Preis der Besten Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Voltigieren in Warendorf: Top Platzierungen für sächs. Sportler

Dienstag, 24. Mai 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Erneut topbesetzt war der diesjährige Preis der Besten vom 20. bis 22. Mai in Warendorf. Als erste Sichtung zu den jeweiligen Europameisterschaften Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Voltigieren ausgeschrieben, hielten die Aufgaben und Parcours, aber vor allem auch die ebenfalls angereiste Konkurrenz für die sächsischen Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsreiterinnen und -reiter sowie die Voltigiersportler und ihre Pferde und Ponys allerhöchste Anforderungen bereit.

 

VIELSEITIGKEIT

Für die beste Platzierung aus sächsischer Sicht sorgte dabei die vorjährigen EM-Medaillengewinnerin Pony Vielseitigkeit Pita Schmid mit ihrer Sietlands Catrina. Nach der Dressur in dieser Ponyvielseitigkeit Kl. L in Anlehnung an CCIP2* lag sie noch auf Platz 16 im 18 köpfigen Starterfeld. Mit zwei Nullrunden im Gelände und auf dem Springplatz konnte sie sich noch auf den 4. Gesamtrang vorschieben. Knapp hinter der Platzierung, auf Platz 12, kam Hannah Schmied mit ihrer Jette ins Ziel. 3 Abwürfe auf dem Springplatz verhinderten eine bessere Platzierung.

 

Bei den Jungen Reitern, die eine Vielseitigkeit Kl. M in Anlehnung an CCI3*-S absolvieren mussten, startete Christina Schöniger mit Schoensgreen Continus mit einem sehr guten Platz in der Dressur. MIt einigen Zeitfehlen konnte sie im Gelände diesen Platz veteidigen. Leider fielen auf dem Springplatz zwei Hindernisse, der sie auf den 6. Platz der 22. Starter zurückwarf. Bereits zum vierten Mal wurde im Rahmen des Preis der Besten ein Stil-Sonderpreis der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport vergeben, mit dem die stilistisch beste Geländevorstelltung mit Fokus auf die Sicherheit, aber auch die Vor -und Nachbereitung im Sinne guter Horsemanship gewürdigt wurde. Bei den Ponyreitern ging der Preis an Hannah Schmied aus Crinitzberg mit Jette.

 

SPRINGEN

Auf dem Springplatz hatte Antonia Häsler mit zwei Pferden und zwei Ponys ein Mammutprogramm zu absolvieren. In der Konkurrenz der Ponyreiter war sie der einzige Starter aus den neuen Bundesländer. In der Gesamtwertung der Kl. M*/M** konnte sie mit Clarissa NRW den 6. Platz unter 16 Teilnehmern belegen. Bei den Children, die 2 Springen Kl. M zu reiten hatten, wurde sie mit Dynamit 12. der 31 Starter, Jessica Wittkop wurde mit Cayrado 24. Bei den Junioren startete Teresa Häsler mit Celtique mit einem hervorragenden 5. Platz im S*-Springen. Leider konnte sie daran im S**-Springen am zweiten Tag nicht anknüpfen. Da Parr wurde insgesamt 27. der 36 Starter um den Preis der Besten. Mit ihrem zweiten Pferd Lisa war ihr an diesem Wochenende das Glück nicht holt und sie blieb nicht fehlerfrei. Ebenfalls bei den Junioren am Start war Sven Ebert. Mit Spencer belegte er Platz 29 in der Gesamtwertung.

 

DRESSUR

Hart erarbeitet hatte sich ihren Startplatz im Preis der Besten Dressur in der Altersklasse Children die gerade mal 12-jährige Therese Billig. Gegen die europäische Spitze als Konkurrenz erritt sie im Sattel von Faro Shen in den Prüfungen der Kl. L den 15. Platz der 18 Starter. In der 2. Wertung konnte sie sogar den 12. Platz belegen.

 

VOLTIGIEREN

Ein Team und vier Voltigierer vom sächsischen Leistungszentrum in Schenkenberg hatten vom DOKR-Gremium die Nominierung zum Sichtungsturnier „Preis der Besten erhalten. Sechs Teams wurden nach internationalen Maßstäben gesichtet, bei denen die Sachsen am Ende auf das bronzene Treppchen steigen konnten.

 

In der Prüfung der U14-jährigen "Preis der Zukunft" hatten die Sachsen zwei Talente am Start. Lilly Auerswald erreichte den zehnten Platz und die elfjährige Jennifer Reichert voltigierte mit einer tollen Kür auf Platz fünf.

 

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Juni-Ausgabe von „Pferde in Sachsen und Thüringen“.


UPDATE von den Turnierplätzen: Sächsische Dressur- und Springreiter in Redefin und Fahrer in Stadl Paura erfolgreich

Montag, 16. Mai 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Sächsische Spring- und Dressurreiter in Redefin erfolgreich

Zwei sächsische Reiter waren vom vom 13. bis 15. Mai beim CSI3* in Redefin am Start. Im Finale der Mittleren Tour, einen Weltranglistenspringen über 1,45 m, verfehlte Benjamin Wulschner mit Bangkok Girl PP als Zweiter den Sieg um winzige 0,63 und holte wertvolle Weltranglistenpunkte. Nachdem er mit Doom SR in der Youngster Tour einmal Sechster wurde, belegten beide im Finale dieser Klasse über 1,40/1,45 m den neunten Platz. Mit Crystall gewann er ein Springen der Mittleren Tour über 1,35 m und war einmal 5. in der Kleinen Tour.

 

Michael Kölz ritt mit Lexie Grey dreimal in die Platzierung, beide wurden 5. im Finale der Kleinen Tour. In der 1. Qualifikation zum Großen Preis konnte er mit Cellato den 3. Platz belegen. Im Großen Preis verfehlten beide um 0,28 s Weltranglistenpunkte.

 

Im Rahmen des CDI1* ritt Vicky Wulschner mit Annanhof’s Quandator B dreimal in die Platzierung. Im Finale, der FEI Intermediaire I Kür belegten beide den 2. Platz.

 

Sächsische Fahrerin Carola Slater-Diener verfehlt Sieg in Stadl Paura nur knapp

Beim CAI3* vom 12. bis 15. Mai im österreichischen Stadl Paura hat Carola Slater-Diener mit ihren Zweispänner den Sieg nur hauchdünn um 0,32 P. verpasst. Nach Platz 2 in der Dressur und Platz 3 im Gelände ging sie als Führende in das abschließende Hindernisfahren. Hier fiel leider ein Ball (Platz 5), der ihr den Gesamtsieg kostete. Umgerechnet auf das Gelände bedeutet der Rückstand von 0,32 P. nur 1,28 s, die ihr am Sieg fehlten.


In tiefer Trauer – LK-Ehrenmitglied und letzter DPV-Präsident Dr. Rudolf Fuchs am 8. Mai 2022 verstorben

Donnerstag, 12. Mai 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Bereits vor einigen Tagen erreichte uns die unfassbare und unendlich traurige Nachricht, dass Dr. Rudolf Fuchs am 8. Mai 2022 in Leipzig für immer eingeschlafen ist. Wir sind noch wie gelähmt.

 

In tiefer Trauer und mit allerhöchstem Respekt sowie großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem Pferdemann besonderer Klasse, dem der Pferdesport in Sachsen aber auch ganz Ostdeutschland unendlich viel zu verdanken hat. Als letzter Präsidenten des Pferdesportverbandes der DDR gestaltete er die Aufnahme dessen in die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) maßgeblich mit, stand der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen Sachsen (LK) knapp zwei Jahrzehnte vor und wurde zu deren Ehrenmitglied ernannt. Seine Expertise als Ausbilder und Richter war bundesweit geschätzt und für seine Verdienste um den deutschen Pferdesport wurde er mit dem Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet.

 

Neben all dem stand er seit dessen Gründung dem RFV "Herodot" Leipzig e.V. für knapp ein Viertel Jahrhundert vor und führte den mitgliederstärksten Vereins Sachsens mit Schulbetrieb durch zahlreiche Höhen und Tiefen.

 

In Gedanken sind wir bei seiner Frau Evi und senden unsere aufrichtige Anteilnahme!

Die Beisetzung findet Ende Mai 2022 statt.

 

Das Präsidium des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V.,

die Mitglieder der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen Sachsen,

die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in Moritzburg,

die Turnierfachkräfte der LK Sachsen und andere Weggefährten

DR. RUDOLF FUCHS

EIN LEBEN FÜR DEN ORGANISIERTEN PFERDESPORT

Bild: B. Placzek
Bild: B. Placzek

Selten verlief ein Lebensweg sowohl beruflich als auch pferdesportlich so gradlinig wie der von Dr. Fuchs. Geboren am 21. November 1935, folgten auf eine Landwirtschaftslehre die Fachschullehrerprüfung, das Hochschulfernstudium zum Diplomlandwirt und die Promotion. Anschließend war er bis zur Auflösung der Agrarwissenschaftlichen Fakultät Ende 1992 als Leiter der Lehr- und Versuchsstation Abtnaundorf tätig. Ähnlich zielstrebig ging "Rudi" Fuchs oder der "Doktor" auch im Pferdesport vor. In früheren Jahren in Springen bis zur Klasse M und in der Dressur bis zur Klasse S erfolgreich, engagiert er sich bis 2019 als Ausbilder und führte den RFV "Herodot" Leipzig, den mitgliederstärksten Pferdesportvereins Sachsens, von der Gründung 1984 bis 2018 als Vorsitzender über Höhen und Tiefen hinweg.

 

Große Verdienste erwarb sich der promovierte Agrarwissenschaftler auch bei der pferdesportlichen Wiedervereinigung. Von 1977 bis 1990 war er Vorsitzender des Arbeitskreises Dressurreiten im Präsidium des Deutschen Pferdesportverbandes der DDR (DPV) und wurde 1990 als letzter Präsident des DPV gewählt. Mit seiner sachlichen und verständnisvollen Verhandlungsführung hatte Dr. Fuchs einen großen Anteil an der reibungslosen Aufnahme in die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und war anschließend über drei Legislaturperioden als Vorsitzender der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen und Mitglied des Präsidiums des Landesverbandes Pferdesport Sachsen tätig. 2006 wurde Dr. Fuchs von der FN mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet und war Ehrenmitglied der Landeskommission für Pferdeleistungsprüfungen in Sachsen.


FN-Tagungen in Münster: Beiräte von Sport, Zucht und PM tagen und fassen Beschlüsse

Freitag, 6. Mai 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat am 3. und 4. Mai getagt. In Münster trafen sich die Delegierten der Mitglieds- und Anschlussverbände, um in den Beiräten Sport, Zucht und Persönliche Mitglieder nicht nur Rückschau aufs vergangene Jahr zu halten, sondern auch den Blick auf die aktuellen Aufgaben und Herausforderungen zu richten. Zu diesen gehört unter anderem die Nachwuchsgewinnung. In diesem Jahr feiert der Arbeitskreis „Kleine Kinder, kleine Ponys“ sein zehnjähriges Bestehen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, auch schon die Jüngsten für das Pferd zu begeistern und damit die Reiter*innen und Züchter*innen von morgen. Über was in Münster gesprochen wurde und welche Beschlüsse gefasst wurden, lesen Sie in unseren Beiträgen über die Tagung.

