC2* eine gute Ausgangsposition geschaffen haben. Das CIC1* konnte ebenfalls Andreas Brandt gewinnen, hier hatte er Danae gesattelt. Nur knapp dahinter als Zweite kam Antje Schöniger aus Lengenfeld mit FST Schoensgreen Quebec ins Ziel. Auf der Geländestrecke waren hier auf 2740 m 21 Hindernisse mit 26 Sprüngen verteilt.


Medaille und Top-Ten Platzierungen beim Preis der Besten

Montag, 22. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Am vergangenen Wochenende fand in Warendorf und im benachbarten Everswinkel der Preis der Besten Dressur, Springen und Voltigieren sowie Vielseitigkeit Junioren und Junge Reiter statt. Insgesamt sieben sächsischer Reiter, eine Voltigiererin, ein Voltiteam und elf Pferde haben den Weg nach Westfalen auf sich genommen um sich mit den Besten ihrer Disziplinen und Altersklassen zu messen.

 

Die Bilanz…

… auf dem Dressur- und Springplatz: zwei Platzierungen und eine Bronzemedaille für Marvin Jüngel und Mas que nada im Preis der Besten Springen Pony, eine Platzierung für Cindy Reppe und Cavajo Blue in der ersten Wertungsprüfung Springen Junioren, tolle Ritte von Annika Ebert und Calisto sowie Marie Luise Misztl und Balian in der Altersklasse Junge Reiter Springen bzw. Dressur.

 

… in der Voltigierhalle: tolle Leistungen der Sportler aus Schenkenberg, die mit Lisa Marie Wagner die jüngste Teilnehmerin im Einzelvoltigieren stellten und einem Team das in der Kür mächtig aufholte und in der Pflicht trotz Buckler Standfestigkeit bewies.

 

… auf den Plätzen und der Geländestrecke: eine Top-Ten-Platzierung im Preis der Besten Vielseitigkeit Junioren für Linda Stiefelmeyer und Santiago sowie zwei Platzierungen für Linda und Santiago sowie Katharina Grupen und Royal Favorite in der Gesamtwertung des CIC1* sowie tolle Ritte von Anja Schöniger mit Ilesca und Altina sowie Katharina und Nachwuchspferd Cassydi

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Einen ausführlicheren Bericht gibt’s in „Pferde in Sachsen und Thüringen 06/2017“.


Janet Wiesner siegt bei CIC1* in Strzegom

Montag, 22. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bei den Strzegom Horse Trials war im Starterfeld des CIC1* mit Janet Wiesner und FST Golden Joy auch ein sächsisches Reiter-Pferd-Paar zu finden. Die beiden beendeten die Dressur mit 45 Punkten als Zweite und blieben sowohl im Gelände als auch im abschließenden Springen fehlerfrei. Somit Platz eins in der Gesamtwertung und das bereits zwei Monate nach der Geburt von Janets Töchterchen Lena.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Einen ausführlicheren Bericht gibt’s in „Pferde in Sachsen und Thüringen 06/2017“.


Premiere Schulpferdecup in Sachsen

Montag, 22. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Erst im 19. Jahr seines Bestehens ist der PM-Schulpferdecup nach Sachsen vorgedrungen. Eine Qualifikation dieser Serie, die bundesweit mit Qualifiaktion, Halbfnale und Finale ausgetragen wird, fand vergangenes Wochenende in Seelitz statt. Gerichtet ist die Serie an Schulpferdereiter aus Vereinen und FN-anerkannten Betrieben mit ihren Ausbildern. Die Teilnehmer dürfen höchstens Turniererfahrung in Kl. E besitzen und max. das DRA IV/RA 5 haben.

 

Leider stellten sich in Seelitz nur fünf Mannschaften der Qualifikation, drei davon stellte der Gastgeber. Wieder einmal bewahrheitete sich die Aussage "die Letzten werden die Ersten sein". Zur Eröffnung fehlte die Röhrsdorfer Mannschaft. Telefonisch hatte sie mitgeteilt, das sich die Anreise aufgrund von Verladeproblemen um einige Minuten verzögert. Mit der Eröffnung wurde gewartet, bis alle da waren, bis zum Beginn der ersten Teilprüfung war genug Zeit.

 

Unbeeindruckt von diesen Problemen ging die Mannschaft in den Wettkampf und landete einen Start-Ziel-Sieg. Nach der Dressur gingen sie in Führung. Beim leichten Sitz büßten sie etwas Punkte ein, die sofort wieder im Springen gut gemacht wurden. Nach Theorie und Führen stand der Sieg mit 158,7 P. vor Großerkmannsdorf (154,4 P.) sowie Seelitz III (151,5 P.), Seelitz I (146,9 P.) und Seelitz II (142,7 P.) fest.

 

Die Qualifikation in Seelitz gehörte zu den ersten der neuen Qualiifikationsserie. Das Halbfinale wird dann erst Anfang 2018 stattfinden.


Michael Kölz erfolgreich in Redefin beim CSI3*

Dienstag, 16. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Einen erfolgreichen Wochenende hatte Michael Kölz in Redefin. Erst gewann er mit Landfee beide Qualifikationen der Mittleren Tour (1,40 m), dann platzierte er sich zum Abschluss in drei der vier Finalprüfungen und holte zweimal Weltranglistenpunkte.

 

Im Großen Preis (1,55 m), den "nach 20 Jahren Anlauf" zum ersten mal der Mecklenburger Holger Wulschner gewinnen konnte, kam der Leisniger mit FST Dipylon auf den geteilten dritten Platz. In der ersten Qualifikation dieser Tour war er mit FST Dipylon schon Siebenter geworden. Im Finale der Mittleren Tour (1,45 m) belegte er mit Anpowikapi den zwölften Platz. Mit Landfee wurde er Dritter im Finale der Kleinen Tour (1,40 m).

 

Nachdem er in den beiden Qualifikationen der Youngster Tour mit Colorfox zweimal als Zehnter platziert war, gingen sie im Finale leider leer aus.

 

Genauso ging es auch Sebastian Elias aus Dresden-Bühlau, der bei den Youngstern mit Flinestone in den Qualifikationen Siebenter und Achter war. Mit Fabiella gab es noch eine Platzierung in der Kleinen Tour.