 

FN-Verbandsrat: Pferdesport und -zucht brauchen geschlossenes Handeln

 

Die Herausforderungen, mit denen Pferdesport und -zucht zu tun haben und die noch auf sie zukommen, sind groß. In seiner zweiten Rede als FN-Präsident vor dem Verbandsrat der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) rief Hans-Joachim Erbel daher zu Einigkeit und geschlossenem Handeln auf. "Wir leben und lieben den gleichen Sport, wir haben gemeinsame Ziele. Und wenn die Ansichten darüber, welches wohl der beste Weg zum Erreichen dieser Ziele ist, sich unterscheiden, dann ringen wir um gemeinsame Lösungen und Kompromisse und finden diese auch.", so Erbel.

 

Als wichtigste Aufgabe nannte Hans-Joachim Erbel den Erhalt der sogenannten Social License, der gesellschaftlichen Akzeptanz von Pferdesport und Pferdezucht. "Die Sensibilität in der Gesellschaft für Tiergerechtheit und Tierwohl nimmt immer mehr zu", sagte Erbel in Erinnerung an die Vorkommnisse im Modernen Fünfkampf oder an den RTL-Beitrag zum Touchieren. "Wir müssen mehr denn je unsere Arbeit und Tun darauf ausrichten, dass wir auch in zehn und zwanzig Jahren noch reiten, fahren und voltigieren dürfen.", so der FN-Präsident.

 

Eine weitere Herausforderung für den Verband seien Stopp und Umkehr des Mitgliederverlustes. "Zum einen brauchen wir mehr Nachwuchs in den Vereinen! Hierzu brauchen wir mehr Schulpferde und Ponys und Schulpferdbetriebe", sagte er und fuhr fort: "Die zweite Dimension ist die große Zahl an Menschen in Deutschland, die reiten, die wir aber gar nicht kennen. Für diese lohnt es sich zu überlegen, mit was für einem Angebot wir sie gewinnen können.", sagte Erbel.

 

Als dritten Punkt nannte der Präsident die Digitalisierung als vordringliche Aufgabe für den Verband. "Wenn wir hier nicht schnell sind, werden wir von der Realität überholt und andere werden sich unserer Mitglieder bemächtigen. Hier müssen wir investieren. Eine Riesenaufgabe – aber alternativlos!"

 

Last but not least nannte Erbel eine gute Zusammenarbeit im Gesamtverband als wichtiges Ziel: "Die Erfahrungen der letzten Monate zeigt, wie sehr wir immer wieder auf der Hut sein müssen, dass wir uns nicht wieder entfremden. Online-Sitzungen sparen sehr viel Zeit und Reisekosten. Aber wir müssen die richtige Balance finden, dies mit persönlichen Kontakten und Präsenzmeetings zu kombinieren.", sagte der Präsident.

 

2021 war ein Jahr mit vielen Sonderthemen

FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach knüpfte in seinem Bericht vor dem Verbandsrat an die Worte des Präsidenten an. "2021 war ein weiteres Jahr, in dem wir Pferdesportorganisationen uns nicht voll und ganz auf unsere Routineaufgaben konzentrieren konnten. Ganz im Gegenteil. Vielfach war unsere Arbeit geprägt von Sonderthemen, mit denen wir umgehen mussten.", sagte er. Als prägnantestes Beispiel nannte er die Corona-Pandemie. Die damit verbundenen Einschränkungen hatten nicht nur gravierende Folgen speziell für Schulpferdevereine und -betriebe, sondern auch auf die Haushalte der Verbände. "Für dieses Jahr können wir optimistischer sein. Sicher werden wir noch nicht wieder auf ein Niveau der Jahre 2018 oder 2019 kommen. Doch die Zahlen des Frühjahrs sind gut. Das Engagement der Veranstalter ist riesig, alte Turniere kommen wieder zurück, neue Turniere werden etabliert, weil ganz viele Menschen in unserer Szene Sport und Zucht wieder voran bringen wollen. Zum Glück spüren wir an dieser Stelle auch bislang keinen Rückschlag durch den schrecklichen Angriffskrieg von Wladimir Putin auf die Ukraine.", sagte Lauterbach.

 

Strategie FN 2026

Der Generalsekretär griff auch noch einmal die FN-Strategie 2026 auf, die am Vortag in den Beiräten vorgestellt worden war. Der Strategieprozess FN 2026 beschäftigt sich mit der Ausrichtung der FN als Dachverband. Dies betrifft unmittelbar die Bereiche und Gremien der FN sowie die Zentrale in Warendorf. Er dient dazu, die übergreifenden Ziele des Dachverbandes zu definieren und auf dieser Basis künftige Handlungsschwerpunkte zu setzen sowie finanzielle und personelle Ressourcen noch zielgerichteter einzusetzen. Die Handlungsfelder und Querschnittshandlungsfelder ergeben sich aus den übergeordneten Bereichen beziehungsweise Themenfeldern, in denen die FN aktiv ist: Spitzensport, Turniersport, Ausbildung, Zucht, Persönliche Mitglieder und Breitensport, Digitalisierung, Lobbyarbeit/Interessenvertretung, Vereins- und Betriebsentwicklung, Verbandsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit/Marketing, Vermarktung, Wissenschaft, Tierschutz und Jugendbildungsarbeit.

 

"Aspekte wie Fachkompetenz, Transparenz, Glaubwürdigkeit und Miteinander sind Faktoren, die uns auch bei der Entwicklung unserer Strategie FN 2026 immer beschäftigt haben. Sie spiegeln sich wider in den strategischen Verbandszielen, die vom Präsidium definiert wurden. Und sie spiegeln sich wider in der Priorisierung dieser Ziele, die Sie seitens der Verbände vorgenommen haben. Für Ihre Mitarbeit dabei und auch die intensive Beteiligung an den Verbände-Workshops zu FN 2026 möchte ich Ihnen Danke sagen. In den Workshops konnten wir die Ziele für 2026 an entscheidenden Stellen noch einmal diskutieren, nachschärfen und so formulieren, dass für alle ein Schuh daraus geworden ist.", sagte Soenke Lauterbach und betonte: "Wir haben nunmehr eine sehr gute Richtschnur für unsere Arbeit entwickelt, an der wir uns in den kommenden vier Jahren orientieren werden und die das Präsidium in seiner nächsten Sitzung nun verabschieden wird."

 

Die nächsten FN-Tagungen werden 2023 in Bayern stattfinden. Ausrichter sind die bayerischen Verbände. 2024 geht es dann nach Mitteldeutschland. Dort werden die Verbände in Sachsen und Thüringen Ausrichter der FN-Tagungen sein.

 

Beirat Sport: Verbot des Touchierens am Sprung beschlossen

 

Das Verbot des Touchierens am Sprung ist nun endgültig beschlossen. Der Beirat Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) votierte bei den FN-Tagungen in Münster einstimmig für eine Änderung der Leistungsprüfungsordnung (LPO). Auch die ab Januar 2023 geltende Impfpflicht gegen das Equine Herpesvirus für Turnierpferde, insbesondere die Verfügbarkeit des Impfstoffes, war Thema im Beirat.

 

Wie gewohnt kamen auch bei den FN-Tagungen in Münster die Vertreter*innen der Mitglieds- und Anschlussverbände der FN sowie die Vertreter*innen des Spitzensports im Beirat Sport und anschließend im Beirat des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) zusammen. Verbandspräsident Hans-Joachim Erbel blickte in seiner Begrüßungsrede zunächst auf das vergangene Jahr zurück. Mit Themen wie den Corona- und Herpes-Pandemien, der Flutkatastrophe im Westen und Süden Deutschlands, den Olympischen Spielen und Paralympics in Tokio sowie Themen rund um Tierschutz und Touchieren war es ein besonders turbulentes Jahr. "Es mangelt wirklich nicht an Herausforderungen, aber das macht unser Verbandsleben auf der anderen Seite auch so spannend. Zugegeben, manchmal wäre etwas weniger Spannung auch ok.", sagte Erbel. Er dankte zunächst den Anwesenden für die herzliche Aufnahme nach seiner Wahl im Juli 2021. Gemeinsam mit dem Geschäftsführenden FN-Vorstand besuchte er in den vergangenen Monaten die Geschäftsstellen der Landesverbände. "Ein paar Stationen habe ich ja noch vor mir, die meisten Termine stehen aber schon bzw. sind wir auf Terminsuche.", sagte Erbel und erklärte: "Diese Rundreise hilft mir und uns in Warendorf sehr, die Herausforderungen und unterschiedlichen Bedarfe in den Landesverbänden kennenzulernen oder noch besser zu verstehen. Aber auch umgekehrt ist es wichtig dass Sie wissen wie ich beziehungsweise wir so ticken. Nur wenn wir im Dialog sind, können wir unsere gemeinsamen Ziele ohne Reibungsverluste angehen. Hier müssen wir dran bleiben."

 

Nach der Begrüßungsrede stand unter anderem das Verbot des Touchierens am Sprung, das die FN-Kommission Ausbildungsmethoden im März auf den Weg gebracht hat, auf der Tagesordnung des Beirats Sport. Die Delegierten votierten einstimmig für nachstehende LPO-Änderung.

 

Der Beirat Sport beschloss, dass § 920 LPO Verstöße wie folgt geändert wird:

 

2. Einen Verstoß begeht insbesondere wer

 

j) ein Pferd im Rahmen einer PLS oder BV touchiert (vgl. Richtlinien für Reiten und Fahren, Band 2),

 

eine Methode anwendet,

  • bei der das Pferd vor, während oder nach der Überwindung eines Sprunges, Hindernisses oder einer sonstigen Sache mit einem Gegenstand getroffen wird, indem der Gegenstand von einer Person, einer Vorrichtung oder auf sonstige Weise angehoben, geworfen oder sonst bewegt wird. Zulässige Hilfengebung, z.B. Gertenhilfen, entsprechend der Beschreibung in den Richtlinien für Reiten und Fahren bleibt davon unberührt.
  • bei der ein Pferd vorsätzlich in einen Sprung, Teile eines Hindernisses oder eine sonstige Sache hineinbewegt wird oder es dem Pferd sonst unmöglich gemacht wird, diese zu überwinden ohne daran anzuschlagen.

 

Die Änderung tritt mit ihrer Veröffentlichung im offiziellen Mitteilungsorgan der FN in Kraft, sobald sie also auf der Internetseite der FN unter folgendem Link veröffentlicht worden ist: www.pferd-aktuell.de/bekanntmachungen

 

Aktueller Stand zur Herpes-Impfpflicht

Dr. Henrike Lagershausen, Leiterin der FN-Abteilung Veterinärmedizin und Tierschutz, brachte die Anwesenden auf den aktuellen Stand zum Thema Herpes-Impfpflicht. "Im Juli 2021 wurde im Beirat Sport die Herpes-Impfpflicht für Turnierpferde beschlossen, die am 1. Januar 2023 in Kraft tritt. Mit dieser Entscheidung sind Sie der Empfehlung der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin gefolgt.", zeichnete Lagershausen den Prozess nach und ging anschließend noch einmal darauf ein, was die Herpes-Impfung kann und was sie nicht kann. Hauptziel sei es, die Virusausscheidung in den Pferdebeständen zu senken. 2022 sollte ausdrücklich als Übergangsjahr genutzt werden, um Informationen zur Impfung an die Zielgruppen zu bringen sowie die Grundimmunisierung durchzuführen. Darüber hinaus steht die FN bzgl. der Verfügbarkeit der Impfstoffe in Kontakt mit den Impfstoffherstellern. "Die Lager sind voll. Impfstoff ist aktuell ausreichend vorhanden. Die Nachfrage ist aber bisher sehr schleppend.", sagte Lagershausen. Weitere Kommunikation und Information über die kommende Impfpflicht sowie die jetzt notwendige Grundimmunisierung seien deshalb jetzt wichtig.

 

Steinbach und Warneck in die Verbandsgerichte gewählt

Auch Wahlen waren Teil der Tagesordnung in den Beiräten. Neu in die FN-Verbandsgerichte gewählt wurden in Münster Dr. Tanja Steinbach und Sebastian Warneck. Die beiden rücken für die verstorbenen Bernd Normann und Dr, Gerit Matthesen nach. Dr. Tanja Steinbach (35), Fachtierärztin für Pferde aus Isen in Bayern, ist damit fünfte Beisitzerin in der Disziplinarkommission Süd. Sebastian Warneck (39), Staatsanwalt und vielfacher WM-Teilnehmer im Zweispännerfahren aus Rangsdorf in Berlin-Brandenburg, ist Mitglied im 1. Senat des Großen FN-Schiedsgerichts.

 

DOKR-Beirat: Trotz großer Erfolge – die WM in Herning werden kein Selbstläufer

Im DOKR-Beirat würdigte Erbel die Erfolgsbilanz der deutschen Reiter*innen, Fahrer*innen, Voltigierer*innen und ihrer Pferde bei den zurückliegenden Championaten: "Trotz der Anlaufschwierigkeiten und Unterbrechungen war es ein überaus erfolgreiches Sportjahr. Mit insgesamt 65 Medaillen, davon waren 33 goldene – mehr als die Hälfte – 24 silbernen und acht bronzenen kamen unsere Aktiven und ihre Pferde von Welt- und Europameisterschaften, Olympischen Spielen und Paralympics zurück. Alle Disziplinen und Altersklassen, ganz besonders aber unsere Aktiven im Nachwuchsbereich, haben zu dieser tollen Bilanz beigetragen." Unter den deutschen Sportverbänden in Tokio war der Pferdesport die erfolgreichste Sportart hinsichtlich des Gewinns von Goldmedaillen. Auch in Deutschland fanden 2021 wichtige Championate statt: "Zwei echte Highlights waren die Europameisterschaften Springen in Riesenbeck und Dressur in Hagen. Beide Championate haben Maßstäbe gesetzt und waren eine Werbung für die deutsche Veranstaltungskompetenz im Pferdesport. Wir danken Ludger Beerbaum und Familie Kasselmann herzlich für diese herausragende Organisation und Durchführung.", sagte Erbel und ergänzte: "Das nächste Highlight steht bereits im kommenden Jahr mit den Europameisterschaften in Dressur und Para-Dressur in Riesenbeck an, auf die können wir uns alle jetzt schon sehr freuen."

 

Vor den Europameisterschaften 2023 stehen aber zunächst noch die Weltmeisterschaften in diversen Disziplinen in diesem Jahr auf dem Programm. Der FN-Präsident sieht die deutschen Nationalmannschaften mit dem neu aufgestellten Bundestrainer-Team auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele und Paralympics 2024 in besten Händen: "Dennis Peiler als unser Geschäftsführer Sport musste allein mit 26 Bundes- und Spezialtrainern Verträge für den neuen Zyklus auf den Weg bringen. Ich bin absolut davon überzeugt, dass das DOKR mit dem neuen Trainerteam in allen Disziplinen gut aufgestellt ist.", sagte Erbel und blickte voraus: "Die nächste große Aufgabe steht bereits vor der Tür. Bei den Weltmeisterschaften 2022 geht es nicht nur um die WM-Medaillen, sondern auch bereits um die Quotenplätze für Paris 2024. Die formale Qualifikation wird vor allem im Springen und in der Para-Dressur wohl kein Selbstläufer. Generell bleibt es eine Herausforderung, den Nachwuchs noch besser aufzustellen und an das Spitzenniveau heranzuführen. Das gilt im Grunde für alle Disziplinen und ist sicherlich nicht nur ein Thema des Pferdesportes."

 

Henning Lehrmann neues Mitglied im Dressurausschuss

Auch im DOKR-Beirat stand eine Wahl auf der Tagesordnung: Der internationale Dressurrichter Henning Lehrmann (Helmstedt) folgt auf Heike Kemmer als Mitglied im DOKR-Dressurausschuss. Kemmer war bislang Mitglied für den Bereich Pony- und Childrendressursport, ist jedoch aus Zeitgründen zurückgetreten. Auf Vorschlag des Ausschusses Jugend und der AG Nachwuchs des DOKR-Dressurausschusses wurde nun als Nachfolger Henning Lehrmann aus dem Landesverband Hannover vom DOKR-Beirat gewählt.

 

Beirat Sport: Die Zukunft im Blick – Jugend und Turniersport sind Themenschwerpunkte

 

Die Gewinnung von Nachwuchs und den Turniersport zukunftsfähig machen, das sind die Themen, die sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) vorrangig für die kommenden Jahre vorgenommen hat. Im Rahmen der FN-Tagungen in Münster sprach Maria Schierhölter-Otte, Leiterin der Abteilung Jugend der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), vor dem Beirat Sport über die Nachhaltigkeit von Jugendarbeit. Außerdem gab es einen Sachstandsbericht zum Projekt "Turniersport 2024" und erste Einblicke in die große Turniersportumfrage.

 

Wenn Pferdesport und -zucht in Deutschland auch in 20 oder 30 Jahren noch florieren sollen, müssen schon jetzt Kinder und Jugendliche dafür begeistert werden. Bereits vor zehn Jahren wurde auf Initiative der Abteilung Jugend der Arbeitskreis "Kleine Kinder, Kleine Ponys" ins Leben gerufen. Seine Ziele: Wertschätzung kleiner Ponys in der Ausbildung, kindgerechter Reitunterricht, altersgemäßes Abzeichen- und Wettbewerbsangebot und nicht zuletzt Maßnahmen, um Eltern pferdebegeisterter Kinder den Weg in einen geeigneten Stall und zum passenden Pony zu weisen.

 

"Nachwuchsförderung bedeutet aber nicht nur, Kinder und Jugendliche für den Pferdesport zu begeistern. Auch die Vereine brauchen in Zukunft Menschen, die bereit sind ehrenamtlich Aufgaben zu übernehmen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren.", sagte Maria Schierhölter-Otte. Rund 20 Jahre ist es her, dass die FN damit begonnen hat, sich intensiver mit der Förderung des ehrenamtlichen Nachwuchses zu befassen. 2001 wurde erstmals ein "Sprecher der Landesjugendsprecher" in die Bundesjugendleitung aufgenommen – Christian Legler, inzwischen frisch gewählter Präsident des Landesverbandes Sachsen-Anhalt! In dieser Zeit wurden aber auch die ersten Juniorteams in den Landesverbänden gegründet, so beispielsweise das westfälische JustWe-Team, das für viele andere eine Vorbildrolle übernahm. Seit 2009 gibt es gleich zwei Bundesjugendsprecher in der Bundesjugendleitung, die der Pferdesportjugend in der Bundesjugendleitung eine Stimme verleihen, und die Aktivitäten des FN-Juniorteams mitorganisieren.

 

Seitdem wird vieles unternommen – Fortbildungsmaßnahmen und Seminare zu den Themen Rhetorik, Präsentation und Kommunikation, eigene Projekte und Netzwerktreffen –, um die nachrückende Generation für ehrenamtliche Aufgaben im Pferdesport zu gewinnen und zu halten. Eine aktuelle, nichtrepräsentative Umfrage hat jetzt ergeben, dass über 60 Prozent der ehemaligen Landessprecher bis heute oder jetzt wieder ehrenamtlich tätig sind, in den meisten Fällen im eigenen Reitverein. Im Durchschnitt fünf Jahre lang waren sie als Landesjugendsprecher aktiv. Fast 75 Prozent von ihnen gaben an, dass sie sich auch eine hauptamtliche Tätigkeit im Gesamtverband hätten vorstellen können – oder noch immer vorstellen könnten. "Die meisten Teilnehmer haben in ihren Antworten hervorgehoben, dass die Erfahrung als Landesjugendsprecher, die Gremienarbeit und Einsicht in die Sportverbandspolitik sowie die verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen großen Einfluss auf ihr späteres Leben hatten.", warb Maria Schierhölter-Otte im Beirat Sport dafür, sich noch stärker mit der frühen Gewinnung und Bindung von Jugendlichen für die Arbeit in Vereinen und Verbänden zu befassen. "Landesjugendsprecher wollen ernst genommen werden! Sie brauchen mehr Rückhalt und müssen an die Hand genommen werden. Jugendbildungsarbeit ist eine wichtige gemeinsame Aufgabe der Landesverbände und der FN – und sie lohnt sich!"

 

Sachstand Turniersport 2024

Aktuell befasst sich eine Vielzahl an Arbeitsgruppen mit der Zukunft des Turniersports. Ein Teil davon arbeitet an der nächsten Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO). Diese soll noch diesen Dezember verabschiedet werden und dann am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Der andere Teil hat seinen Blick noch weiter nach vorne gerichtet und denkt über Strategien nach, den Turniersport längerfristig auf sichere Beine zu stellen. Gemeinsam mit einem 2021 gegründeten Beirat wurden für das Projekt "Turniersport 2024" sechs Arbeitsschwerpunkte ermittelt.

 

Eines davon lautet Digitalisierung und hat das Ziel, die bereits vorhandenen Systeme zu optimieren und bundesweit zu vereinheitlichen. Ein erster Schritt ist bereits getan: die einheitliche Nutzeranmeldung (Login) für alle FN-Plattformen. Dazu gehört aber auch die ebenfalls durch die Abteilung IT realisierte Neugestaltung der fn-erfolgsdaten.de des FNverlags ebenso wie die nahezu abgeschlossene Erneuerung des Turnierorganisations- und Informationssystems TORIS. Außerdem fällt darunter die Überarbeitung der Nennung. "Hierbei stehen wir vor dem Dilemma, dass das Procedere einerseits für die Aktiven schnell, einfach und höchst flexibel sein und andererseits den Wunsch der Veranstalter nach bestmöglicher Planbarkeit erfüllen soll. Kein einfaches Unterfangen, wie man sieht.", sagte Lucca Landfried. Die Mitarbeiterin der Abteilung Turniersport stellte in Münster auch die ersten Ergebnisse einer großen Umfrage unter Turnierreitern vor. Und die besagt, dass vor Beginn der Corona-Pandemie knapp 60 Prozent (eher) zufrieden waren mit dem Veranstaltungs- und Prüfungsangebot in Deutschland – seit Beginn der Pandemie behaupten das nur noch 16 Prozent der Befragten. 70 Prozent gaben an, dass sie aufgrund von Startplatzbegrenzung nicht starten konnten. "Aktuell hat sich die Lage zwar deutlich entspannt, dennoch bleibt das Thema wichtig.", so Landfried.

 

Als weitere Schwerpunkte des Projekts Turniersport 2024 nannte Landfried Tierschutz, Veranstalter und Veranstaltungen, Turnierfachleute und Helfer, aber auch die Stabilisierung der Jahresturnierlizenzen. Eine Bestätigung der bekannten FN-Einordnung in zwei Optionen ergab die Umfrage beim Thema Amateure und Profis. "Die allermeisten – über 93 Prozent – fühlen sich in Option A oder B richtig eingestuft. Unmut gibt es eher darüber, dass die Option A zu wenig oder nur in den niedrigen Prüfungsklassen angewandt wird. Gerade auch in höheren Prüfungen oder Jungpferdeprüfungen wären die Amateure gerne öfter unter sich." sagte Landfried. Mit Blick auf die Zukunft des Turniersports sprach sie abschließend von einem Paradigmenwechsel. "Weg vom starren Gebührensystem hin zu mehr Flexibilität für Veranstalter bei Nenn- und Preisgeld, weg von der 'technischen' Startplatzbegrenzung hin zum maßgeschneiderten Prüfungsangebot für Jung und Alt, Amateur und Profi, Einsteiger und Routinier. Und vor allem weg von der zwanghaften Vorstellung auf jedem Turnier eine perfekte Leistung abliefern zu müssen, hin zur besseren Einbindung der Turnierstarts in die Ausbildung, beispielsweise in Form von Starts außer Konkurrenz oder mithilfe von Korrekturrunden."