 

Nachdem der Rothenburger Philipp Schober in der ersten Qualifikation der Großen Tour mit Zandigo Achter war, platzierten sich beide nochmal als Vierte in der Mittleren Tour. In den Finalspringen fehlte beiden leider das notwendige Quäntchen Glück.


Marvin Jüngel reitet in Belgien für Deutschland

Dienstag, 16. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Beim CSIO P Sentower im belgischen Obglabbeek vertrat Marvin Jüngel mit Mas que Nada als zweiter sächsischer Ponyreiter nach Max Heckel 2011 die deutschen Farben in einem Preis der Nationen. Nach zwei Umläufen über 1,30 m belegte Deutschland den vierten Platz unter acht Mannschaften. Marvin sorgte dabei mit einem fehlerfreien Umlauf und einem Abwurf für das beste deutsche Ergebnis.

 

Einen Tag zuvor waren beide in einem 1,25 m Springen als Fünfte zweitbestes deutsches Paar unter 64 Startern. Im Rahmen des CSIO J ritt er außerdem Daydream bei 1,30 m als Neunter und Chipsy bei 1,35 m als 13. jeweils einmal in die Platzierung.


Christina Schöniger Zehnte beim Preis der Besten

Dienstag, 16. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Im Rahmen des CCIP2* in Marbach wurde der Preis der Besten der Ponyreiter 2017 ausgetragen. Christina Schöniger aus Lengenfeld war mit Napoli die einzige sächsische Vertreterin. Nach der Dressur war sie mit 48,9 P. auf Platz 23 im 42-köpfigen Starterfeld. Nach 1,6 P. im Gelände und einem Abwurf beim Springen konnte sie sich noch drei Plätze nach vorn schieben und den 20. Platz belegen. In der Wertung des Preis der Besten wurde sie damit Zehnte. Mit Deutschland IV belegte sie im Alpencup hinter Deutschland I und Frankreich den dritten Platz unter zehn Mannschaften.

 

Beim gleichzeitig ausgetragenen CIC1* schob sich Antje Schöniger mit Schoensgreen Continus nach Platz 18 in der Dressur mit zwei Nullrunden im Gelände und beim Springen noch auf Platz neun in die Platzierung.


Steffen Zeibig wieder international siegreich

Dienstag, 9. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Beim CPEDI3* innerhalb des Maimarktturnieres in Mannheim vom 5. bis 9. Mai konnte der Arnsdorfer Steffen Zeibig mit Feel Good nach zwei zweiten Plätzen die abschließende Kür in seiner Stufe "Grade III" souverän mit 74,889 % und 1,778 % Vorsprung gewinnen. Schon in den beiden ersten Prüfungen war er nah am Sieg dran, einmal fehlten 0,147 % und einmal 0,588 %. Die Mehrzahl der Richter sah ihn auch auf Platz 1, nur der Richter aus den Niederlanden hatte seinen Landsmann vorn.

 

In den zweiten Prüfung z. B. sahen die Richter aus Österreich und Finnland Steffen Zeibig mit 0,882 % bzw. 0,883 % vorn, der Niederländische Richter sah seinen Landsmann jedoch mit 3,529 % (!) auf dem ersten Platz und verhinderte einen deutschen Sieg. Da die Mannschaftwertung über alle fünf Grade zählt, ist auch ein Vergleich mit diesen interessant: in allen drei Prüfung war Steffen Zeibig von den Punkten her zweitbester Deutscher.


Ponyspringreiter werden süddeutscher Ponychampion

Donnerstag, 4. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Vom 28. bis 30. April fand in Saarlouis das diesjährige Süddeutsche Ponyhallenchampionat statt. Seitens des LV Pferdsport Sachsen treten mit Svenja Katharina Arndt (Görlitz), Leonie Hack, Lilly Künzel und Christina Schöniger (alle drei Lengenfeld) vier Ponyspringreiterinnen sowie mit Leticia Schindler (Dresden-Bühlau), Alina Schneider (Schwarzbach) und Ann-Kathrin Voß (Moritzburg) drei Dressurreiterinnen mit ihren Ponys die über 650 km-lange Reise an.

 

Für die Ponyspringreiterinnen war es ein Saisonauftakt der Seinesgleichen sucht. Tolle Ritte, bei denen nahezu kaum eine Stange viel, ein Mannschaftsspringen, bei dem die vier sächsischen Paar das Feld der elf Mannschaften dominierten und ihnen dafür die Schärpen als Süddeutsche Ponychampions verliehen wurden und dann noch Svenjas Bronzemedaille in der Einzelwertung, machten das Wochenende perfekt.

 

Die Ponydressurreiterinnen hatten leider weniger Glück. Schon mit einem Reiter-Pony-Paar weniger angereist, fiel noch vor dem ersten Start in Saarlouis mit Flying Be und Alina ein weiteres Paar aus. Die Mannschaft war somit geplatzt und es ging für Leticia und Ann-Kathrin nur noch um die Einzelwertung. Leider lief es einfach nicht und mit Noten um die 62-63% blieb 64,573% und Rang 22 von Ann-Kathrin und Der Elfenprinz das beste Ergebnis in den Wertungsprüfungen aus sächsischer Sicht.

 

Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe des Fachzeitschrift „Pferde in Sachsen und Thüringen“.


Weiterbildung für Pferdebetriebe

Mittwoch, 3. Mai 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Thema: Moderne Pferdehaltung und Sicherheit

 

Referenten: Dr. Tanja Romanazzi, Dr. Uwe Hörügel, Peter Richter

 

Die diesjährige Weiterbildungsveranstaltung für Leiter unserer Mitgliedsbetriebe und -vereine findet am 13. Mai von 10:00 bis ca. 13:00 Uhr auf Gut Heinrichshof, Wallrodaer Strasse 13, 01900 Großröhrsdorf OT Kleinröhrsdorf statt.

 

Schriftliche Anmeldungen bitte sofort, spätestens bis 5. Mai an die Geschäftsstelle des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e. V.,

Wagner@Sachsens-Pferde.de, Fax: 0350207-89612.