 

Gebührenanpassung beschlossen

Ganz umsonst sind die digitalen Angebote und die Aufgaben rund um den Turniersport aber nicht zu haben. FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach informierte den Beirat Sport, dass der geschäftsführende Vorstand eine Erhöhung der Turniersportgebühren um jeweils zwei Euro zum Januar 2023 beschließen wird. „Wir haben die Gebühren für Eintragungen und Lizenzen seit 2004 nicht erhöht. Die Preise in Deutschland sind in dieser Zeit aber erheblich gestiegen. Da liegen wir mit unserer moderaten Anpassung der Gebühren deutlich darunter.“

 

Beirat Zucht: Einheitliche Prämienvergabe für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen

 

In seiner Jahrestagung in Münster einigte sich der Beirat Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) auf eine einheitliche Prämienvergabe für Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen sowie mehrere Anpassungen in der Zuchtverbandsordnung (ZVO). Zu Beginn der Sitzung ging es jedoch zunächst um eine Rückschau auf das vergangene Jahr und Sachstandsberichte, vor allem zu den derzeit viel diskutierten Themen Körung und Hengstleistungsprüfung.

 

"Es ist schon erfreulich zu sehen, wie gut die Pferdezucht in Deutschland trotz Corona und Herpes bislang durch die Pandemie gekommen ist, mit Zuwächsen bei den Zuchtstuten, den Bedeckungen, den registrierten Fohlen und auch bei den Mitgliedern." Bei seinem Rückblick hatte Theodor Leuchten (Ratingen) zunächst Positives zu berichten. Allerdings steht die Deutsche Pferdezucht auch vor großen gemeinsamen Herausforderungen, weshalb der Vorsitzende des Bereichs Zucht alle Beteiligten Zusammenarbeit und Solidarität aufrief. "Der Schulterschluss der Zuchtverbände ist wichtig, wir brauchen außerdem den Rückhalt des Sports und der FN-Mitglieder. Einzelkämpfer haben keine Chance."

 

Seit der Verabschiedung der neuen Leitlinien für Tierschutz im Pferdesport wird in der Zucht über die Konsequenzen für die Körung gesprochen. Einige Zuchtverbände haben ihre Körungen um ein bis vier Wochen bereits nach hinten verschoben, andere planen die Verschiebung um ein bis zwei Monate. "Ob das ausreichen wird, muss kritisch hinterfragt werden. Wir bewegen uns auf dünnem Eis.", sagte Leuchten und forderte auf. "Wir sollten den Mut aufbringen, etwas zu verändern." Diskutiert wird vor allem die Frage, was in der "Vorbereitungsphase" vor Vollendung des 30. Lebensmonats, also vor dem eigentlichen Beginn der zielgerichteten Ausbildung zum vorgesehen Nutzungszweck erlaubt ist und was nicht.

 

Im Fokus stehen insbesondere das Longieren und das Freispringen. Dr. Klaus Miesner berichtete von einem Bund-Länder-Gespräch mit Vertretern der Behörden, Zuchtverbänden und der FN. Dabei wurde ein Sechs-Punkte-Programm erarbeitet, das zunächst für ein Jahr gelten soll. Verabredet wurde, dass Hengsteigentümer und Vorbereitungsställe mittels schriftlicher Eigenerklärung eine Zusicherung zur Art der Vorbereitung abgeben sollen, Stallbesuche, die Einführung eines Tierschutzpreises sowie eine gemeinsame Abstimmung mit den zuständigen Amtsveterinären. Am Ende des Jahres sollen die Erfahrungen dann ausgewertet werden und die Vorgaben für die Gewöhnungsphase gegebenenfalls angepasst werden.

 

Erste Erfahrungen mit verkürzten Veranlagungsprüfungen

Die Überlegungen zu den Körungen betreffen auch die Hengstleistungsprüfungen. Das Jahr 2021 wurde bereits als "Pilotjahr" ausgerufen. Auf Beschluss der Reitpferde-Zuchtverbände soll dieses dazu genutzt werden, im Rahmen der Hengstleistungsprüfung verkürzte Formen der bisher 14-tägigen Veranlagungsprüfung für junge Hengste zu erproben. "Unser Ziel ist es abzuklären, ob sich die Eindrücke zur Reiteignung bei dreijährigen Hengsten ohne größere Belastung auch bereits in einer zwei- oder dreitägigen Kurzprüfung mit Fremdreiter gewinnen lassen.", brachte Dr. Miesner die Hintergründe in Erinnerung. Gleichzeitig soll geprüft werden, wie sich verkürzte Veranlagungsprüfungen zeitlich mit den Körterminen der Zuchtverbände aufeinander abgestimmt beziehungsweise miteinander verbunden kombinieren lassen. Die ersten sieben Durchgänge haben bereits stattgefunden. "Es gibt bereits positive Rückmeldungen, aber auch ein paar ernstzunehmende Kritiken. Ein erster Erfahrungsaustausch mit den Zuchtverbänden und beteiligten Sachverständigen und den Deutschen Hengsthaltern wird in Kürze erfolgen.", kündigte Dr. Miesner an.

 

Neben Sachstandsberichten über Körung und Hengstleistungsprüfung wurden im Beirat Zucht auch verschiedene Beschlüsse gefasst und Änderungen in der Zuchtverbandsordnung (ZVO) beschlossen:

 

Herpesimpfung künftig auch bei züchterischen Bundesveranstaltungen empfohlen

Der Beirat Zucht hat sich auf gemeinsame Regelungen zur Herpes-Impfung verständigt. Anders als im Sport wird ab dem kommenden Jahr auch bei von der FN durchgeführten Leistungsprüfungen, Bundesveranstaltungen und FN-Bundeschauen, bei denen Pferde und Ponys eingestallt werden, eine Impfpflicht empfohlen. Dies gilt auch für Veranstaltungen der Zuchtverbände, bei denen Pferde bzw. Ponys eingestallt werden. Es gelten dann die Impfbestimmungen der Leistungs-Prüfungs-Ordnung. Verpflichtend ist 2023 die Herpes-Impfung allerdings bei Reitpferdehengsten im Rahmen der Hengstleistungsprüfung.

 

Keine Verunglimpfungen in der Namensgebung

Die Fantasie von Züchtern und Pferdebesitzern bei der Namensgebung ihrer Pferde kennt fast keine Grenzen. Künftig sind jedoch Namen, die dazu geeignet oder bestimmt sind, einen beleidigenden oder herabwürdigenden Charakter zu entfalten, laut ZVO ausdrücklich als unzulässig definiert.

 

Hannoveraner Halbblutrennpferd neu in der ZVO

Neu in die Rahmenbestimmungen für die Populationen der deutschen Reitpferdezuchten aufgenommen wurde das Hannoveraner Halbblutrennpferd, da dieses bisher noch nicht offiziell in der Liste der Reitpferderassen stand. Hannoveraner Halbblutrennpferde sind durch dauernde Anpaarung von Hannoveranern mit Vollbluthengsten gezogene Pferde. Das Zuchtbuch über den Ursprung der Rasse wird im Sinne der Vorgaben der EU und des deutschen Tierzuchtrechts vom Hannoveraner Verband geführt.

 

Einheitliche Prämienvergabe bei Ponys, Kleinpferden und Spezialrassen

In Münster einigten sich die Vertreter der Ponys, Kleinpferde und Spezialrassen auf die Einführung einer einheitlichen Prämienvergabe für Hengste und Stuten. Ausnahmen gelten lediglich bei den Rassen Islandpferd, Schwarzwälder und Süddeutsches Kaltblut, Friesenpferde und American Quarter Horse. Vergeben werden bei Hengsten die Titel FN-Bundesprämienhengst (B.Pr.H.), Leistungshengst (LH), Prämienhengst (Pr.H.) und Elitehengst (Elite), bei den Stuten sind es entsprechend die Titel Leistungsstute (LS), Prämienstute (Pr.St.) und Elite-Stute (Elite). Bei den Stuten gibt es darüber hinaus die Möglichkeit für Verbände eigenständig die Titel Verbandsprämienstute (Verb.Pr.St.) und Staatsprämienstute (St.Pr.St.) gemäß den Richtlinien der Bundesländer zu vergeben. Die Vergabe der Elite-Titel ist abhängig von der Leistung der Nachkommen, diese wird nach Punkten bewertet. Für einen Nachkommen mit dem Titel "FN-Bundesprämienhengst" werden beispielsweise vier Punkte angerechnet, ein gekörter Hengst bei einem FN-Mitgliedszuchtverband bringt drei Punkte. Für den Erhalt des Elitestatus sind mindestens zehn Punkte erforderlich. Hier gibt es die Vergaberichtlinien.

 

Neue Eintragungsbestimmungen bei Shetland Ponys

Da die im Jahr 1998 mit dem Ursprungszuchtbuch und den entsprechenden Ministerien abgesprochenen Regeln zur Eintragung des Shetland Ponys nicht mehr vom Ursprungszuchtbuch akzeptiert werden, gelten ab dem Jahr 2022 geänderte Eintragungsregeln für die Shetland Ponys. Das bedeutet, dass ab 2022 nur noch solche Ponys als Shetland Ponys bezeichnet und ins Zuchtbuch eingetragen werden dürfen, die selbst sowie alle verfügbaren Generationen davor ohne Tigerfärbung und ohne fremde Rasse sind. Alle übrigen Ponys – mit Ausnahme reinrassiger American Shetland Ponys – werden Deutsche Part-Bred Shetland Ponys. Die bisher mit dem Ursprungszuchtbuch vereinbarte Aufstiegsregelung für Ponys der Jahrgänge 2004 und früher ist somit nicht mehr gültig, es muss rückwirkend eine Umsortierung der betroffenen Ponys ins Zuchtbuch Deutsche Part-Bred-Ponys vorgenommen werden. "Es ist leider trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen, das Ursprungszuchtbuch der Rasse Shetland Pony, die Shetland Pony Stud-Book Society (SPSBS) davon zu überzeugen, an der 1998 getroffenen Regelung festzuhalten.", sagte Dr. Klaus Miesner. Die neue Regelung zieht auch eine Änderung bei der Ausstellung der Abstammungsnachweise bei den Deutsche Part-Bred-Shetland Ponys nach sich: Die Fohlen bekommen nicht nur dann einen Abstammungsnachweis, wenn der Vater im Jahr der Bedeckung oder spätestens im Jahr der Geburt des Fohlens nicht nur im Hengstbuch I eingetragen ist, sondern auch, wenn er ins Hengstbuch II und die Mutter in das Stutbuch I oder Stutbuch II eingetragen ist.

 

Einheitliche Mindestnote bei Islandpferden

Zwei Änderungen wurden für Islandpferde beschlossen. Bei der Materialbeurteilung von Hengsten muss ab 2023 neben zwei Materialrichtern des IPZV (Islandpferde-Reiter- und Züchterverband) nun auch zusätzlich ein Zuchtleiter oder ein Beauftragter eines FN-Mitgliedszuchtverbandes Mitglied in der Bewertungskommission sein, damit ein Hengst gekört werden kann. Zudem werden ab sofort Vier- und Fünfgänger mit einer einheitlichen Mindestnote bei einer Materialprüfung für gerittene Pferde nach FIZO in das Prämienbuch eingetragen. Bei den Hengsten gilt nun die Mindestnote von 8,2 für die Eintragung in das Hengstbuch I – Prämienbuch und bei den Stuten die Mindestnote von 8,0. Für die Eintragung in das Hengstbuch 1 brauchen die Hengste nun nur noch die Absolvierung einer FIZO-Prüfung, denn die Mindestnote wurde gestrichen. Die FIZO ist die Islandpferde-Zuchtordnung der Föderation Europäischer Islandpferde Freunde (FEIF).

 

FN-Bundesprämie auch für Fünfjährige

Ab 2023 können Hengste auch fünfjährig noch eine FN-Bundesprämie erhalten, sofern das Zuchtprogramm der jeweiligen Rasse das Absolvieren der Eigenleistungsprüfung bis zum Ende des Kalenderjahres, in dem sie ihren fünften Geburtstag haben, vorsieht. Um eine FN-Bundesprämie in Form von Urkunde und Plakette zu erhalten, müssen Pferde und Ponys bei einer FN-Bundesschau eine Note von 8,0 und höher erhalten, nach Vorgabe der ZVO im Hengst- oder Stutbuch I eines der FN angeschlossenen Zuchtverbandes eingetragen und gemäß ZVO leistungsgeprüft sein.

 

Neue Vergaberichtlinien für FN-Medaillen

Bereits seit Jahren können die Zuchtverbände einem bestimmten Kontingent entsprechend FN-Medaillen für überdurchschnittlich bewertete und prämierte Hengste und Stuten abrufen. In der Sitzung des Beirates Zucht wurden hierfür nun neue Vergaberichtlinien verabschiedet, die sich nach der Zahl der eingetragenen Stuten richten und alle vier Jahre angepasst werden sollen. Diese Medaillen können an Züchter für Hengste und Stuten aller Rassen vergeben werden, denn es stehen Warmblut-, Kaltblut- und Arabermedaillen sowie Medaillen für die Rassegruppe Pony- und Kleinpferde in Gold und Silber zur Verfügung. Die von den Zuchtverbänden im Auftrag von der FN vergebenen Medaillen und Urkunden sind eine Anerkennung an die Züchter für ihre überdurchschnittlich bewerteten und prämierten Zuchtprodukte.

 

PM-Beirat: Rückläufigen Mitgliederzahlen mit neuen Angeboten begegnen

 

Leicht rückläufige Mitgliederzahlen mussten die Persönlichen Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) bei ihrer traditionellen Beiratssitzung im Rahmen der FN-Tagungen in Münster verkünden. Sie begegnen diesen mit einem überarbeiteten Angebot insbesondere für Junge Persönliche Mitglieder.

 

Rund 850 Mitglieder weniger und damit ein Minus von etwa 1,5 Prozent – das ist die Bilanz der PM-Mitgliederentwicklung für das Jahr 2021. Ein Umstand, der zwar nicht für Euphorie sorgte, jedoch realistisch eingeordnet wurde: "Natürlich sind wir nicht glücklich über dieses Minus bei den Mitgliederzahlen. Wir sind aber auch nicht naiv und wissen, dass 2021 gesamtgesellschaftlich noch sehr unter dem Einfluss der Corona-Pandemie stand und es daher naheliegend ist, dass sich diese leider auch bei uns niederschlägt.", so PM-Vorsitzende Annett Schellenberger, die gleich einen positiven Ausblick geben konnte: "Wir haben unser Angebot für Junge Persönliche Mitglieder in den vergangenen Wochen umfassend überarbeitet und deutlich attraktiver gestalten können. Hier zeigt sich bereits eine erste positive Tendenz: Seit dem Start Anfang April sind unsere Mitgliedszugänge in der Altersgruppe der bis 18-jährigen so hoch wie lange nicht mehr, auch auf der Equitana war jedes zweite Neu-PM unter 18 Jahre. Wir sind optimistisch, dass wir damit langfristig wieder auf steigende Mitgliederzahlen blicken dürfen." Zum neuen Angebot für Junge PM gehören unter anderem mit dem Möhrchenprinz ein eigenes Mitgliedermagazin für PM bis 13 Jahre, Geburtstagspost und ein spezielles Seminarangebot für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Doch nicht nur beim Angebot für Junge PM hat sich was getan, auch das Gesamtangebot ist breiter geworden. So konnten 2021 und in den ersten Monaten von 2022 zahlreiche neue Kooperationspartner gewonnen werden, die Persönlichen Mitglieder einen exklusiven Rabatt gewähren.

 

Seminare als Dauerbrenner

Nach wie vor attraktiv ist das PM-Veranstaltungsangebot. Hier konnte im PM-Beirat viel Positives berichtet werden: Obwohl aufgrund der gesetzlichen Corona-Einschränkungen nur 58 von ursprünglich über 100 geplanten Präsenzseminaren stattfinden konnten, gab es 2021 erneut rund 10.000 Seminarteilnehmer. Dazu trugen auch die insgesamt 21 PM-Online-Seminare mit durchschnittlich rund 350 Teilnehmern maßgeblich bei. Außerdem gab es erstmals ein PM-Hybrid-Seminar, bei dem die Teilnehmer wählen konnten, ob sie den Ausführungen von Dressurbundestrainerin Monica Theodorescu und FN-Ausbildungsbotschafter Christoph Hess vor Ort in der Seminarhalle oder per Live-Übertragung vom heimischen Bildschirm aus beiwohnen. "Wir freuen uns sehr, dass unser PM-Veranstaltungsangebot auch in Zeiten von Corona so gut angenommen wird. Das bestätigt uns, dass wir mit den Themen der Seminare offenbar den Nerv unserer PM treffen. Die erfolgreiche Premiere des Hybrid-Seminars eröffnet uns für die Zukunft weitere Möglichkeiten und macht die Inhalte von Top-Referenten für noch mehr Zuschauer verfügbar. Daher werden schon in diesem Jahr weitere hybride Veranstaltungen folgen.", berichtete Annett Schellenberger.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie schwierig war die Situation im Reisebereich der PM – damit steht FNticket&travel als offizieller FN-Reiseveranstalter jedoch nicht alleine da, sondern liegt im Branchentrend. Immerhin konnten 2021 im Vergleich zu 2020 wieder sechs Reisen mit insgesamt rund 100 Teilnehmern stattfinden. Hier ruhen die Hoffnungen auf dem angelaufenen Jahr und darauf, dass sich die Situation rund um Corona zunehmend normalisiert.


FN-Tagung in Münster: Deutsches Reiterkreuz für sächsischen Ehrenpräsidenten Andreas Lorenz

Mittwoch 4. Mai 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Im Rahmen der FN-Tagungen in Münster ist Andreas Lorenz aus Seelitz, Ehrenvorsitzender des Landesverbandes Pferdesport Sachsen, mit dem Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet worden. Mit launigen Worten ehrte Hans-Joachim Erbel, Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) den 69-jährigen Sachsen für seine Verdienste.

 

Andreas Lorenz ist seit seiner Kindheit mit dem Pferdesport verbunden und ritt zu DDR-Zeiten Turniere bis zur Klasse M. Schon mit 17 Jahren engagierte er sich ehrenamtlich als Mitglied im damaligen Bezirksfachausschuss Karl-Marx-Stadt und war hier für den Jugendsport verantwortlich. Um die Jugend kümmerte er sich von 1979 bis 1980 auch im Pferdesportverband der DDR. Als letzter Vorsitzender des Bezirksfachausschusses überführte der gelernte Facharbeiter Rinderzucht und studierte Veterinär-Ingenieur diesen 1990 in den neu gegründeten Landesverband Pferdesport Sachsen.

 

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich der Inhaber eines Ausbildungsbetriebes im Landesverband Sachsen, davon 17 Jahre als Vizepräsident und von 2007 bis 2022 als Präsident. Mitte März stellte er nicht mehr zur Wiederwahl und wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Durch seinen persönlichen Einsatz, seine Ideen und Aktivitäten trug er maßgeblich zur Entwicklung des Pferdesports in Sachsen bei.

 

Dem passionierten Züchter lag dabei stets die enge Verknüpfung von Pferdesport und Pferdezucht am Herzen. So war Lorenz ab 2010 auch stellvertretender Vorsitzender im Verein zur Förderung der Pferdezucht und des Pferdesportes im Freistaat Sachsen. Ganz wesentlich war sein Engagement auch beim Kauf des „Haus des Pferdes“ in Moritzburg, um damit dem Pferdesport und der Pferdezucht in seinem Bundesland eine gemeinsame Heimat zu geben.

 

"Was Andreas Lorenz auszeichnet: Er akzeptiert kein Nein. Im Gegenteil. Ich glaube, es freut ihn, wenn ihm ein bisschen Widerstand entgegengebracht wird, dann läuft er zu Höchstform auf", sagte Hans-Joachim Erbel.


UPDATE von den Turnierplätzen: Internat. Springturnier in Boguslawice & internat. Jugendturnier in Fontainbleau

Montag, 2. Mai 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Internationales Springturnier in Boguslawice

Henry Stude Dritter im Großen Preis

Erfolgreich schlugen sich sächsische Springreiter beim CSI2* im polnischen Boguslawice vom 29. April bis 1. Mai mit Reitern aus 6 Nationen. Für die wertvollste Platzierung sorgte dabei Henry Stude, der mit DSP Corny Star im Großen Preis über 1,45 m, in dem es auch um Weltranglistenpunkte ging, nach Stechen den 3. Platz belegte. Im Stechen kam er mit der zweitschnellsten Zeit ins Ziel, ein Abwurf verhinderte aber eine noch bessere Platzierung. Es war seine 8. Platzierung bei 12 Starts auf diesem Turnier. Zum Auftakt wurde er schon 2. mit diesem Pferd in der Mittleren Tour über 1,30 m. In einem Springen der Großen Tour über 1,40 m konnte er sich mit Fairy Blue als 4. platzieren. Im Finale der Youngster Tour wurde er mit Da Vinci SR Z 10., im Finale der Mittleren Tour über 1,35 m konnte er sich mit Greta als 9. platzieren.

 

Philipp Schober begann erfolgreich mit 4 Platzierungen bei seinen ersten 4 Starts, danach hatte ihm etwas das Glück verlassen, es folgte nur noch 1 Platzierung. Im Auftaktspringen der Großen Tour über 1,40 m konnte er mit Guesssina und King of Queens die Plätze 2 und 3 belegen. Mit Guesssina wurde er noch einmal 6. über 1,40 m. Einen weiteren 3. Platz holte er mit Jack Daniels in der Mittleren Tour über 1,30 m.

 

4 Platzierungen gab es für Michael Fritsch in der Youngstertour, darunter mit Deka G Platz 11 im Finale. Im Finale der Kleinen Tour wurde Henry Tögel mit Hana 12. Mit Calotta wurde er einmal 7. in der Mittleren Tour.

 

Internationales Jugendturnier und Nationenpreis in Fontainebleau

Antonia Häsler einzeln und mit dem deutschen Team erfolgreich

Vom 28. April bis 1. Mai fand im französischen Fontainebleau ein CSIO YOUTH statt. Im deutschen Aufgebot der Ponyreiter stand dabei Antonia Häsler. Im Großen Preis über 1,30 m mit 53 Startern aus 7 Ländern konnte sie sich mit Clarissa NRW für das Stechen qualifizieren. Hier lief es leider nicht ganz optimal, beide wurden als 11. zweitbeste deutsche Starter. Im Finale der Mittleren Tour konnte sie mit Berkzicht Rob den 7. Platz belegen. In dieser Tour wurde am Eröffnungstag schon Platz 6 belegt. Im Preis der Nationen über 1,30 m waren 7 Nationen am Start. Hier erritt das deutsche Team mit Antonia Häsler und Clarissa NRW Platz drei und kommte sich zusammen mit Bundestrainer Karl Brocks über die Bronzemedaille freuen.