Preis der Besten – sächsische Reiter nominiert

Freitag, 28. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der diesjährige Preis der Besten Dressur, Springen und Voltigieren wird vom 19. bis 21. Mai in Warendorf ausgetragen. Am selben Wochenende findet im benachbarten Everswinkel der Preis der Besten Vielseitigkeit Junioren/Junge Reiter statt. Die Ponyvielseitigkeitsreiter tragen bereits vom 11. bis 14. Mai in Marbach den Preis der Besten aus. Für alle Disziplinen und Altersklassen ist der Preis der Besten die erste offizielle Sichtung für die jeweilige Nachwuchseuropameisterschaft.

 

Dressur

Mit Sichtungslehrgängen, zu denen die Reiter-Pferd/Pony-Paare durch die Landesverbände nominiert wurde, und Sichtungsturnieren hatten die Dressurreiter wohl den beschwerlichsten Weg. Insgesamt haben 67 Paare überzeugt und die Nominierung zum Preis der Besten erhalten. Als einziges sächsisches Paar gehen Marie Luise Misztl (Pirna-Jessen) und Balian in der Altersklasse Junge Reiter an den Start.

 

Springen

Direkt nominiert durch die Landesverbände, müssen die Springreiter keinen durch die FN bestimmten Sichtungsweg durchlaufen. Durch den Landesverband Sachsen haben folgende Reiter-Pferd/Pony-Paare die Startgenehmigung für den Preis der Besten Springen erhalten: AK Pony – Marvin Jüngel (Rothenburg) mit Mas que nada; AK Junioren – Marvin Jüngel (Rothenburg) mit Shakira sowie Cindy Reppe (Zescha) mit Cavajo Blue; AK Junge Reiter – Annika Ebert (Freizeitpark Plohn) mit Chacco-Charlie und Calisto.

 

Vielseitigkeit

Der Preis der Besten Vielseitigkeit wird jeweils im Rahmen einer offenen Vielseitigkeitsprüfung durchgeführt. Die Ponyreiter haben dabei eine CCIP2*, die Junioren eine CIC1*- und die Jungen Reiter eine CIC2*-Prüfung zu absolvieren. Durch den Landesverband Sachsen haben dabei folgende Reiter-Pferd-Paare die Nominierung erhalten: AK Junioren – Katharina Grupen (Parthenaue Graßdorf) mit Royal Favorite und Cassydi, Anja Schöniger (Lengenfeld) mit Altina und Ilesca sowie Linda Stiefelmeyer (Tannehof Neu-Krauscha) mit Santiago. Bei der Ponyprüfung in Marbach geht für den LV Sachsen Christina Schöniger (Lengenfeld) mit Charlie und Schoensgreen Maila an den Start.

 

Voltigieren

Ebenfalls über einen FN-bestimmten Sichtungsweg mussten sich die Voltigierer für den Preis der Besten Voltigieren empfehlen. Die Voltigierer der AK Children wurden jedoch direkt durch die Landesverbände nominiert. Für Sachsen hat diese Startgenehmigung Lisa Marie Wagner (Schenkenberg) erhalten.


Nadine Draeger siegt in Kladruby nad Labem

Dienstag, 25. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Die Sächsische Vizemeisterin des Vorjahres Nadine Draeger siegte mit ihrem Zweispänner Pony souverän beim CAI2* vom 19.-23.04. im tschechischen Landgestüt. Im Feld der sieben Starter konnte ihr keiner das Wasser reichen, sie siegte in allen drei Teilprüfungen und natürlich dann auch in der Kombi. Schon in der Dressur hatte sie fast elf Punkte Vorsprung. In den Geländehindernissen war sie fast 35 Sekunden schneller als die Konkurrenz. Ihr Vorsprung erhöhte sich weiter. Nur im Hindernisfahren war sie "nur" 1,56 P. besser als der Zweitplatzierte. Das ergab in der Gesamtwertung einen Vorsprung von fast 22 Punkten!

 

Im Feld der 31 Gespanne im Rahmen das CAI3* H2 der Zweispänner Pferde waren ebenfalls sächsische Gespanne am Start. Nachdem alle drei in der Dressur leider nur in der zweiten Hälfte des Feldes zu finden waren, fuhren sie sich zum Teil im Gelände und beim Hindernisfahren nach vorn. Mario Junghanns verbesserte sich vom 25. Dressurplatz mit den Plätzen Sechs im Gelände und Fünf im Hindernisfahren auf einen sehr guten fünften Platz. Carola Slater-Diener erreichte ihre beste Einzelplatzierung mit Rang Sieben beim Hindernisfahren und wurde insgesamt Elfte. Auf dem 23. Platz beendete Tino Seifert die Konkurrenz.


Sächsische Meisterschaft Vielseitigkeit Junge Reiter

Montag, 24. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Am vergangenen Wochenende fand vom 22.-23.4. mit der Meisterschaft der Jungen Reiter Vielseitigkeit die erste Sächsische Meisterschaft 2017 in Neu Krauscha statt.

 

Im Rahmen einer Vielseitigkeitsprüfung Kl. L, bei der 26 Reiter-Pferd-Paare an den Start gingen, wurden die Landesmeister in der Altersklasse U21 ermittelt. Wie bereits im Vorjahr siegt die Linda Stiefelmeyer vom PS International Tannenhof Neu Krauscha mit Santiago in der Prüfung und holte sich damit gleichzeitig den Meistertitel. Wie im Vorjahr holte sich die Lengenfelderin Anja Schöniger mit Ilesca die Silbermedaille. Bronze ging an Celine Hillmann mit Leggero, ebenfalls vom gastgebenden PS Internatiuonal Tannehof.

 

Den gesamten Artikel können Sie in der nächsten Ausgabe unseres Fachmagazins "PFERDE in Sachsen und Thüringen" nachlesen.


Vierkämpfer in Franken unterwegs

Montag, 24. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Im Pferdezentrum Franken in Ansbach fand vom 20.-22.04. der diesjährige Deutschlandpreis der Vierkämpfer und der Nachwuchvierkämpfer statt.