UPDATE von den Turnierplätzen: Internationales Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen & Internationales Springturnier in Hagen a.T.W.

Dienstag, 26. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Internationales Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen

Anja Schäniger und Paulina Borowitza bei CCIs* erfolgreich

Am 23. und 24. April fand in Luhmühlen ein gut besetztes CCI2* mit weit über 100 Teilnehmern statt. In der Abteilung der Junioren und Jungen Reiter vertrat Paulina Borowitza mit Lovinsky die sächsischen Farben im 45 köpfigen Starterfeld aus fünf Ländern. In der Dressur waren die Meinungen der Richter bei beiden sehr weit auseinander: Platz 13 und Platz 30 gab in der Summe den 22. Platz mit 32,7 P. Mit einer Nullrunde auf dem Springplatz konnte sie sich auf Platz 11 vorschieben. Im 3080 m langen Gelände mit 22 Hindernissen und 26 Sprüngen verfehlte sie die erlaubte Zeit um 4 s. Damit konnte sie sich noch auf den siebenten Platz vorschieben. In der Abteilung bis 1000 RLP war im 35köpfigen Starterfeld Anja Schöniger mit Schoensgreen Antares zu finden. Bei ihr waren die Richter mit den Plätzen 21 und 26 etwas einiger. Mit 36,1 P. beendete sie diese Teilprüfung als 23. Als 4. im Springen gelang ihr ein großer Sprung auf den 9. Platz. Im Gelände blieben beide innerhalb der erlaubten Zeit, so dass sie das CCI2*-S mit ihren Dressurergebnis auf Platz 4 beendete.

 

Internationales Dressur- und Springturnier HORSES and DREAMS in in Hagen a. T. W.

Benjamin Wulschner beim CSI4* CSI2* CSIYH1* siegreich

Einen optimalen Start erwischte Benjamin Wulschner bei diesem Turnier vom 20. bis 24.4. mit dem Sieg im Einlaufspringen des CSI2* mit Quidditsch über 1,35 m. In einem weiteren Springen des CSI2* über 1,40 m konnte er mit Bangkok Girl PPden 2. Platz belegen. Besonders gut war er im CSIYH1* mit Doom SR unterwegs. Nach den Plätzen 11 und 8 in den beiden Qualifikationen über 1,25 m konnten beide im Finale über 1,30 m dem 3. Platz belegen. Um nicht einmal 1 s verfehlten beide im Stechen den Sieg.


UPDATE von den Turnierplätzen: Bronze im Nationenpreis für Antonia Häsler und Top Ten im Großen Preis von Zduchovice

Montag, 25. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Zu zahlreichen Platzierungen ritten die drei Seifersdorfer Reiterinnen Antonia und Teresa Häsler und Jessica Wittkopp beim CSIO YOUTH im tschechischen Zduchovice vom 20. bis 24.4. Besonders am Abschlusstag zeigten die drei ausgezeichnete Leitungen. Im Großen Preis der Children (1,30 m) mit 39 Startern aus sieben Ländern qulifizierten sich Antonia Häsler mit Quiwi’s Dream B und Jessica Wittkopp mit Cayrado für das Stechen. Hier konnten sie ihre fehlerfreien Runden aus dem Umlauf wiederholen. Nur knapp geschlagen belegte Antonia einen hervorragenden 2. Platz, Jessica, die noch über sehr viel weniger internationaler Erfahrung verfügt, wurde sehr gute 6. Im Finale der Mittleren Tour der Junioren (1,30/1,35 m) mit 20 Startern aus fünf Ländern gab es nur zwei fehlerfreie Ritte. Beide zeigte Teresa Häsler, die mit Lisa und Dialinta Blue damit Platz 1 und 2 belegte.

 

Schon im Vorfeld waren die drei sehr erfolgreich. Antonia Häsler war bei den Children einmal mit Callia S siegreich, hier war sie 7 s schneller als der Zweite. Im Preis der Nationen belegte sie mit dem deutschen Team Platz 3 und ritt in drei weiteren Prüfungen in die Platzierung. Jessica Wittkopp war vor dem Großen Preis auch schon dreimal platziert. Bei den Junioren konnte sich Teresa Häsler an den ersten Turniertagen schon über vier Platzierungen freuen.


UPDATE von den Turnierplätzen: Team Sachsen holt Platz 5 und 6 im Deutschlandpreis der Vierkämpfer in Langenfeld

Montag, 25. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Mit den Plätzen 5 und 6 von jeweils 11 Teams kehrten die sächsischen Vierkämpfer vom Bundenachwuchsvierkampf U14 und Bundesvierkampf U 18 aus dem rheinländischen Langenfeld zurück. Mit großem Einsatz wurde hier vom 22. bis 24. April im Schwimmen, Laufen, Dressur und Springen um hohe Punktzahlen gekämpft.

 

Besonders schwer hatten es die Vierkämpfer in der Altersklasse U 18, da hier nur zwei Pferde mitgebracht werden durften und zwei weitere aus einem anderen Landesverband zugelost wurden.

 

Im Bundesnachwuchsvierkampf U 14 sorgte Cora Kropf vor allem durch einen hervorragenden vierten Platz im Springen auf Platz 11 der 44 Vierkämpfer für die beste sächsische Platzierung. Schon im Laufen und Schwimmen war sie die beste sächsische Punktesammlerin. In der Dressur belegten Marlene Grabner und Lenja Heckel den 12. bzw. 18. Platz als beste sächsische Vertreter. Insgesamt wurden sie 20. und 22. Nur knapp dahinter auf Platz 24 beendete Marie Neela Vogel den Bundesnachwuchsvierkampf.

 

Luise Volkmar glänzte beim Bundeswettkampf U 18 mit der fünftbesten Punktzahl im Schwimmen. Auch in der Dressur war sie als 12. bester sächsischer Vertreter. Das ergab in der Gesamtwertung einen sehr guten 10. Platz unter 44 Startern. Auf den 19. Platz folgte Lea Hohmann, 24. wurde Nika Reichart. Mit den meisten Punkte im Laufen auf Platz 12 und im Springen auf Platz 11 aber Pech in der Dressur wurde Ferry Neubert 38.

 

Nachdem letztes Jahr Sachsen nur mit einer Mannschaft am Start war, konnten dieses Jahr zwei Mannschaften nominiert werden, die für die Zukunft hoffen lassen.


UPDATE von den Turnierplätzen am Osterwochenende: Gorla Minore, Radolfzell, Westergellersen und Fossalta di Portogruaro

Dienstag, 19. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Internationales Jugendspringturnier in Gorla di Minore/ITA

Antonia Häsler gewinnt Gold und Silber mit deutschen Team im Preis der Nationen

Über Ostern fand im italienischen Gorla Minore ein großes internationales Jugendturnier CSIO YOUTH für Ponys, Children, Junioren und Junge Reiter statt. Antonia Häsler vertrat Deutschland dabei in zwei Alterklassen und war eine wertvolle Stütze der deutschen Teams. Im Preis der Nationen der Ponyreiter gehörte sie mit Clarissa NRW mit 4 bzw. 0 FP zum deutschen Siegerteam. Bei den Children hatte sie Callia S gesattelt und holte mit zweimal 4 FP den 2. Platz mit dem deutschen Team.

 

In den Einzelprüfungen war sie insgesamt noch fünfmal platziert. Wertvollste Platzierung war der 11. Platz mit Clarissa NRW im Großen Preis der Ponyreiter (1,30 m). Bei den Children ritt Jessica Wittkopp mit Nilsson als Zehnte einmal in die Platzierung. Nachdem bei den Junioren Sven Ebert mit Spencer sich einmal als Zweiter platzieren konnte, wurde er zum Abschluss im Großen Preis (1,40 m) überraschend noch einmal Zweiter vor fast allen Nationenpreisreitern bei insgesamt 58 Startern.

 

Internationales Vielseitigkeitsturnier in Radolfzell

Start in die Vielseitigkeitssaison für sächsische Sportler

Nicht ganz nach Wunsch verlief der Start von Antje und Christina Schöniger in die internationale Vielseitigkeitssaison beim CCI3*-S vom 14.-17.4. in Radolfzell. Antje startete mit ihren FST Schoensgreen Quebec mit 32,7 P. als 37. in die Dressur. Hier hatte sie sich doch etwas mehr ausgerechnet. Mit 5,6 Zeitfehlern im Gelände fiel sie einen Platz zurück. Auf dem Springplatz fiel eine Stange in der Kombination. Das ergab den 33. Platz im Endklassement. Ihre Schwester Christina konnte sich mit 33,3 P. als 40. in der Dressur platzieren. Mit einer fehlerfreie Geländerunde konnte sie sich um 15 Plätze verbessern. Drei Abwürfe auf dem Springplatz waren aber zu viel. Sie fiel auf den 37. Platz der 69 Starter zurück.

 

Im Feld der 26 Ponyreiter startete Pita Schmid mit Sietlands Catrina mit für sie guten 34,3 P. Bei großer Konkurrenz war das trotzdem nur Platz 24. Mit der drittbesten Geländeleistung blieb sie bei diesem Ergebnis und schob sich auf den 17. Platz vor. Leider fiel dann auf dem Springplatz eine Stange, statt Platz 10 mit einer Nullrunder war das Platz 14. in der Endabrechnung. Als siebendbester deutscher Vertreter ließ sie siach aber alle EM-Chancen offen. Der zweite sächsische Vertreter Hannah Schmied hatte mit Jette im Gelände Pech. Nach einem 10. Platz in der Dressur mit 30,1 P. kamen beide leider am fünftletzten Hindernis zu Fall.

 

Internationales Springturnier in Westergellersen

Zweiter Platz im großen Preis für Michael Kölz

Ein erfolgreiches Wochenende hatten Michael Kölz und Manuel Prause beim CSI2* CSI1* CSIYH in Westergellersen vom 13. bis 17.4. Beide holten Weltranglistenpunkte und insgesamt sechs Siege, fünf zweite Plätze und weitere Platzierungen.

 

Am Abschlusstag war Michael Kölz nahezu unschlagbar. Nach Siegen in der Youngster Tour der 7-j. (1,30 m) mit Aubrey Drake Graham und im Finale der Mittleren Tour (1,40 m) mit Lexie Grey führte er mit Cellato lange Zeit im Großen Preis (1,45 m). Erst der letzte Reiter schnappte ihn um 0,36 s den Sieg weg. In der Qualifikation zum Großen Preis (1,45 m) holte Manuel Prause mit Cadillac als Neunter Weltranglistenpunkte.

 

In der kleinen Tour (1,30 m) siegte Manuel Prause zweimal mit Casall's Coco und wurde einmal Zweiter. Ein weiteres Springen dieser Tour gewann Michael Kölz mit Lexie Grey, einmal wurde beide noch Zweiter. In der Youngster Tour der 6-j. begann Manuel Prause mit einen Doppelsieg mit Charlie B und Chavanna PS. In der weiteren Prüfungen dieser Tour folgten noch ein zweiter, ein vierter und ein neunter Platz.


Delegiertenversammlung des LV Pferdesport Sachsen e.V. in Siebenlehn: Neuer Präsident für verbleibende Amtszeit gewählt & Ehrenpräsident ernannt

Samstag, 16. April. 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Die diesjährige Delegiertenversammlung des Landesverbandes Pferdesport Sachsen e.V. fand am Dienstag, den 12. April 2022 im Saal des Hotels Schwarzes Ross in Siebenlehn, unmittelbar nach der PARTNER PFERD in Leipzig statt.

 

Auf der Tagesordnung stand, neben den üblichen Punkten wie diversen Berichten zur Präsidiumsarbeit, den Finanzen sowie Ehrungen, insbesondere die Ergänzungswahl zum Präsidium des Landesverbandes. Konkret stand die Nachwahl des Präsidenten und des Beauftragen für Tier-, Natur- und Umweltschutz an. Des Weiteren galt es die Neufassung der Auszeichnungordnung zu verabschieden.

 

Nach der einstimmigen Entlastung des Präsidiums, wurden die Delegierten an die Wahlurne gebeten um den neuen Präsidenten zu wählen. Mit 100% der abgegebenen Stimmen fiel die Wahl auf Matthias Barth aus Niesky, der bisher im Präsidium das Amt des Beauftragten für Tier-, Natur- und Umweltschutz begleitete und darüberhinaus bereits in viele offizielle Termine eingebunden wurde. Für diese, dadurch vakant gewordene Position erhielt Antje Schmieder aus Auerbach das einstimmige Votum der Delegierten.

 

Nachdem auch die Neufassung der Auszeichnungsordnung einstimmig durch die Delegiertenversammlung verabschiedet wurde, nutze der scheidende Präsident Andreas Lorenz die Möglichkeit und dankte der Geschäftsführerin Susann Krönert für die sehr gute Zusammenarbeit. Danach oblag dem neuen Präsidenten Matthias Barth das Schlusswort. Er lies es sich sich nicht nehmen, den bisherigen Präsidenten unter dem Applaus der Anwesenden zum Ehrenpräsidenten zu berufen.

 

Als Versammlungsleiter fungierte der Vereinsrechtsprofi Stefan Wagner und die Wahlleitung übernahm Anett Schellenberger. Unter den Gästen der diesjährigen Delegiertenversammlung befand sich neben Ullrich Franzen, Präsident des Landessportbundes Sachsen e.V., auch Annett Bugner, Referatsleiterin im Sächsischen Staatministerum für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft sowie Wolf Lahr, Ehrenvorsitzender des Pferdezuchtverbandes Sachsen-Thüringen e.V. und Dr. Kati Schöpke sowie Dr. Matthias Görbert, Landstallmeisterin und Landstallmeister a.D.

 

Ein ausführlicher Bericht zur Delegiertenversammlung folgt in den kommenden Tagen auf www.pferdesport-sachsen.de sowie Ausgabe 05/2022 der PFERDE in Sachsen und Thüringen.


Albedyll-Frühjahrslehrgang in Gompitz – Sachsen ist Gastgeber für ostdeutsche Children-Dressurreiter

Dienstag, 12. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Erstmal fungierte der Landesverband Pferdesport Sachsen e.V. in diesem Jahr als Veranstalter für den Frühjahrslehrgang des "Albedyll-Children-Förderpreis" – unterstützt von der Bundesweiten Förderung des Children-Dressursports, der vom 11. und 12. April auf der Reitanlage in Dresden Gompitz stattfand.

 

Geboren wurde die Idee gemeinsam durch Bundestrainerin Caroline Roost und Landestrainer Manfred Kröber, beim diesjährigen Kaderförderlehrgang – unterstützt durch den Förderverein SFP – der ebenfalls in Dresden Gompitz stattfand. Nach kurzer Abstimmung wurde die Einladung an die anderen ostdeutschen Bundesländer verschickt und die durch diese nominierten Reiterinnen und Reiter eingeladen.

 

Von ursprünglich elf Reiter-Pferd-Paaren waren nur sechs Paare auf der hervorragend präparierten Gompitzer Anlage von Hausherr Jens Lattermann angereist, um sich von wertvollen Tipps für die Arbeit der kommenden Saison von der Bundestrainerin Roost inspirieren zu lassen. Frau Roost stellte sich individuell auf die jeweiligen jungen Reiterinnen ein und gab ebenso Hinweise für die Grundlagenarbeit als auch Tipps für den Feinschliff der bereits weiter ausgebildeten Reiterinnen. An beiden Tagen wurde in den beiden Trainingseinheiten intensiv sowohl an einzelnen Dressuraufgaben als auch an der Grundlagenarbeit gefeilt.

 

Der gastgebende sächsischen Landesverband wurde durch Mira Baumann, Celina Dorn und Therese Billig mit ihren Pferden Casanova, Fürst Fritz und Faro Shen vertreten. Bei allen drei Paaren stellt sich das alte Erfolgsrezept "junge Reiter auf erfahrenen Pferden" als das Mittel der Wahl da.

 

Landestrainer Manfred Kröber und Disziplinausschussvorsitzender Dressur Thomas Vos nutzten die Gelegenheit, sowohl bei den individuellen Trainingseinheiten als auch beim gemeinsamen Abendessen am ersten Tag mit Teilnehmerinnen, Eltern und Trainern aber auch der Bundestrainerin Caroline Roost ins Gespräch zu kommen.

 

Zum Abschluss des Lehrgangs bedankte sich Frau Roost beim Gompitzer Ausrichter und die sächsische Gastfreundschaft. Sie versprach gerne wieder nach Sachsen zu kommen und äußerte den Wunsch, für den nächsten Lehrgang in Moritzburg, als "sächsischen Hauptstadt des Pferdesports" zu Gast sein zu dürfen. Wir werden uns bemühen und mit der sächsischen Gestütsverwaltung ins Gespräch gehen.

 

Hintergrund: Der "Albedyll-Children-Förderpreis" ist eine Fördermaßnahme in den ostdeutschen Landesverbänden (BBG, MEV, SAC, SAN, THR) für Dressurtalente im Alter bis 14 Jahre (Children). Unterstützt wird die Fördermaßnahme durch DOKR und FN, die Bundesweite Förderung des Children-Dressursports sowie die ostdeutschen Landesverbände.

 

Unterstützt von DOKR und FN, der Bundesweiten Förderung des Children-Dressursports sowie den beteiligten Landesverbänden finden im Frühjahr und Herbst eines jeden Jahres Förderlehrgänge unter der Leitung des verantwortlichen Bundestrainers statt, bevor es Ende eines jeden Jahres zum Finale geht. Das jährliche Finale bildet den abschließenden Höhepunkt für die Reiter und deren Heimtrainer, denn zugleich ist dies der Prüfstein der gemeinsamen Entwicklung der Reiter und ihrer Pferde über den Zeitraum einer Turniersaison hinweg.


UPDATE von den Turnierplätzen: Antonia Häsler erreitet mit dt. Team beim Nationenpreis in Opglabeek Bronze

Montag, 11. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Vom 6. bis 10. April fand im belgischen Opglabbeek ein internationales Springturnier CSIO für Ponys, Children, Junioren, Junge Reiter statt. Für das deutsche Team der Children war dabei Antonia Häsler nominiert.

 

Im Preis der Nationen belegte das deutsche Team mit Antonia Häsler und Dynamite den dritten Platz unter acht Nationen. Mit 4 FP und 1 FP trug die sächsische Reiterin dabei maßgeblich zum deutschen Ergebnis bei. Im Großen Preis der Ponys verfehlte sie als 1. Reserve die Platzierung knapp.

 

Ihre Schwester Teresa ritt im CSIJ/CSIU25-A erfolgreich mit. In der Qualifikation zum Großen Preis über 1,40 m belegte sie dabei mit Celtique den 12. Platz der 61 Starter. Im Großen Preis standen sogar 76 Namen aus über 15 Nationen in den Listen. Mit 4 FP im Stechen belegte sie Platz 14. Eine weitere Platzierung holte sie in der letzten Chance, einem Punktespringen über 1,35 m in dem sie mit Lisa 11. von 67 Startern wurde.


PARTNER PFERD in Leipzig: Sächsische Voltigierpferde und Longenführer tragen Österreichisches Doppel zu Silber im FEI World Cup Final

Montag, 11. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Waaahnsinn!!! Nach der Anfrage und dem positiven Probevoltigieren der österreichischen Voltis Philip Clement, Eva Nagiller und Romana Hintner, ob die Voltigierer des RVV Schenkenberg e.V. ihre Pferde für das Weltcup Finale bei der PARTNER PFERD zur Verfügung stellen könnten, war klar, die Sachsen helfen gern.

 

Und so kam es, dass Giovanni mit Katja Wagner an der Longe für Philip Clement und Dr. Grunow mit Landestrainer Peter Wagner an der Longe zum einen im Einzel mit Eva Nagiller und im Doppel nochmal mit Eva und Romana Hintner an den Start gingen. Was für eine Herausforderung und Ehre zugleich!!

 

Die Wettkampfatmosphäre hatte es für alle in sich. Im Einzel der Damen zeigte sich Dr. Grunow leider an beiden Tagen beeindruckt und drehte sehr schnell seine Runden, wodurch Eva Nagiller in der Einzelwertung der Damen nur das Schlusslicht bildet. Im Doppel, dem sogenannten Pas de Deux, lief es aber deutlich besser! Hier erturnten sich Romana und Eva den hervorragenden Platz 2 nach Technik und Kür und konnten sich über die Silbermedaille im FEI World Cup Final ™️ freuen!!! Phillip zeigte vor allem in der zweiten Kür eine richtig gute Vorstellung und auch Giovanni unter ihm benahm sich an beiden Tagen sehr gut!. Im weltcupwürdigen Starterfeld schloss das österreichisch-sächsische Paar auf Rang 5 im FEI World Cup Finals ab.

 

Wir danken dem @Team Schenkenberg für seine Hilfsbereitschaft und gratulieren zu den grandiosen Runden, herausragenden Erfolgen und den zwei phantastischen Voltipferden Dr. Grunow und Giovanni, die einen super „Job“ gemacht haben Für Euren Saisonbeginn in der kommenden Woche beim CVI in Italien mit Team I, dem Pas de Deux Hannah und Sarah sowie Julia sowie Leonel und Jenni im 1* Einzel drücken wir Euch die Daumen.


PARTNER PFERD in Leipzig: Sächsische Reiter in internationalen Prüfungen erfolgreich | Marvin Jüngel siegt im Barrierespringen

Montag, 11. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Barrienerspringen

Für den größten Erfolg sorgte am Samstagabend zu mitternächtlicher Stunde Marvin Jüngel mit Jolie Lafee. Im Barrierenspringen zeigte er als einziger Reiter vier fehlerfreie Runden. Das war der Sieg. Schon nach dem 1. Stechen blieben nur noch 2 Reiter mit fehlerfreien Runden übrig. Beide blieben auch im 2. Stechen ohne Fehler bevor dann im 3. Stechen die Entscheidung viel.

 

Youngster-Tour

Diesen Schwung nahm er mit in den Sonntagvormittag ins Finale der 7-Jährigen Youngster. In diesem 2-Phasen-Springen über 1,40 m blieben nur zwei Reiter in der 2. Phase ohne Fehler. Er wurde knapp geschlagen mit Pessoa C Zweiter. Schon zuvor in den beiden Qualifikationen platzierten sich beide als Sechster bzw. Siebenter. Noch einen Tick höher, bei 1,45 m waren die Hindernisse im Finale der 8-jährigen. Nach den Plätzen 7 und 12 in den Qualifikationen hatte Felix Wassenberg mit Cartendro am letztem Sprung der 1. Phase einen leichten Fehler. Beide wurden 11. dieser Finalprüfung.