 

Während im Deutschlandpreis zur Mannschaft nur zwei Pferde gehören, die restlichen zwei Reiter müssen Fremdpferde der Konkurrenz reiten, dürfen die Nachwuchsvierkämpfer ihr eigenes Pony mitbringen. In beiden Altersklassen stand den sächsischen Vertretern nicht immer das Glück zur Seite, allein gute Einzelplatzierungen reichten nicht für die Gesamtwertung. Unter zwölf Mannschaften belegte das sächsische Team beim Bundesnachwuchsvierkampf den neunten Platz. Für herausragende Ergebnisse sorgten Anne-Katrin Hartung als Neunte beim Laufen und Julia Gersten als Zehnte beim Schwimmen. In der Dressur war Johanna Glotz als 23. die beste, im Springen erhielt Anne-Katrin Hartung als 22. die meisten Punkte für Sachsen.

 

Beim Deutschlandpreis waren 14 Mannschaften am Start, Sachsen wurde vor allem durch zu wenig Punkte beim Springen insgesamt 13. Drei der vier Teammitglieder dürfen aber nächstes Jahr noch starten, Alfons Mittasch sogar noch drei Jahre. Mit seinen Bonuspunkten wurde er Siebenter beim Schwimmen und Fünfter beim Laufen. Hier wurde Lara Strandt Zehnte. In der Dressur war der beste Sachse Frederik Bothe 26. Im Springen konnte sich Lara Strandt mit der zweithöchsten Note auf den elften Gesamtrang schieben.


Sächsische Springreiter erfolgreich

Montag, 24. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

CSI 3* in Eschweiler, 19.-23.04.

Im mit 67.000 € dotierten Großen Preis des CSI 3* in Eschweiler konnte sich Michael Kölz mit FST Dipylon als zweitbester Deutscher im Stechen als Achter platzieren. In diesem 1,50 m Springen war er als schnellster Vierer unterwegs. Schon am Vortag sammelten beide in der ebenfalls über 1,50 m gehenden Qualifikation mit Platz Vier wertvolle Weltranglistenpunkte. Weitere Schleifen gab es für Dubai und Colorfox und seine Frau Ellen mit Landfee.

 

CSI1*/2*/YH Linz-Ebelsberg/AUT

Erfolgreich ritten auch sechs sächsische Reiter mit insgesamt über 30 Platzierungen beim CSI1*/2*/YH Linz-Ebelsberg/AUT. Die wertvollsten waren dabei die Platzierungen in den 1,45 m Qualifikationen zum Großen Preis von Matthias Lucas mit Armand de Corcy und Philipp Schober mit Zandigo. Marvin Jüngel war u. a. mit Shakira Achter im Großen Preis der Junioren und siegte auch mit seinem Pony Mas que nada gegen Großpferde. Einige Schleifen holte auch Henry Stude.

 

CSI1*/2*/YH MET IV/ESP

Beim CSI1*/2*/YH MET IV im spanischen Oliva kamen Rene Köhler sowie Emilia und Teresa Häßler zu Siegen und Platzierungen in Springen bis zu 1,40 m.


CVI Fossalta di Portogruaro 2017

Dienstag, 18. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Siege für Team Schenkenberg und Erik Oese in Italien. Neun Länder waren am Start.

 

Das Team des RVV Schenkenberg konnte sich in der Kategorie Junior 2* über drei Umläufe auf den ersten Platz vorarbeiten und sich vor die Mannschaften aus Österreich (Seefeld) und der Schweiz (Tösstal) schieben.

 

Vierbeiner Neo, longiert von Peter Wagner, brachte an diesem Wochenende gleich zwei Siege ein. Erik Oese setzte auch auf Neo und sich haarscharf an die Spitze des männlichen Teilnehmerfeldes der 3*-Kategorie.

 

Den ersten Start in der Saison 2017 absolvierten ebenso Julia Sophie Wagner auf Santaro, mit Lena Handke an der Longe. Sie präsentierte ihre neue Kür zum Thema „Die Rote Zora“ und wurde bei einem größtenteils championatserfahrenen Starterfeld mit Rang 7 belohnt. Die beiden Children-Einzelvoltigierer Lisa Wagner und Tia Nürnberger durften erstmals auf internationaler Bühne Luft schnuppern. Ihre Darbietungen wurden mit Rang 6 und 8 belohnt.


Michael Kölz wiederholt Vorjahreserfolg

Montag, 10. April 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Beim Deutschen Championat der Berufsreiter im Springen, der anlässlich des "Sielpark-Turniers" im ostwestfälischen Bad Oeynhausen ausgetragen wurde, holte der Leisniger Michael Kölz wie im Vorjahr die Bronzemedaille. Dieses Jahr waren dazu aber ein paar mehr Sprünge notwendig.

 

In der ersten Wertung, einem S**-Springen ritt er Pia Pialotta und Cornetto an fünfter und sechster Stelle der Platzierung. Den sechsten Platz konnte er mit Cornetto im S***-Springen mit Stechen, der zweiten Wertung wiederholen. Damit zog er wieder ins Finale der besten Drei ein. Hier mussten sie zunächst ihr eigenes Pferd und anschließen die Pferde ihrer Mitbewerber in einem ebenfalls auf S**-Niveau angesiedelten Springen reiten. Dabei gab es ein Novum in der Historie des Championats, denn alle drei Reiter hatten nach den drei Runden jeweils vier Strafpunkte auf ihrem Konto. Damit mussten sie nochmals mit ihren eigenen Pferden in einem Stechen das Championat ausreiten.

 

Nachdem bei Michael Kölz mit dem Pferd von Jan Wernke gleich am ersten Hindernis eine leichte Touchierung hatte, die zu einem Fehler führte, fehlte auch im Stechen das notwendige Glück. Als erster Starter musste er vorlegen. Die Wendung auf die Zweifache gelang dabei nicht optimal, der Fehler am Einsprung war das Resultat. Hinter Mathis Schwentker, der seinen Hannoveraner For Pleasure-Sohn For Success fehlerfrei in 31,98 Sekunden ins Ziel brachte und Jan Wernke, einst Mitglied der Perspektivgruppe Springen des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), der nach einem Abwurf am letztem Sprung mit seinem Pferd Queen Rubin 32,17 Sekunden ins Ziel kam, blieb für Michael Kölz mit Cornetto nach einem Abwurf in 32,92 Sekunden erneut der Bronzerang wie im Vorjahr.


PM-Turnierpaket: 2 sächsische Vereine sind dabei

Freitag, 31. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

1.182 Reitvereine aus ganz Deutschland haben sich um eines der Turnierpakete beworben, mit denen die Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in diesem Jahr Turnierveranstalter unterstützen. Jetzt hat die Jury 35 Gewinner ausgewählt, die sich auf Ehrenpreise für zwei Prüfungen, T-Shirts für ihre Turnierhelfer und nützliche Accessoires wie Aufsitzhilfen, Mähnengummis und Wasserflaschen freuen dürfen.

 

Aus dem LV Sachsen wurden die Turniere vom 4.-6. August in Seifersdorf/Dipp. und vom 16.-17.September in Crostwitz (Horka) ausgewählt.


Vierkampfsichtung in Auerbach/Sorga

Montag, 27. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Übersichtlich waren dieses Jahr die Starterfelder in den vier Altersklassen des Vierkampfes. Da auch noch zwei Vierkämpfer krankheitsbedingt ausfielen, waren in den Startlisten jeweils vier in den AK U 18 und Ü 18, sieben in der AK U 14 und elf in der AK U 12 zu finden. Erfreulicherweise konnten einige neue Aktive begrüßt werden. So sorgte z. B. Emily Schröder (Glaubitz/Roda, Jahrgang 2003) mit der absolut besten Schwimmzeit (31,85 s) für Aufsehen. In der AK Ü 18 siegte Marcelle Oberst (Glashütte) vor dem einzigen Teilnehmer aus Thüringen, Frank Werner aus Merkendorf. In der AK U 18 gab es durch das Reiten, das dieses Mal am Sonntag durchgeführt wurde, noch einen Führungswechsel. Es siegte Frederik Bothe aus Gompitz vor Leonie Baumert vom Striegistal. In der AK U 14 gab es am zweiten Tag sogar zwei Führungswechsel.

 

Nach der Dressur hatte Johanna Glotz vom RFV Glauchau-West die Führung übernommen. Im Springen konnte sie aber Julia Gersten aus Weißbach noch abfangen aun auf den zweiten Platz verweisen. Bei den "Kleinen" in der U 12 kamen einmal mehr von den elf Startern acht aus dem Stall Schöniger in Lengenfeld. Mit Fiona Fritzsch (Jahrgang 2009) stellten sie auch die mit Abstand jüngste Teilnehmerin. Die vorjährige Landesbeste in dieser AK Pita Schmidt wurde hier ihrer Favoritenrolle gerecht, obwohl sie in beiden Reitdisziplinen Boden einbüßte. Sie gewann vor Tabea Glänzel aus Lengenfeld.

 

Beste Mannschaft war dieses Jahr ein Mixteam mit Frederic Bothe, Johanna Glotz, Leonie Nele Nowack und Marcella Oberst. Zum Schluss wurden noch zwei Mannschaften für den Deutschlandpreis der Vierkämpfer, BUndesvierkampf und Bundesnachwuchsvierkampf vom 21. bis 23. April im fränkischen Ansbach nominiert.


Steffen Zeibig als Aktivensprecher gewählt

Donnerstag, 23. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Der Arnsdorfer Steffen Zeibig wird für die nächsten vier Jahre als Aktivensprecher Spitzensport die Interessen der Reiter des Disziplinbeirates Para-Equestrian des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei DOKR vertreten.

 

Der 39-jährige, der nach seiner Laufbahn im Regelsport seit 2002 im Para-Dressursport aktiv ist, war mit seiner dritten Team-Silbermedaille bei den Paralympics in Hongkong, London und Rio de Janeiro und seiner Einzelbronzemedaille mit seiner Stute Feel Good in der Kür der erfolgreichste deutsche Parareiter in Rio.


Deutsche Meisterschaft der Landesverbände

Montag, 20. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bei der beim Löwen Classics in Braunschweig ausgetragenen Deutschen Landesmeisterschaft der Landesverbände hatte sich das sächsische Team den Einzug in den zweiten Umlauf als Ziel gesetzt. Es sollte aber nicht sein. Nach zwei Abwürfen von Michael Kölz/Cornetto, einem Abwurf von Philipp Schober/Cicero's Isaura und einer fehlerfreien Runde von Matthias Lucas/Jamaica Sun wurde der 14. Platz von 16 Mannschaften belegt. Im Mittelfeld lag das Feld eng beieinander, auch bei einem Abwurf weniger wäre aufgrund der schlechteren Zeit der Einzug in den zweiten Umlauf nicht geschafft worden. Beim Sieg von Westfalen vor Hannover I und II wurden Sachsen-Anhalt Vierter, Berlin-Brandenburg Siebenter und Mecklenburg-Vorpommern 15. Thüringen war nicht am Start.

 

Mit Platz Drei durch Matthias Lucas waren die sächsischen Farben wenigstens bei der Siegerehrung der Einzelwertung vertreten. Hier fehlten 1,01 s am Sieg. In der Einlaufprüfung platzierten sich beide auf dem zehnten Platz.


Michael Kölz Vierter beim Deutschen Hallenchampionat

Montag, 20. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

"Ich hätte besser reiten müssen" war die Aussage von Michael Kölz nach den beiden Springen beim Deutschen Hallenchampionat der Landesmeister bei der Löwen Classics in Braunschweig. Aber so schlecht kanns nicht gewesen sein, wenn er mit FST Dipylon in der 1. Wertung, einem S**-Springen Zweiter und in der 2. Wertung, einem S***.Springen Vierter war. In der 1. Wertung fehlten dem Leisniger 0,48 s zum Sieger Toni Haßmann, der dann in der zweiten Wertung auf Platz 18 durchgereicht wurde. Zeitgleich mit dem späteren Champion Mario Stevens belegte Michael Kölz den zweiten Platz. Hier blieben noch 14 der 24 Starter fehlerfrei.