 

Weitere Springprüfungen

Schon am späten Donnerstagabend konnte Marvin Jüngel mit Jolie Lafee in einem 2-Phasen-Springen über 1,45 m einen sehr guten vierten Platz belegen. Manuel Prause verfehlte in diesem Springen mit Cadillac die Platzierung als 2. Reserve knapp. Der späte Abend schien den sächsischen Springreitern zu liegen, denn am Freitagabend holte Philipp Schober mit Guesssina als 10. in einem Zeitspringen über 1,45 wertvolle Weltranglistenpunkte. In der Qualifikation zum Großen Preis und im Großen Preis von Leipzig (beide 1,50 m) blieb Marvin Jüngel mit Balou’s Erbin zweimal ohne Springfehler, Zeitfehler verhinderten leider eine Platzierung bzw. den Einzug ins Stechen.

 

Amateur-Trophy CSIAm

Erfolgreich waren die sächsischen Reiter*innen auch in der Amateur-Trophy CSIAm. In der Small Tour startete Elisabeth Hahn mit Saccara mit einem Sieg. Platz 4 belegte Marie-Sophie Hummel mit Sierra Madre. In der 2. Prüfung dieser Tour wurden Elisabeth Hahn 2. und Silvio Weiß mit C’est ma petite 11. im 3. Springen dieser Tour ritt wieder Marie-Sophie Hummel auf den 2. Platz, Elisabeth Hahn wurde 4., Anna Ebert mit Quantify 6. und Silvio Weiß 12. Im abschließenden Finale am Sonntag wurden Silvio Weiß, Elisabeth Hahn und Marie-Sophie Hummel 7., 10. und 11. Ein Klasse höher in der Medium Tour begann Silvio Weiß mit Picobella auf Platz 3. Es folgten Malte Laub mit Leander auf Platz 4. Roland Markert wurde mit Coolmore 6., Jan Bregenzer mit Lord Chacco 8., Madeleine Boxberger mit Chaciosa 9., Katja Steinbach 11. und Celine Kothe mit Saskia 12. Am 2. Tag hatte Anna Ebert mit Fiesta van de Mullegracht das beste Ende für sich. Celine Kothe wurde 3., Madeleine Boxberger 6., Silvio Weiß 10. und Katja Steinbach 12. Im 3. Springen dieser Klasse wurden Anna Ebert 5. und Katja Steinbach 9. Im Finale dieser Tour konnte sich Katja Steinbach weiter steigern, sie wurde 2. Platz 4 ging an Anna Ebert, Madeleine Boxberger wurde 6., Jan Bregenzer 8. und Roland Markert 9. In der Large Tour konnte Celine Kothe mit Walküre drei 2. Plätze belegen. Malte Laub wurde mit Chino 6. und 11. Im Finale belegte Celine Kothe dann den 7. Platz, Malte Laub wurde 12.


PARTNER PFERD in Leipzig: Sächsische Reiter glänzen bei ostdt. Serien PARTNER PFERD Cup und PARTNER PFERD Junior Cup

Donnerstag, 7. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Traditionell eröffneten die ostdeutschen Springreiter die diesjährige PARTNER PFERD in den Messehallen von Leipzig. Aufgrund des umfangreichen Programms mit vier Weltcup-Finals starteten sie bereits am Mittwoch, 6. April und nicht wie sonst üblich am Donnerstag.

 

In der Einlaufprüfung des PARTNER PFERD Junior Cups, einer Stilspringprüfung Kl. M*, waren 31 Teilnehmer am Start. Für die Platzierung waren Wertnoten von 7,7 und besser notwendig und diese erhielten auch drei sächsische Reiterinnen. Mit den Wertnoten 8,0, 7,9 und 7,7 belegten in dieser Einlaufprüfung Johanna Glotz mit Daghestani, Amelie Schulze mit Linabell und Therese Ranft mit Rassina-M die Plätze 4, 6 und 10. Im Finale stand eine Springprüfung Kl. M* mit Stechen auf dem Programm. Hier qualifizierten sich mit 15 der jetzt 33 Starter fast die Hälfte für das notwendige Stechen und hier blieben wiederum neun ohne Fehlerpunkte, so dass schnelles Reiten gefragt war. Leider gelang nur zwei sächsischen Reiterinnen der Einzug in dieses Stechen. Beide blieben zwar wieder Null, für eine vordere Platzierung reichte ea aber nicht ganz. Theres Ranft wurde Sechste und Johanna Glotz Neunte.

 

Mit einer Springprüfung Kl. M** als Einlaufprüfung begann der TRAVEL CHARME Hotels & Resorts PARTNER PFERD CUP. Diese Prüfung war fast fest in sächsischer Hand. Es siegte Luise Bayer mit Relaxa, Henry Tögel mit Calotta und Felix Wassenberg mit Cartendro belegten zeitgleich den dritten Platz. Im Finale Kl. S mit Stechen, in dem es immerhin um 10.000 € ging, konnten sich zehn der 27 Starter für das Stechen qualifizieren, vier Reiterinnen und sechs Reiter. Und hier gaben die Reiterinnen den Ton und belegten die ersten vier Plätze. Über den zweiten Platz konnte sich Ellen Kölz mit Something Special freuen. Sie konnte Luise Bayer auf Platz Drei verweisen. Ulf Ihle belegte mit La Paulo mit einem Abwurf im Stechen den neunten Platz. Mit jeweils einem Abwurf und schnellen Zeiten ritten Manuel Prause mit Casall’s Coco und Felix Müller mit Lahnstein als Elfter und Zwölfter noch in die Platzierung dieser Finalprüfung. Martin Wittig fehlten mit Einstein als 1. Reserve 0,22 s an der Platzierung.


Corona-Update: Neue Corona-Schutz-Verordnung ab 3. April – Corona-FAQ aktualisiert veröffentlicht

Dienstag, 5. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am 29.3. eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Sie gilt vom 3. April 2022 bis einschließlich 30. April 2022. Die Verordnung dient dem Schutz der Gesundheit der Menschen sowie der Vermeidung einer Überlastung des Gesundheitssystems. Grundlage für die Basisschutzmaßnahmen sind die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes in der jüngsten beschlossenen Fassung.

 

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt einrichtungsbezogen: So ist diese u. a. weiterhin in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, wie z. B. Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, der ambulanten Pflege zu tragen.

 

Die FFP-2-Maskenpflicht gilt außerdem im öffentlichen Personennahverkehr für Fahrgäste. Das Kontroll-, Service-, und Bedienpersonal von Verkehrsmitteln des ÖPNV muss einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch bei Schülerinnen und Schülern ist im ÖPNV eine medizinische Maske ausreichend.

 

Geimpfte oder genesene Arbeitgeber und Beschäftigte der oben genannten Einrichtungen müssen mindestens zweimal pro Kalenderwoche einen aktuellen Testnachweis vorlegen.

 

Darüber hinaus empfiehlt die Staatsregierung dringend das Tragen von Masken (vorzugsweise FFP2) in öffentlich zugänglichen Innenräumen und die Einhaltung des Mindestabstandes. Auch sollten die Kontakte nach wie vor auf ein notwendiges Maß beschränkt bleiben. Dringend empfohlen wird auch die Einhaltung der Hygieneregeln, die eine wirksame Schutzmaßnahme darstellen.

 

Die Verordnung ist in Kürze unter dem folgenden Link abrufbar: https://www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

 

Regelungen für den Pferdesport

Sobald uns die Verordnung vorliegt, werden wir mit dem LSB Sachsen und dem SMS Rücksprache halten und anschließend die Corona-FAQ anpassen und auf unserer Corona-Infoseite veröffentlichen.

 

Bleiben Sie gesund!


Pferdesport-Corona-Aufholpaket: "Rauf aufs Pferd! Rein in den Verein!" – FN-Aktion für Reitvereine mit Schulpferden gestartet

Montag, 4. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Zwei Jahre Corona-Pandemie haben ihre Spuren hinterlassen, gerade bei den Jüngsten. Das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend hat daher das Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche" verabschiedet. Dazu gehören auch die Wiederaufnahme von Vereinsangeboten im Sport und zusätzliche aktivierende Maßnahmen, um nicht nur der körperlichen Bewegungslosigkeit ein Ende zu setzen, sondern auch den Umgang miteinander zu fördern. Von diesem Aufholpaket können auch Pferdesportvereine profitieren. Unter dem Motto "Rauf aufs Pferd! Rein in den Verein!" unterstützt die Deutsche Sportjugend (dsj) im Rahmen des Aufholpaketes 60 Aktions- und Schnuppertage, an denen der Pferdesport-Nachwuchs in Bewegung gebracht werden soll. Insbesondere sollen auch Kinder und Jugendliche angesprochen werden, die bisher noch keinen Kontakt zum Pferdesport hatten.

 

Interessierte Vereine und Betriebe können bis 30. April ihre Bewerbung unter www.pferd-aktuell.de/breitensport/vereine-und-betriebe/veranstaltungen-und-aktionen/rauf-aufs-pferd-rein-in-den-verein einreichen. Fördervoraussetzung ist das Vorhandensein von Schulpferden.

 

Gefördert werden zehn "Rundum-sorglos-Pakete" für einen Aktionstag im Pferdesportverein oder Betrieb (sofern dieser mit einem Verein kooperiert). Darin enthalten sind Neuanschaffungen in Absprache mit der FN im Wert von insgesamt 1.100 Euro, beispielsweise für Lehrmaterialien, Pylonen, Voltigiergurte mit festen Griffen, Holzpferde etc. Zudem gibt es aktive Unterstützung bei der Organisation und Umsetzung des Aktions- oder Schnuppertags. Judith Sändker, dsj-Aufbaumanagerin bei der FN, berät bei der Ausschreibung, hilft bei der Bewerbung und begleitet den Aktionstag mit Rat und Tat.

 

Darüber hinaus werden 50 Hobby Horsing Starter-Sets für Aktionen vergeben, die im Rahmen eines Turniers, eines Tags der offenen Tür, eines Sommerfests oder ähnlichen Anlässen veranstaltet werden. Ein Paket enthält jeweils vier Kinderhindernisse, vier Steckenpferde sowie das Buch "Hobby Horsing – Mein Steckenpferd" aus dem FNverlag. Der Gesamtwert des Starter-Sets beträgt 800 Euro, der Eigenanteil für die Vereine beträgt dabei 80 Euro. FN/Schalück/Hb

 

Das Bewerbungsformular sowie die detaillierte Ausschreibung dazu gibt es hier: www.pferd-aktuell.de/breitensport/vereine-und-betriebe/veranstaltungen-und-aktionen/rauf-aufs-pferd-rein-in-den-verein


UPDATE von den Turnierplätzen: Drei Sachsen beim Sichtungsturnier zum Preis der Besten Dressur in Kronberg

Sonntag, 3. April 2022 | Quelle: pferdesport-sachsen.de

Lang ist der Weg zum Preis der Besten Dressur am 20. bis 22. Mai 2022 auf dem Gelände des Bundesstützpunktes in Warendorf.

 

Mit Therese Billig (AK Children), Anna-Lena Frenzel (AK Junioren) und Julius Lattermann (AK Junge Reiter) wurden drei der insgesamt vier durch den Landesverband nominierten Paare nach dem Sichtungslehrgang durch die Bundestrainer Meyer zu Strohen und Roost zum Sichtungsturnier an diesem Wochenende in Kronberg zugelassen.

 

Dort präsentierten sich alle drei Paare im hochkarätigen Starterfeld sehr gut. Insbesondere die Jüngste der drei Sachsen, Therese Billig im Sattel ihres Faro Shen, konnte mit zwei vierten Plätzen und jeweils über 70% auf sich aufmerksam machen.

 

Nun heißt es abwarten und Daumen drücken, wer von den drei Nachwuchshoffnungen ein Ticket zum Preis der Besten erhält. Wir sind stolz auf Euch!