 

Die 2. Wertung als S***-Springen hatte nicht nur von den Abmessungen her ganz anderes Kaliber. Die Zeit war knapp bemessen, nur reichlich ein Drittel der Starter blieb innerhalb der erlaubten Zeit und die Anforderungen waren so hoch, das es nur einen einzigen reinen Nuller gab. Michael Kölz erwischte es am drittletzten Sprung, einem überbauten Wassergraben als Einsprung in die Zweifache. Darauf bezog sich wohl seine Aussage. Da noch zwei Reiter ohne Springfehler aber mit Zeitfehlern ins Ziel kamen war das der vierte Platz in dieser Prüfung und auch im Deutschen Hallenchampionat dr Landesmeister. Er war mit seinem vierten Platz in dieser hochkarätigen Konkurrenz trotzdem zufrieden. Klar, ein Einzug ins Stechen der besten Drei, das wieder bei Null losging wäre natürlich besser gewesen, aber auch Platz Vier bei diesem Hallenchampionat ist nach seinem dritten Platz beim vorjährigen Berufsreiterchampionat ist ein großer Erfolg.

 

Philipp Schobers Zandigo hatte nicht seinen besten Tag erwischt. "Er springt gut, wird aber im Kopf noch zu hektisch". In der 1. Wertung hatten beide zwei Abwürfe. Nachdem auch in der 2. Wertung zwei Hindernisse gefallen waren, verzichteten sie auf eine Fortsetzung des Parcours.


Weltcupfinale Voltigieren - Platz 4 für Daniel Kaiser

Dienstag, 7. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Beim zweiten Weltcup-Finale in Dortmund belegte der Delitzscher Daniel Kaiser den vierten Platz.

 

Selbst als Titelverteidiger musste er in der Sommersaison erst über CVI3* Weltranglistenpunkte sammeln, um ein Ticket für die Weltcupqualifikationen zu bekommen. Da sein Stammpferd ausfiel, war der Start in der Wintersaison nur auf Leihpferden möglich. Nach Starts in Madrid, Salzburg, Mechelen und zum Schluss in Leipzig belegte er den dritten Platz in der Qualifikationsrangliste.

 

In Dortmund begann Daniel Kaiser mit 8,231 und Platz Fünf im Warm Up. In der ersten Wertung des Weltcupfinales steigerte er sich auf den vierten Platz. Bei der zweiten Wertung konnte er fast alle Schwierigkeiten perfekt abrufen und erhielt 8,631 P. Aber auch die Konkurrenz steigerte sich. In der Tageswertung belegte er den dritten Platz; in der Gesamtwertung Rang vier. Es siegte Jannis Drewell (GER) vor Lucas Heppler (SUI) und Janik Heiland (GER).


Erfolgreicher Saisonstart für Steffen Zeibig

Montag, 6. März 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

In Katars Haupstadt Doha startete der Arnsdorfer Steffen Zeibig erfolgreich in die Turniersaison 2017. In einer Indoor-Arena des katarischen Reitsportzentrums Al Shaqab, fand nicht nur ein CDI5* statt, bei dem die Weltranglistenerste Isabell Werth als Doppelsiegerin mit Don Johnson dominierte, sondern auch ein CPEDI3* der Parareiter statt. Obwohl der Veranstalter den größten Teil der Kosten übernahm, waren leider nur 21 Parareiter aus neun Ländern am Start.

 

Aus Deutschland waren drei Silbermedaillengewinner der Paralympics in Rio am Start und sie belegten wieder den zweiten Platz in der Teamwertung. Elke Philipp (Treuchtlingen), Steffen Zeibig (Arnsdorf) und Alina Rosenberg (Konstanz) erreichten 415,131 Punkten, die Niederlande 431,908 P. Dritte wurden die Polen (392,908).

 

Steffen Zeibig (jetzt Grade III) begann mit seiner Stute Feel Good (v. Fürst Heinrich) mit einem Sieg, bei dem der Richter aus den Niederlanden mit "nur" 67,647 % und Platz 2 etwas aus der Reihe tanzte. Seine Richtkollegen hatten die Vorstellung mit 74,118 % bzw. 73,382 % bewertet. In der zweiten Prüfung, die auch mit für die Teams zählte, wurde er mit 67,422 % Zweiter. In der abschließenden Kür spielte er mit 72,000 % seine Stärken aus und holte mit 2,333 % Vorsprung seine zweite goldene Schleife.


Weltcupfinale der Zentraleuropaliga in Warschau

Montag, 27. Februar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Gleich drei Sachsen waren beim gemeinsamen Weltcupfinale der Nord- und Süddivision der Zentraleuropaliga in Warschau aktiv. Für den Parcours dieses CSI3* W hatte Marco Hesse die Verantwortung, im Sattel saßen Ellen und Michael Kölz. Insgesamt waren in den Meldelisten dieses CSI 3* W 85 Reiter aus 15 Ländern zu finden.

 

In den drei Weltcupprüfungen hatte Michael Kölz FST Dipylon gesattelt. Das 1,45 m Zeitspringen beendete er mit einem Abwurf als 14. und zweite Reserve. In der zweiten Wertung (1,50 m), in der es auch um Weltranglistenpunkte ging, qualifizierten sich zwölf der 38 Starter für das Stechen. Hier blieb das sächsische Paar wieder fehlerfrei und war schnell unterwegs. Zum Schluss fehlten als Zweiter reichlich eine Sekunde am Sieg. Im Großen Preis (1,55 m) als dritter Wertung dieses Weltcupfinales waren die Latten für die meisten Starter zu hoch. Nur zwei der 36 Starter blieben fehlerfrei, weitere drei kamen mit einem Zeitfehler ins Ziel. Michael Kölz und FST Dipylon hatten zeitig einen unglücklichen Abwurf, er war schon fünf Galoppspünge weiter, als die Stange doch noch fiel. Sie erhöhten daraufhin das Tempo. Leider hatten sie noch einen "Netzroller". Sie kamen zwar mit der zweitschnellsten Zeit ins Ziel, aber die 8 FP reichten nur für Platz 16.

 

In der Mittleren Tour (1,40 m) ritt der Leisniger mit Dünensturm zweimal in die Platzierung. Nach einem neunten Platz wurde er im Finale dieser Tour Dritter. Mit Pia Pialotta ritt er auch zweimal in die Platzierung. In der Kleinen Tour (1,30 m) wurde er einmal Siebenter und in der Pussiance nach einem Fehler bei 2,00 m im dritten Stechen Dritter. Ellen Kölz belegte mit Daria im Finale der Kleinen Tour einen achten Platz, im KO-Springen Damen gegen Herren wurden beide Neunte.


Pferdefreundliche Gemeinde und Pferdefreundliche Region 2018 startet wieder

Freitag, 24. Februar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Pferdesteuer hin oder her: Die Zahl der den Pferdefreunden wohlgesonnenen Städte und Gemeinden ist weitaus größer als die derer, die auf Kosten der Pferdeleute ihre maroden Haushalte sanieren wollen. Und viele unterstützen Pferdesport und –zucht. Als Anerkennung der pferdefreundlichen Städte und Gemeinden vergeben die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und die Landespferdesportverbände alle vier Jahre den Titel „pferdefreundliche Gemeinde“ und „pferdefreundliche Region“. Jetzt beginnt wieder die Bewerbungsphase. Bewerbungsschluss für die Auszeichnung 2018 ist der 30. Juni 2017.

 

Schätzungsweise 1,2 Millionen Pferde leben in Deutschland. Pferde, die von 690.000 Mitgliedern in den rund 7.600 Pferdesportvereinen als Freizeit- und Sportpartner betreut werden; Pferde, die bei Züchtern aufwachsen und für den Fortbestand der Population sorgen; Pferde, die der Landwirtschaft, dem Fremdenverkehr und Tourismus wichtige Einnahmequellen bieten; Pferde, die als Kulturgut die Landschaft prägen und bereichern.

 

Der Wettbewerb „Pferdefreundliche Gemeinde/Region“ basiert auf der Idee, dass Pferdehaltung und Pferdesport in immer dichter besiedelten Regionen, in Zeiten landwirtschaftlicher Umstrukturierungen und schließlich unter der Berücksichtigung der Bedürfnisse des Natur- und Landschaftsschutzes ohne günstige Rahmenbedingungen nur schwerlich gedeihen. Diese günstigen Rahmenbedingungen müssen vielfach erst durch Kommunen geschaffen werden. Aus diesen Gründen entstand Ende der 80er Jahre dieser Wettbewerb; Die ersten Titel wurden im Jahre 1991 vergeben.

 

Ausgezeichnet werden Maßnahmen von Gemeinden und Regionen, die die Ausübung von Pferdehaltung, -sport und -zucht fördern. Dabei können beispielsweise die Bereitstellung und Unterstützung bei der Beschaffung von Flächen als auch die Förderung und Planungshilfe von Bau und Betrieb von Anlagen für fachgerechte Pferdehaltung eine Rolle spielen. Aber auch die Planung, Ausweisung, Herrichtung und Unterhaltung von Reitwegen und Anbindung an das überörtliche Wegenetz oder die landschaftsgerechte Einbindung von Pferdesport- und Pferdezuchtanlagen unter Berücksichtigung des ökologischen Gleichgewichts gehören zum umfangreichen Kriterienkatalog der Ausschreibung. Gewürdigt werden ebenso Leistungen aus dem Bereich „Kinder und Jugendliche, Soziales, Migration, Inklusion und Gesundheit“ wie Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, Verzahnung von Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplanung mit dem Kulturgut Pferd wie zum Beispiel Reiten als Schulsport, die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf oder körperlichen und geistigen Behinderungen (therapeutischen Reiten und Hippotherapie) sowie die Verwirklichung sozialer Integration, durch Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen auch im außerschulischen Bereich. Nicht zuletzt zählen Maßnahmen wie die Förderung und Einbindung von Gesundheitssportanbietern mit speziellen Angeboten für Erwachsene mit dem Schwerpunkt Reiten als Gesundheitssport zu den auszeichnungswürdigen Leistungen.

 

Interessierte Gemeinden, Städte, Kreise und Regionen können die Ausschreibung „Pferdefreundliche Gemeinde/Region 2018“ im Internet unter www.pferd-aktuell.de herunterladen oder bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Abteilung Breitensport/Vereine/Betriebe, 48229 Warendorf, Telefon 02581/6362-537, Telefax 02581/6362-7537, E-Mail cspickhoff@fn-dokr.de oder bei den Landespferdesportverbänden anfordern.


Weltranglistenpunkte für Michael Kölz

Dienstag, 7. Februar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Kurz vor der weißrussischen Grenze waren am Wochenende beim CSI** Lublin fünf sächsische Springreiter mit 21 Platzierungen erfolgreich unterwegs.

 

Einen glänzenden Start hatte dabei Michael Kölz mit FST Dipylon mit einem Sieg im ersten Springen der großen Tour (1,40 m). Hier konnte sich auch Michael Fritsch mit Ballerina als Zehnter plazieren. Leider fehlte in den weiteren Springen der großen Tour, in denen es auch Weltranglistenpunkte gab, Michael Kölz etwas das Glück. In der zweiten Prüfung (1,45 m) kam er zwar mit der schnellsten Zeit aus dem Stechen, ein Abwurf ließ aber nur noch Platz Vier zu. Im Großen Preis (1,45 m) passierte der Abwurf leider schon im Umlauf, nur fünf der 49 Starter qualifizierten sich hier für das Stechen. Mit Platz Elf konnte er aber noch wertvolle Punkte für die Weltrangliste mitnehmen.

 

Im Finale der mittleren Tour (1,30 m) belegten Ellen Kölz mit Landfee und Philipp Schober mit Alina die Plätze Drei und Zehn. Zwei Abteilungen gab es im Finale der kleinen Tour (1,25 m). Hier belegte Michael Kölz mit Dubai den zweiten und Sylvia Fritsch mit Little Spezi den dritten Platz. In der kleinen Tour konnte Philipp Schober Fa Fie Again dreimal in die Platzierung reiten, genauso wie Michael Fritsch mit Shakira. Für Ellen Kölz mit Luzy gab es zwei Schleifen.

 

In der mittleren Tour gab es auch Platzierungen für Michael Fritsch und Balisto, Philipp Schober und Camouflage, Michael Kölz und Dünensturm sowie Sylvia Fritsch mit Little Spezi. Eine weitere Schleife gewann noch Ellen Kölz mit Pia Pialotta im Mächtigkeitsspringen.


Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter mit zwei Sachsen

Montag, 30. Januar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Nach der ostdeutschen Sichtung in Prussendorf und einem Auswahllehrgang unter der Leitung von Bundestrainer Peter Teeuwen in Warendorf wurden die besten 25 jungen Nachwuchsreiter mit ihren Ponys für das Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponyspringreiter nominiert. Es fand vergangenes Wochenende beim Hallenturnier Ver-DINALE in Verden statt. Einen blendenden Start hatten die beiden sächsischen Vertreter Svenja Katharina Arndt aus Görlitz mit Countros S und Marvin Jüngel aus Rothenburg mit Mas que nada in der Stilspringprüfung Kl. L. Mit den Wertnoten 8,8 und 8,7 wurden sie als Zweite und Dritter zur Siegerehrung gerufen.

 

Damit starteten sie in der entscheidenden Stilspringprüfung Kl. M als dritt- bzw. vorletzter Starter. Leider konnten sie nicht ganz an die Leistung des Vortages anknüpfen, da sie nicht fehlerlos bleiben konnten. Während Marvin Jüngel mit WN 8,0 als Sechster noch in die Platzierung ritt, musste Svenja Katharina Arndt mit WN 7,9 als Neunte mit dem Platz der ersten Reserve vorlieb nehmen. Ohne Fehler wäre für beide ein Einzug in den zweiten Umlauf mit Pferdewechsel möglich gewesen.


Sachsen im Voltigier-Weltcup erfolgreich

Montag, 23. Januar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Mit einer großartigen Steigerung in der zweiten Runde konnte der letztjährige Weltcupgesamtsieger Daniel Kaiser bei seinem Heimspiel noch den Sieg im Weltcup von Leipzig an sich reißen. Nach 8,519 P. und Platz Zwei in der ersten Wertung kam er auf 8,748 P. in der zweiten Wertung.

 

Das ergab im Endergebnis mit 8,634 P. den Sieg. Damit hatte sich das dreitägige Intensivtraining in Warendorf mit dem für ihn fremden Pferd bezahlt gemacht. Gegenüber seinem Auftritt beim letztem Weltcup im belgischen Mechelen war eine deutliche Steigerung zu erkennen, die hier mit dem Weltcupfinalticket für Dortmund belohnt wurde. Als Wildcardstarter belegte Eric Oese im Feld der acht Starter einen sehr guten fünften Platz und konnte sogar den Ungarn Balasz Bence schlagen, der sich auch für das Weltcupfinale qualifiziert hat. Trotz einer Steigerung in der zweiten Wertung fiel er noch vom vierten auf den fünften Platz zurück, da ihn der Schweizer Lukas Heppler, immerhin der Gewinner der Weltcupstationen in Madrid und Salzburg, noch überholen konnte.

 

Die sächsischen Springreiter hatten in den großen Prüfungen dieses CSI5* einen schweren Stand, oftmals klebte das Pech (die Stangen) an den Hufen ihrer Pferde. Für die besten Ergebnisse sorgte Michael Kölz mit dem Dypilon-Nachkommen Dünensturm mit den Plätzen Vier und Elf in der Youngster-Tour CSIYH*. Leider hatten sie dann im Finale zwei Abwürfe. Im Partner Pferd Speed Cup, einem 1,45 m Zeitspringen verfehlte Michael Kölz mit einem Abwurf knapp die Platzierung. Mit der reinen Reitzeit wäre er Siebenter geworden.


Sächsischer Doppelsieg im W. Seinecke PARTNER PFERD CUP

Freitag 20. Januar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Nachdem Matthias Lucas mit Jamaica Sun in der Einlaufprüfung des W. Seinecke PARTNER PFERD CUP, einer Springprüfung Kl. M** schon den dritten Platz belegt hatte, sicherte er sich in den späten Abendstunden des Donnerstages das Finale dieses Cups mit Armand de Corcy. Sieben Reiter hatten sich hier für das Stechen qualifiziert. Es war spannend bis zum Schluss. Das Stechen eröffnete Luise Bayer mit FST Calzada. Mit einem Abwurf wurde sie Siebente. Matthias Lucas sicherte sich mit einer schnellen Runde die Spitzenposition, musste aber bis zum Schluss zittern. Erst kam Ellen Kölz mit Landfee Z fehlerfrei bis auf 1,09 s an diese Zeit heran. Als Letzter startete der Führende aus den Qualifikationsprüfungen Tino Bode mit Esperanto. Er war schnell unterwegs, 0, 93 s schneller als Matthias Lucas. Eine Stange war aber gefallen. Damit war der Weg frei für Matthias Lucas, der sich über den Sieg vor Ellen Kölz in dieser mit 10.000 € dotierten Finalprüfung freuen konnte.


Laura Schoechert verteidigt zweiten Platz im Eggersmann Cup

Freitag, 20. Januar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Wie im Vorjahr konnte Laura Schoechert mit Dewinia im Finale des Eggermann Junior Cup - Partner Pferd Kl. M* im Stechen den zweiten Platz belegen. Der Siegerin von 2014 fehlten in diesen Jahr 1,66 s am Sieg.

 

Während sie aber im Vorjahr als einziger sächsischer Vertreter zur Siegerehrung aufgerufen wurde, gab es dieses Mal auch Schleifen für Michelle Mothes/Lancaster als Siebente, Svenja Katharina Arndt/Lenzmond als Neunte und Nathalie Munke/Revita Belu als Zehnte. Alle vier hatten das Stechen erreicht. Im Einlaufspringen, einem Stilspringen Kl. L belegten Marvin Jüngel/Daydream mit 8,3 den vierten, Svenja Katharina Arndt/Lenzmond mit 8,2 den fünften, Laura Schoechert/Dewinia mit 7,9 den achten und Nathalie Munke/Revita Belu mit 7,8 den zehnten Platz.

 

Damit hatten die Schützlinge von Landestrainer Manfred Kröber einen guten Start in das neue Jahr.


Platz Vier im Weltcup in Mechelen

Montag, 2. Januar 2017 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bei der vierten Etappe des diesjährigen Voltigierweltcups im belgischen Mechelen belegte der Delitzscher Daniel Kaiser den vierten Platz. Obwohl er Titelverteidiger ist, hat er seinen Platz im Weltcup-Finale noch nicht sicher.

 

Die endgültige Ticketvergabe erfolgt bei der letzten Qualifikation in Leipzig. Vier der sechs Tickets sind vergeben. Um die restlichen zwei Tickets bewerben sich die Deutschen Daniel Kaiser und Thomas Brüsewitz sowie der Ungar Balasz Bence.